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Kommunizieren für die Zukunft

Kommunikation von Nachhaltigkeit und Klimathemen im Beruf

Kommunizieren für die Zukunft? Neue Geschichten des Klimawandels entwerfen? Warum sollte man das tun? Und wo kann man das tun? Sechs ehemalige Teilnehmer der Internationalen Sommeruniversität erzählen, was Ihnen an diesem Thema wichtig ist und warum es sich lohnt mitzumachen! Der Film möchte Menschen, die sich beruflich mit der Kommunikation von Nachhaltigkeit und Klimathemen befassen, den Zugang zu Neuen Medien und innovativen Kommunikationsformaten eröffnen. Mit der Internationalen Sommeruniversität bietet das Climate Culture Communications Lab an verschiedenen Standorten mehrmals im Jahr eine online-gestützte Weiterbildung sowie mehrtägige Workshops und Ateliers im Bereich der audiovisuellen Kommunikation und des Transmedia Storytelling an. Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaftler/innen arbeiten zusammen mit Praktiker/innen aus Film, Neuen Medien und Storytelling. Eine Produktion vom Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH. 4:39 min.

www.ccclab.info

Nachhaltigkeit als Kompass

Vortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind

In seinem Vortrag beschäftigt sich Prof. Dr. Schneidewind vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie mit dem Leitbildwandel im Wissenschaftssystem: Wo steht das Wissenschaftssystem? Was ist zu tun? Wie ist konkrete Veränderung Richtung Nachhaltigkeit anzustoßen? Der Vortrag fand 2013 im Rahmen der Ringvorlesung „Vom Wissen zum Wandel – Nachhaltigkeit als Herausforderung für Universität und Wissenschaft“ an der Freien Universität Berlin statt. Zum Audio-Mitschnitt kann eine Powerpoint-Präsentation heruntergeladen werden.

www.fu-berlin.de

Präsentation zum Vortrag

Jobdatenbank GREEN UP YOUR FUTURE

Berufe zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit finden

Das Online-Tool bietet Jugendlichen mehrere Möglichkeiten, passend zu ihren Interessen einen Beruf im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit zu finden. Je nachdem an welcher Stelle im Berufswahlprozess sie stehen, können sie sich für eine der vier Suchoption entscheiden: „Jung und planlos“, „Ich habe eine Ahnung“, „Ich will mich weiterbilden“ oder „Ich weiß genau, was ich will“. Entwickelt wurde die Jobdatenbank von der Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenznetz e.V. und der Green Economy Academy e.V. im Projekt „Grüne Jobs für die Berufswelt von morgen – Vermittlung und Motivation durch Bionik“.

www.green-up-your-future.de/jobs

Nachhaltigkeit als Anreiz für die Berufsorientierung

Eine Frau bedient eine Maschine

Blogbeitrag zum Computerspiel „Serena Supergreen“

Dr. Pia Spangenberger zieht in ihrem Artikel „Nachhaltigkeit als Anreiz für die Berufsorientierung von Mädchen im Bereich Technik“ ein klares Fazit: Technische Berufe gewinnen für Mädchen an Attraktivität, wenn sie einen Nachhaltigkeitsbezug haben. Gleichzeitig sind Bildungseinrichtungen und Unternehmen gefordert, ein Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Mädchen ebenso akzeptiert fühlen wie Jungen. Denn das Engagement aller MINT-Initiativen zur Berufsorientierung von Mädchen verpufft, wenn sie in ihrem künftigen Arbeitsumfeld nicht willkommen sind.

www.serenasupergreen.de

Für einen nachhaltigen Web-Auftritt

Von Open Source und Hardware-Recycling

Kaum jemand macht sich beim Start des Computers Gedanken darüber, dass auch das Konsequenzen für die Umwelt und das Klima hat. Denn Computer bestehen aus aufwändig produzierter Hardware, die vernetzte Welt braucht riesige Mengen an Energien und selbst die Programmierung von Websites ist alles andere als klimaneutral. Umso wichtiger ist es, dass Menschen wie der britische Web-Entwickler Tom Buckley-Houston sich um Nachhaltigkeit in der Programmierung kümmern. Warum Open-Source-Produkte nachhaltiger sind und warum Hardware-Recycling ein wichtiger Ansatz ist, das schildert das kompakte Berufsporträt des Real World Learning Networks.

www.rwlnetwork.org

Ernährungswissenschaften studieren

Studium

Wenn es um den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern geht, dann ist die Frage nach einer gesunden Ernährung eines der wichtigsten Themen. Hierauf spezialisiert haben sich Ernährungswissenschaftler/innen, sie kennen sich sowohl mit den körperlichen Voraussetzungen unserer Nahrungsverwertung als auch mit Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln aus. Das macht sie zu gefragten Expert/innen, denn die wenigsten Verbraucher verstehen wohl die eigentlich verpflichtenden Angaben der Nahrungsmittelindustrie. Der Hochschulkompass, eine Informationsplattform der Hochschulrektorenkonferenz, hat wesentliche Informationen zum Studium der Ernährungswissenschaften zusammengetragen und veröffentlicht. Hier findet sich auch eine Übersicht der Orte, an denen man das Fach – gelegentlich in Kombination mit Haushaltswissenschaften – studieren kann.

www.hochschulkompass.de

Groß- und Außenhandel

Ausbildung

Auch die Unternehmen im Umwelt- und Klimaschutz betreiben Handel, denn nicht alle Waren lassen sich selbst oder auch nur in unmittelbarer Nähe produzieren. Diese Aufgaben übernehmen Kaufleute im Groß- und Außenhandel, d.h. sie kaufen und verkaufen Waren oder Dienstleistungen. Grundlage dafür ist auch in der Green Economy eine dreijährige duale Ausbildung. Der Unterschied dabei ist, dass Kauffrauen und –männer in umweltschutzbezogenen Unternehmen viel stärker auch auf Nachhaltigkeitsaspekte z.B. in der Produktion oder Lieferkette achten sollten. Mehrere Berufsorientierungsportale haben Informationen zum Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. Hier finden sich allgemeine Informationen zu Ausbildungsinhalten und verbreiteten Tätigkeiten. Für die spätere Bewerbung entscheidend ist es, eine Lehrstelle in einem grünen Unternehmen zu finden. Denn nur diese können die besonderen Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutz wirklich gut vermitteln.

www.ausbildung.de

www.azubiyo.de

www.aubi-plus.de

Alles rund ums Schaf

Einblicke in den Alltag eines Schäfers

Die Haltung von Schafen ist einer der ältesten Tier-Berufe der Menschheit. Und auch heute trifft man Menschen wie den weißhaarigen Schäfer Gwyn Thomas aus Wales an ihrem Arbeitsplatz in der Natur. Allerdings ist die Arbeit mit Schafen im 21. Jahrhundert kaum noch mit dem Leben vergangener Jahrhunderte vergleichbar. Die Möglichkeiten der Technik, aber auch die Zwänge einer industrialisierten Landwirtschaft, haben den Beruf des Schäfers sehr verändert. Nachhaltige Schafwirtschaft lässt sich aber auch heute noch betreiben, wie das Real World Learning Network in einem kurzen Steckbrief eindrucksvoll belegt.

www.rwlnetwork.org