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Abfallwirtschaft studieren
Studium
Wenn man sich vor Augen führt, wie unterschiedlich Abfall und Altlasten wiederverwertet oder entsorgt werden müssen, dann ist klar, dass die Akademiker/innen in diesem Bereich zwangsläufig interdisziplinär arbeiten müssen. Dementsprechend sind die Studiengänge im Bereich Abfallwirtschaft auch ausgerichtet. Die Studieninhalte reichen von Untersuchungsmethoden über ökonomische und ökologische Abfallbilanzen bis hin zu technischen Fragen des Anlagenbaus. Der Wertstoffblog, eine privat betriebene Homepage, hat in einem Blogbeitrag auf dem Jahr 2016 viele Studienmöglichkeiten zusammengestellt und ausführlich beschrieben. Auch die Informationsseiten der Hochschulrektorenkonferenz bieten einen Überblick über die Studienstandorte in Deutschland.
Räume planen als Beruf
Studium
Man muss kein/e Expert/in sein um zu sehen, dass die Nutzung von bebauten und unbebauten Flächen sehr unterschiedlich sein kann. Es sind aber sehr wohl Fachfrauen und Fachmänner gefragt, wenn man die verschiedenen Nutzungsarten miteinander ausgleichen will. Raumplanerinnen und Raumplaner beschäftigen sich genau damit, nämlich der ständigen Konkurrenz von Bebauungen, Freiflächen oder Naturschutzräumen. Sie tun das auf der Grundlage eines Studiums und arbeiten später in Behörden oder Beratungsbüros. Der Hochschulkompass, eine Informationsplattform der Hochschulrektorenkonferenz, hat zahlreiche Informationen zum Berufsfeld Raumplanung und natürlich auch die vielen Studienstandorte zusammengetragen. Zu finden sind hier Angaben zu Studieninhalten ebenso wie Hinweise, für welche Themen man sich besonders interessieren sollte.
Erfolgreiche MINT-Förderung
Regeln für eine gute MINT-Förderung und -Arbeit
Das macht MINT-Angebote erfolgreich – differenziert nach inhaltlichen, strukturellen und zeitlichen Aspekten. Was sind die goldenen Regeln für eine gute MINT-Förderung und -Arbeit? Eine ausführliche Beschreibung zur Infografik findet sich in der der Publikation „MINT the gap– Umweltschutz als Motivation für technische Berufsbiographien?“ auf den Seiten 109-110.
Raus aus der Schule – rein in den Wald!
Informationen zur Berufsausbildung im Wald
Die Webseite des Landesbetriebs Hessen-Forst bietet Einblicke in das Arbeitsfeld Wald. Vorgestellt werden verschiedene Berufsbilder sowie das Schülerpraktikum und das Freiwillige Ökologische Jahr. Die Website spricht junge Menschen direkt an, die auf der Suche nach einem nachhaltigen Arbeitsplatz mit Zukunft sind.
Die Geschichte eines „Neorurals“
Einstieg in die nachhaltige Landwirtschaft
Mit jedem neuen Lebensmittelskandal intensiviert sich die Diskussion, wie wir unsere Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion eigentlich aufstellen wollen. Soll das Fleisch wirklich möglichst billig sein, und machen dreißig Prozent höhere Milchpreise die Verbraucher/innen wirklich arm? Es gibt allerdings Menschen, die diese Fragen längst für sich entschieden haben und auch ihre berufliche Existenz entsprechend ausgerichtet haben. Sie gründen Betriebe im Öko-Landbau und nehmen dafür in Kauf, damit nicht reich zu werden. Selbst völlig unerfahrene Hofgründer – in Frankreich „Neorurals“ genannt – sind hier dabei. Zeit Online lässt einen dieser Ökolandbauern selbst zu Wort kommen.
Abfallberatung
Weiterbildung
Natürlich ist es unvermeidlich, dass unser Müll fachgerecht entsorgt und möglichst wiederverwertet wird. Noch besser aber ist es, wenn er gar nicht erst entsteht oder zumindest reduziert wird. Darum kümmern sich Abfallberaterinnen und Abfallberater, die privaten und industriellen Kunden professionelle Tipps rund um die Müllverwertung und –entsorgung geben. Am liebsten natürlich zur Müllvermeidung. Voraussetzung dafür ist zunächst einmal eine grundständige Ausbildung oder ein Studium, die dann mit viel Erfahrung und theoretischem Wissen ergänzt werden. Es handelt sich bei dem Weiterbildungsberuf des/r Abfallberaters/in also nicht um eine einheitliche Weiterbildung, sondern um den gezielten Erwerb von Zusatzkenntnissen beispielsweise zu Gefahrstoffen, gesetzlichen Vorschriften oder Umgang mit Kunden. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat einige Informationen zum Berufsbild und zu Tätigkeitsinhalten zusammengefasst.
Techniker/in Elektromobilität
Weiterbildung
Nachdem in den letzten Jahren die Zahl der strombetriebenen Fahrzeuge deutlich zugenommen hat, gibt es einen immer größeren Bedarf an Fachkräften, die sich besonders gut mit der Elektromobilität auskennen. Deshalb gibt es Technikerinnen und Techniker, die sich mit einer Weiterbildung entsprechend qualifiziert haben. Grundlage ist eine meist zweijährige Vollzeit-Weiterbildung an einer Fachschule, die das Wissen beispielsweise über Elektroantriebe, aber auch Energiespeicherung und –übertragung vermittelt. Später arbeiten diese Techniker/innen dann im Fahrzeugbau oder auch bei kommunalen Stadtwerken. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat für die Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Elektromobilität einen kurzen Steckbrief online gestellt. Hierin finden sich Ausbildungsinhalte ebenso wie weiterführende Informationen.
Garten- und Landschaftsbau
Einführung in die Ausbildung
Öffentliche Parks und Grünflächen in Städten und Gemeinden werden üblicherweise von Eigenbetrieben der Stadtverwaltung gepflegt. Hier arbeiten Garten- und Landschaftsbauer/innen auf der Grundlage einer dreijährigen Ausbildung. Häufig bilden die kommunalen Verwaltungsbetriebe auch selbst aus. Vorausgesetzt wird neben dem Interesse an der Arbeit mit Pflanzen auch eine gute körperliche Verfassung, denn Garten- und Landschaftsbauer/innen können sich nicht immer auf die Kraft ihrer Geräte verlassen. Aubi-Plus hat zur Ausbildung als Garten- und Landschaftsbauer/in die wichtigsten Informationen veröffentlicht.
