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Grün ist mehr als eine Farbe

Frau im Grünen mit Reagenzglas

Von Definitionen, Begriffen und Tendenzen

Wenn in der Alltagssprache ganz locker von „grünen Berufen“, „green jobs“ oder „Umweltjobs“ gesprochen wird, dann ist zumindest auf den ersten Blick gar nicht so klar, wovon eigentlich die Rede ist. Und wovon auch nicht. An dieser terminologischen Unklarheit beißen sich die Expert/innen schon seit geraumer Zeit die Zähne aus, denn es gibt kein allgemein verbreitetes Begriffsverständnis oder gar eine wissenschaftlich einheitliche Definition. Aber auch ein Netzwerk Grüne Arbeitswelt muss nachvollziehbar erklären, welche Beschäftigungen denn hier gemeint sind. Dann kann man sich immer noch über einzelne Zuordnungen streiten – aber wenigstens nicht mehr über Begriffe und Systematiken. Das Netzwerk Grüne Arbeitswelt hat 16 Berufsfelder entwickelt. Krischan Ostenrath zeigt in einem Blogbeitrag, wie sich grüne Jobs identifizieren und zuordnen lassen.

Zum Blogbeitrag

Auf Erkundungstour im Erdreich

Mit Geowissenschaften in die Tiefe gehen

In diesem Film wird das Berufsbild des/der Geowissenschaftler/in im Kontext von Erneuerbarer Energie vorgestellt. Junge Mitarbeiter/innen im Team von GeoThermal Engineering werden einen Tag lang während ihrer Arbeit begleitet. Wie gewinnt man einen Überblick darüber, welche Gebiete sich für die Nutzung von Erdwärme eignen? Geoinformationssysteme helfen bei der Datenaufzeichnung. Theorie und Praxis wechseln ab, so ist auch der Besuch der Bohrstelle Bestandteil des Arbeitsalltags. Studiengänge wie Geologie oder Geowissenschaften führen in dieses spannende Berufsfeld. Der Film ist im Rahmen Projektes „Energiewende schaffen“ des Wissenschaftsladen Bonn entstanden. 5:45 min

www.energiewende-schaffen.de

 

Konzepte für Energiesparhäuser entwerfen

Gebäudeplanung als Beruf

Der Film stellt den Berufsbereich Gebäudeplanung im Kontext von Energieeffizienz anschaulich dar. Wer arbeitet in diesem Bereich? Zwei junge Ingenieur/innen der Averdung Ingenieurgesellschaft in Hamburg, Fenja und Roman, zeigen wie sie Energiesparhäuser planen und entwerfen. Diese Häuser können Energie aus Erneuerbaren Energien selbst erzeugen und möglichst energieeffizient nutzen. Die beiden Gebäudeplaner haben ein Studium absolviert, wie sehr viele, die in der Gebäudeplanung arbeiten. Man kann aber auch mit einer Ausbildung in dem Job arbeiten. Der Film ist im Rahmen Projektes „Energiewende schaffen“ des Wissenschaftsladen Bonn entstanden. 5:23 min.

www.energiewende-schaffen.de

Gemeinwohl-Ökonomie kurz erklärt

Müssen wir immer neuer, besser, größer, mehr?

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital, sondern das gute Leben für alle ist. Sie setzt menschliche Werte wie Menschenwürde, Menschenrechte und die ökologische Verantwortung in der Wirtschaft um. Ein Film von Johanna Mittl, Hanna Rommel und Julia Jäger, entstanden im Rahmen eines Seminars der Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit der GWÖ Karlsruhe. 5:00 min.

www.ecogood-karlsruhe.org/

Future Jobs

Mädchen im Yogasitz mit Zukunftsbrille

Kurzgeschichten zu den Arbeitswelten der Zukunft

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Liegen wir in der Hängematte, während Roboter unsere Aufgaben erledigen? Braucht die Zukunft noch Büros oder ist der Arbeitsplatz der Park hinterm Haus, die Badewanne, unser eigener Kopf? Brauchen wir eine Ausbildung, ein Studium oder reicht ein Update? Gibt es noch „Führungskräfte“ oder entscheiden alle gemeinsam? Zahlreiche Kurzgeschichten zu diesen Fragen sind im Rahmen des Schreibwettbewerbs „Future Jobs“ entstanden, den LizzyNet anlässlich des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft initiiert hat. Sie offenbaren die Hoffnungen, Wünsche und Sorgen junger Menschen und zeichnen Berufswelten, in denen Arbeit etwas ganz anderes ist als wir uns heute ausmalen. Mit „Gefangen im System“ erzählt Elisabeth Annelie Beier beispielsweise eine einfühlsam und nachdenklich stimmende Geschichte, die die Themen demografischer Wandel und Ressourcenknappheit miteinbezieht. Und Christina Mikalo entwirft mit „Hart, smart, Salat“ eine positive und lebensbejahende Zukunft, in der die Technologie, dem Menschen dient, nicht umgekehrt.

Prämierte Kurzgeschichten

Alle Einsendungen zum Schreibwettbewerb

Greening der Berufe

Arbeitswelt im Wandel

Was ist das „Greening der Berufe“? Unsere Arbeitswelt befindet sich mitten im Wandel. Immer mehr Unternehmen und Organisationen achten auf eine umweltfreundliche und sozial nachhaltige Arbeitsweise. Und auch bestehende Arbeitsplätze werden dadurch immer nachhaltiger. Die Vergrünung der Wirtschaft erstreckt sich auf die gesamte Wirtschaft und bezieht alle Wirtschaftssektoren und Branchen ein. Green Jobs sind viel mehr als die traditionell als „grüne Berufe“ bezeichneten Jobs wie Gärtner/in, Landwirt/in und Förster/in. Der Animationsfilm ist im Rahmen des Projekts „mach Grün!“ entstanden, das gemeinsam von LIFE e.V., VSB gGmbH, Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V. und UnternehmensGrün e.V. umgesetzt wird. 2:03 min.

www.bnw-bundesverband.de

Nachhaltigkeitsmanagement

Studium

Immer mehr Unternehmen – nicht nur im Bereich Umwelt- und Klimaschutz- verstärken ihren Einsatz für die Nachhaltigkeit. Das kann in ganz verschiedener Intensität und Form geschehen: Dem einen Unternehmen geht es eher um soziale Aspekte, andere Unternehmen setzen eher auf die ökologische Karte. Jedenfalls ist rund um das Thema das Arbeitsfeld Nachhaltigkeitsmanagement entstanden, in dem heute mehr Fachkräfte arbeiten denn je. Ein großer Teil dieser Nachhaltigkeitsexpert/innen hat Nachhaltigkeitsmanagement oder eine benachbarte Disziplin studiert. Es braucht schon breit aufgestellte Köpfe, die den Überblick zwischen den vielen Facetten der Nachhaltigkeit behalten und die Bemühungen des Unternehmens auch gut kommunizieren können. Eine sehr gute Einführung in die Studienlandschaft Nachhaltigkeit bietet die Nachhaltigkeitsplattform RESET.org. Auch die Greensurance Stiftung zeigt die unterschiedlichen Einsatzfelder und stellt ausgewählte Studienstandorte der Nachhaltigkeit vor.

reset.org

www.greensurance-stiftung.de

Public-Relations-Management

Weiterbildung

Größere Unternehmen oder Vereine setzen in aller Regel Fachkräfte dafür ein, um die eigene Marke und das Image in die Öffentlichkeit zu verbreiten. Im Unterschied zur Werbung geht es dabei nicht primär um den Verkauf eines Produkts, sondern um die Außenwirkung des Arbeitgebers insgesamt. Beschäftigt hiermit sind Public-Relations-Manager/innen, die sich – entweder auf der Basis eines Studiums oder auch einer Berufsausbildung – mit gezielten Weiterbildungen für den Job fit gemacht haben. Anschließend arbeiten diese Fachkräfte beispielsweise für ein Unternehmen der Umweltwirtschaft, eine Naturschutzorganisation oder eine PR-Agentur. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat einen Steckbrief zum Berufsbild eines/r PR-Managers/in verfügbar. Die kommerziell betriebene Webseite „Social Media Manager“ hat ebenfalls ein Kurzprofil des PR-Managers veröffentlicht und listet ausgewählte Weiterbildungseinrichtungen auf.

berufenet.arbeitsagentur.de

www.social-media-manager.com