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Alles rund ums Schaf
Einblicke in den Alltag eines Schäfers
Die Haltung von Schafen ist einer der ältesten Tier-Berufe der Menschheit. Und auch heute trifft man Menschen wie den weißhaarigen Schäfer Gwyn Thomas aus Wales an ihrem Arbeitsplatz in der Natur. Allerdings ist die Arbeit mit Schafen im 21. Jahrhundert kaum noch mit dem Leben vergangener Jahrhunderte vergleichbar. Die Möglichkeiten der Technik, aber auch die Zwänge einer industrialisierten Landwirtschaft, haben den Beruf des Schäfers sehr verändert. Nachhaltige Schafwirtschaft lässt sich aber auch heute noch betreiben, wie das Real World Learning Network in einem kurzen Steckbrief eindrucksvoll belegt.
Baumpflege
Weiterbildung
Natürlich wachsen Bäume auch ohne menschliche Hilfe. Aber nicht selten müssen kranke oder beschädigte Bäume behandelt werden. Das ist der Job von Baumpflegerinnen und Baumpflegern, die in „richtiger“ Berufssprache eigentlich „Fachagrarwirte für Baumpflege und Baumsanierung“ sind. Grundlage ist eine bundesweit einheitlich geregelte Weiterbildung, die aber natürlich an verschiedenen Orten absolviert werden kann. Üblicherweise arbeiten Baumpfleger/innen in kommunalen Grünämtern oder auch bei Unternehmen im Garten- und Landschaftsbau. Das Baumpflegeportal, eine privat betriebene Webseite, führt in das Berufsbild ein. Sehr hilfreich auch ein dort verankerter Link zu entsprechenden Weiterbildungsanbietern.
Ausbildungsplätze in der Energie- und Wasserwirtschaft
Ausbildung
Das Webportal „Berufswelten Energie und Wasser“ informiert über Ausbildungsplätze und duale Studiengänge in der Energie- und Wasserwirtschaft. Eine Deutschlandkarte hilft bei Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz in Wohnortnähe. Betrieben wird das Portal von der Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH.
www.berufswelten-energie-wasser.de
Postwachstum als Chance zur Zufriedenheit
Ein Gespräch mit dem Wachstumskritiker Niko Paech
Niko Paech ist Professor für Produktion und Umwelt an der Uni Oldenburg. Und er ist einer der bekanntesten Wachstumskritiker Deutschlands. Seine Ansichten werden einigen Leuten eher streng reinkommen, aber er trägt sie mit einer Zuversicht und sogar Fröhlichkeit vor, die ansteckend ist. Von der Zeitung „Die Zeit“ wurde er darum auch schon durchaus wohlwollend als „Rampensau unter den Ökonomen“ bezeichnet. Im Grunde geht es bei Paech um die Frage: Welche Handlungen sind hier, in den sogenannten entwickelten Staaten zu setzen, damit all die viel diskutierten, umhergeschobenen, vielleicht sogar zu Tode verhandelten Klimaziele eingehalten werden können. Viele Maßnahmen, die Niko Paech vorschlägt, sind aufs erste Hören geeignet, bei manchen Anwiderung auszulösen – Stichwort: Verzicht. Insbesondere Konsumverzicht. Er selbst jedoch sieht darin auch eine Chance auf mehr Zufriedenheit im Leben. Das Wort „Verzicht“ hat er freilich selber auch nicht so gerne – wie gleich bei der ersten Antwort in diesem knapp halbstündigen Gespräch klar werden wird. Veröffentlicht ist das Interview mit Niko Paech im freie-radios.net, dem Audioportal Freier Radios unter der CC-Lizenz CC BY-NC-SA 2.0 DE. Autor ist Dominik Dusek, Radio Stadtfilter Winterthur.
Erfolgreiche MINT-Förderung
Regeln für eine gute MINT-Förderung und -Arbeit
Das macht MINT-Angebote erfolgreich – differenziert nach inhaltlichen, strukturellen und zeitlichen Aspekten. Was sind die goldenen Regeln für eine gute MINT-Förderung und -Arbeit? Eine ausführliche Beschreibung zur Infografik findet sich in der der Publikation „MINT the gap– Umweltschutz als Motivation für technische Berufsbiographien?“ auf den Seiten 109-110.
Unternehmensbeispiele im Bereich Energiewende
Klein- und mittelständige Unternehmen im Portrait
Auf seinem Berufeportal Energiewende schaffen stellt der Wissenschaftsladen Bonn e.V. 14 Unternehmen im Bereich Energiewende vor. Die Portraits geben einen Einblick in den Berufsalltag unterschiedlicher Berufsfelder. Es sind vor allem klein- und mittelständische Unternehmen, die über detailreiche Texte und Fotos erkundet werden können. Darunter der SHK-Handwerksbetrieb Josef Küpper Söhne aus Bonn, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg und die die Bau-Fritz GmbH & Co. KG, ein Ökohausbau-Unternehmen im Allgäu.
Giftiges und Wertvolles
Arbeiten auf dem Wertstoffhof
In größeren Städten und Gemeinden finden sich Anlagen, in denen private und gewerbliche Abfälle gesammelt, getrennt und weiterbehandelt werden. Diese Wertstoffhöfe werden von Abfallbetrieben bewirtschaftet und beschäftigen Menschen wie Lena, die als Expertin für Mülltrennung und Recycling in München arbeitet. Sie ist dafür zuständig, dass die angelieferten Stoffe richtig sortiert und behandelt werden. Das braucht nicht nur eine Menge Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit für den Umgang mit den Kund/innen. Lizzynet hat mit Lena ein Interview geführt und erfahren, was sie an ihrem Beruf toll und nicht ganz so toll findet.
Arbeiten mit Pferden
Ausbildung
Viele Menschen haben ein Herz für Pferde. Aber nur wenige entscheiden sich dazu, sich auch beruflich mit diesen Tieren zu beschäftigen. Vielleicht auch weil der tägliche Umgang mit Pferden durchaus etwas anderes ist als die gelegentliche Pflege und der Ausritt durch Wald und Wiesen. Eine wichtige berufliche Grundlage für die Arbeit mit Pferden ist eine meist dreijährige Ausbildung zum/zur Pferdewirt/in. Ganz klassisch handelt es sich hierbei um eine duale Ausbildung, also eine Ausbildung sowohl im pferdehaltenden Betrieb als auch in der Berufsschule. Je nach Neigung können in der Ausbildung fünf Fachrichtungen gewählt werden. Der Bildungsserver Agrar – das Internetportal der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zu Ausbildungs- und Bildungsfragen – beschreibt Inhalte und Ablauf der Ausbildung. Auf seinen Internetseiten finden sich weiterführende Links z.B. zu Berufsfilmen.
