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Studium

Die Fotografie hat in unserer Mediengesellschaft eine zentrale Rolle und Verantwortung bei der Vermittlung von Informationen. Angesichts zunehmender Umweltprobleme gewinnt das Genre der Umweltfotografie immer mehr Bedeutung. Im Unterschied zur Naturfotografie thematisiert sie explizit die Bedrohung unserer Umwelt und setzt sich für ihren Schutz ein. Das Studium der Umweltfotografie vermittelt gestalterische und technische Fähigkeiten sowie vertiefte Kenntnisse umweltrelevanter Themen und der Geschichte der Umweltfotografie. Die Entwicklung der eigenen Bildsprache wird intensiv gefördert. Da viele Fotograf*innen selbständig oder freiberuflich tätig sind, gehören zu den Lehrinhalten auch BWL, Urheber-, Vertrags- und Nutzungsrechte, Projektfinanzierung sowie die Durchführung fotografischer Aufträge. Umweltfotograf*innen arbeiten u.a. für NGOs an Kampagnen, als Reporter*innen für Zeitungen und Magazine, in der Wissenschaftsvermittlung, im künstlerischen Bereich oder in der Umweltpädagogik.

www.neue-schule-fotografie.berlin

Studium

Auch im kreativ-künstlerischen Bereich ist Nachhaltigkeit zunehmend gefragt. Dabei sollen Produkte nicht nur ihren Zweck erfüllen und ästhetischen Ansprüchen genügen, sondern gleichzeitig ökologische Anforderungen erfüllen, z.B. die Recyclingfähigkeit von Verbrauchsgütern. Des Weiteren stellen künstlerische Projekte sowie die verschiedenen Wege der medialen Kommunikation wichtige Kanäle zur Öffentlichkeit dar, um gesellschaftlich-kulturelle Entwicklungen greifbar zu machen und Räume für alternative Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ein kreatives Studium vermittelt neben praktischen Kompetenzen z.B. in Produkt- und Kommunikationsdesign, Fotographie/Film, Illustration oder Modellbau ebenfalls Kenntnisse in den Bereichen Marketing, BWL, Philosophie und Kunstgeschichte. Tätigkeitsfelder sind vor allem zu finden in der Öffentlichkeitsarbeit in Unternehmen, Organisationen oder Agenturen, Designbüros, Medien und Verlagswesen sowie in der Bildungsforschung und -förderung. Viele gehen den Weg der Selbstständigkeit oder arbeiten als freischaffende Künstlerinnen und Künstler. NachhaltigeJobs.de stellt drei Studiengänge vor.

Studiengang „Philosophie, Kunst und Gesellschaft“

Studiengang „Nachhaltiges Design“

Studiengang „Public Interest Design“

Weitere Studiengänge zum Thema Nachhaltiges Design

Studium, Ausbildung und Weiterbildung

Wer im Bereich Nachhaltigkeitskommunikation einen Arbeitgeber sucht, sollte einen Blick auf diese Linkliste werfen, die das Netzwerk Weitblick zusammengestellt hat. Aufgeführt werden deutschsprachige Medien, die sich im engen oder im weiteren Sinn mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Diese werden diversen Schwerpunktthemen zugeordnet: Andere Gesellschaft (Politik, Philosophie, Wirtschaft), Besseres Ich (Inspiration, Spiritualität, Wohlfühlen), Grüner Lifestyle und Konsum (Ernährung, Kosmetik, etc.), Umwelt und Natur, Journalismus und Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Mediale Fachmedien und Sonstiges. Das Netzwerk Weitblick ist ein Angebot von Journalist/innen für Journalist/innen aller Ressorts im deutschsprachigen Raum. Es informiert Medienschaffende zum ressortübergreifend relevanten Querschnittsthema Nachhaltigkeit und unterstützt sie bei ihrer Arbeit.

www.netzwerk-weitblick.org

Studium

Social Media haben die Kommunikationsarbeit verändert. Die Chancen und Risiken von aktuellen Medieninnovationen zu kennen, ist sowohl in Forschungseinrichtungen, Behörden als auch in den Kommunikationsabteilungen von grünen Unternehmen wichtig. Es gilt, passende technische Lösungen für die Kommunikation von Themen rund um Umwelt- und Klimaschutz zu finden. Das macht die Medieninformatik zu einem kreativen Fach. Die Möglichkeiten reichen von Imagefilmen, Websites, interaktiven Applikationen, Social-Media-Kampagnen, interaktiven Filmserien bis hin zu wissenschaftlichen Simulationsprojekten. Weitere Informationen zum Studiengang Medieninformatik und Tipps für ein erfolgreiches Studium liefert das Portal von Jobtensor.

www.jobtensor.com

Studium

Immer mehr Unternehmen – nicht nur im Bereich Umwelt- und Klimaschutz- verstärken ihren Einsatz für die Nachhaltigkeit. Das kann in ganz verschiedener Intensität und Form geschehen: Dem einen Unternehmen geht es eher um soziale Aspekte, andere Unternehmen setzen eher auf die ökologische Karte. Jedenfalls ist rund um das Thema das Arbeitsfeld Nachhaltigkeitsmanagement entstanden, in dem heute mehr Fachkräfte arbeiten denn je. Ein großer Teil dieser Nachhaltigkeitsexpert/innen hat Nachhaltigkeitsmanagement oder eine benachbarte Disziplin studiert. Es braucht schon breit aufgestellte Köpfe, die den Überblick zwischen den vielen Facetten der Nachhaltigkeit behalten und die Bemühungen des Unternehmens auch gut kommunizieren können. Eine sehr gute Einführung in die Studienlandschaft Nachhaltigkeit bietet die Nachhaltigkeitsplattform RESET.org. Auch die Greensurance Stiftung zeigt die unterschiedlichen Einsatzfelder und stellt ausgewählte Studienstandorte der Nachhaltigkeit vor.

reset.org

www.greensurance-stiftung.de

Weiterbildung

Größere Unternehmen oder Vereine setzen in aller Regel Fachkräfte dafür ein, um die eigene Marke und das Image in die Öffentlichkeit zu verbreiten. Im Unterschied zur Werbung geht es dabei nicht primär um den Verkauf eines Produkts, sondern um die Außenwirkung des Arbeitgebers insgesamt. Beschäftigt hiermit sind Public-Relations-Manager/innen, die sich – entweder auf der Basis eines Studiums oder auch einer Berufsausbildung – mit gezielten Weiterbildungen für den Job fit gemacht haben. Anschließend arbeiten diese Fachkräfte beispielsweise für ein Unternehmen der Umweltwirtschaft, eine Naturschutzorganisation oder eine PR-Agentur. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat einen Steckbrief zum Berufsbild eines/r PR-Managers/in verfügbar. Die kommerziell betriebene Webseite „Social Media Manager“ hat ebenfalls ein Kurzprofil des PR-Managers veröffentlicht und listet ausgewählte Weiterbildungseinrichtungen auf.

berufenet.arbeitsagentur.de

www.social-media-manager.com

Ausbildung

Geschichten rund um den Klima- und Umweltschutz werden heute immer weniger gelesen, sondern als Film erzählt. Dafür braucht es nicht nur Redakteure/innen, die für die Inhalte verantwortlich sind, oder Kameraleute, die die Filmaufnahmen faktisch machen. Dazwischen arbeiten Film- und Videoeditor/innen, die beide Seiten zusammenführen. Das setzt sowohl dramaturgische Kenntnisse als auch technisches Know-how voraus, das sich die Film- und Videoeditor/innen im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung aneignen. Üblicherweise wird diese Ausbildung beim Fernsehen gemacht, es gibt aber auch entsprechende Film- und Video-Firmen, die Ausbildungsplätze anbieten. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat auch für diesen Beruf einen kurzen Steckbrief erstellt. Informationen zum Arbeitsalltag lassen sich hier ebenso finden wie persönliche Anforderungen und weiterführende Hinweise.

berufenet.arbeitsagentur.de

Ausbildung

Produktion und Handel rund um den Klima- und Umweltschutz braucht wie auch in anderen Branchen Vertriebsstrukturen. Auch hier können Arbeitsplätze nur entstehen und gesichert werden, wenn die Umweltschutzprodukte auch verkauft werden können. Das ist unter anderem die Aufgabe von Kaufmännern und –frauen für Marketingkommunikation, die für Unternehmen, Betriebe oder auch Werbeagenturen Marketingmaßnahmen entwerfen und umsetzen. Der Beruf ist ein anerkannter dreijähriger Ausbildungsberuf, der sich im Zuge der Digitalisierung in den letzten Jahren sehr stark in Richtung Online-Marketing und Social Media gewandelt hat. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat für den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation einen kompakten Steckbrief im Angebot. Hier finden sich Angaben zu Ausbildungsinhalten und wichtigen Fähigkeiten, die die Auszubildenden mitbringen sollten.

berufenet.arbeitsagentur.de

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Juni
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online und Projekthof Karnitz, Neukalen, Mecklenburg-Vorpommern
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