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Berufsorientierung in erneuerbaren Energien

Frau vor Computer

Erneuerbare Energien als Arbeitsfeld? Klimaschutz bei der Berufswahl?

Der Online-Kurs bietet vielfältige Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten in „grünen“ Zukunftsberufen. Mit dem „Jobgenerator EE“ können die Jugendlichen beispielsweise Ausbildungsplätze im Arbeitsfeld der erneuerbaren Energien erkunden oder im Kapitel „Berufspraxis EE“ einen Einblick in den Berufsalltag in der Erneuerbare Energien-Branche gewinnen. Neben Texten und Grafiken gibt es Filme, Experimente und Aufgaben, die über das Arbeitsfeld der erneuerbaren Energien informieren. Der Kurs wurde im Rahmen des Projekts e-fit vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V. entwickelt. Zur Unterrichtsplanung können sich Lehrkräfte eine Unterrichtseinheit herunterladen.

www.ufu.de

Unterrichtsplanung

Nur noch kurz die Welt retten?

Konsequenzen der Diskussion um eine Nachhaltige Entwicklung für die Berufsorientierung

Nachhaltige Entwicklung findet als gesellschaftliches Leitbild und politisches Ziel zumindest auf abstrakter Ebene breite Akzeptanz. Auch im Hinblick auf die Arbeitswelt lässt sich zeigen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in hohem Maße den Anspruch haben, ökologische, soziale und ökonomische Ziele zum Ausgleich zu bringen und Nachhaltigkeitsorientierung im Beruf zu verwirklichen. Zugleich wächst auf der Angebotsseite des Arbeitsmarktes der Anteil an Beschäftigungsverhältnissen, in denen Nachhaltigkeitsaspekte eine große Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund ist es verwunderlich, dass die Berufsorientierung in Wissenschaft und schulischer Praxis das Nachhaltigkeitsthema bisher kaum aufgegriffen hat. Prof. Dr. Ulf Schrader von der Technischen Universität Berlin plädiert in seinem Artikel dafür, dieses Defizit zu beseitigen und die Vermittlung von Berufswahlfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen der Berufsorientierung verstärkt mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu verknüpfen. Ein angemessenes berufliches Selbstkonzept dafür wäre der Working Citizen, also der arbeitende Mensch, der seine Arbeitskraft und Zeit auch im Erwerbsleben möglichst im Sinne der gesellschaftlichen Ziele einsetzen möchte, die ihm als Bürger wichtig sind. Die Beschreibung ist größtenteils dem Abstract entnommen: SCHRADER, U. (2013): Nur noch kurz die Welt retten? Konsequenzen der Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung für die Berufsorientierung. In: bwp@ Spezial 6 – Hochschultage Berufliche Bildung 2013, Fachtagung 02, hrsg. v. FRIESE, M./ BENNER, I./ GALYSCHEW, A., 1-18.

Nur noch kurz die Welt retten.pdf

Für einen nachhaltigen Web-Auftritt

Von Open Source und Hardware-Recycling

Kaum jemand macht sich beim Start des Computers Gedanken darüber, dass auch das Konsequenzen für die Umwelt und das Klima hat. Denn Computer bestehen aus aufwändig produzierter Hardware, die vernetzte Welt braucht riesige Mengen an Energien und selbst die Programmierung von Websites ist alles andere als klimaneutral. Umso wichtiger ist es, dass Menschen wie der britische Web-Entwickler Tom Buckley-Houston sich um Nachhaltigkeit in der Programmierung kümmern. Warum Open-Source-Produkte nachhaltiger sind und warum Hardware-Recycling ein wichtiger Ansatz ist, das schildert das kompakte Berufsporträt des Real World Learning Networks.

www.rwlnetwork.org

Ernährungswissenschaften studieren

Studium

Wenn es um den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern geht, dann ist die Frage nach einer gesunden Ernährung eines der wichtigsten Themen. Hierauf spezialisiert haben sich Ernährungswissenschaftler/innen, sie kennen sich sowohl mit den körperlichen Voraussetzungen unserer Nahrungsverwertung als auch mit Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln aus. Das macht sie zu gefragten Expert/innen, denn die wenigsten Verbraucher verstehen wohl die eigentlich verpflichtenden Angaben der Nahrungsmittelindustrie. Der Hochschulkompass, eine Informationsplattform der Hochschulrektorenkonferenz, hat wesentliche Informationen zum Studium der Ernährungswissenschaften zusammengetragen und veröffentlicht. Hier findet sich auch eine Übersicht der Orte, an denen man das Fach – gelegentlich in Kombination mit Haushaltswissenschaften – studieren kann.

www.hochschulkompass.de

Groß- und Außenhandel

Ausbildung

Auch die Unternehmen im Umwelt- und Klimaschutz betreiben Handel, denn nicht alle Waren lassen sich selbst oder auch nur in unmittelbarer Nähe produzieren. Diese Aufgaben übernehmen Kaufleute im Groß- und Außenhandel, d.h. sie kaufen und verkaufen Waren oder Dienstleistungen. Grundlage dafür ist auch in der Green Economy eine dreijährige duale Ausbildung. Der Unterschied dabei ist, dass Kauffrauen und –männer in umweltschutzbezogenen Unternehmen viel stärker auch auf Nachhaltigkeitsaspekte z.B. in der Produktion oder Lieferkette achten sollten. Mehrere Berufsorientierungsportale haben Informationen zum Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. Hier finden sich allgemeine Informationen zu Ausbildungsinhalten und verbreiteten Tätigkeiten. Für die spätere Bewerbung entscheidend ist es, eine Lehrstelle in einem grünen Unternehmen zu finden. Denn nur diese können die besonderen Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutz wirklich gut vermitteln.

www.ausbildung.de

www.azubiyo.de

www.aubi-plus.de

Nachhaltigkeit als Kompass

Vortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind

In seinem Vortrag beschäftigt sich Prof. Dr. Schneidewind vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie mit dem Leitbildwandel im Wissenschaftssystem: Wo steht das Wissenschaftssystem? Was ist zu tun? Wie ist konkrete Veränderung Richtung Nachhaltigkeit anzustoßen? Der Vortrag fand 2013 im Rahmen der Ringvorlesung „Vom Wissen zum Wandel – Nachhaltigkeit als Herausforderung für Universität und Wissenschaft“ an der Freien Universität Berlin statt. Zum Audio-Mitschnitt kann eine Powerpoint-Präsentation heruntergeladen werden.

www.fu-berlin.de

Präsentation zum Vortrag

Jobdatenbank GREEN UP YOUR FUTURE

Berufe zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit finden

Das Online-Tool bietet Jugendlichen mehrere Möglichkeiten, passend zu ihren Interessen einen Beruf im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit zu finden. Je nachdem an welcher Stelle im Berufswahlprozess sie stehen, können sie sich für eine der vier Suchoption entscheiden: „Jung und planlos“, „Ich habe eine Ahnung“, „Ich will mich weiterbilden“ oder „Ich weiß genau, was ich will“. Entwickelt wurde die Jobdatenbank von der Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenznetz e.V. und der Green Economy Academy e.V. im Projekt „Grüne Jobs für die Berufswelt von morgen – Vermittlung und Motivation durch Bionik“.

www.green-up-your-future.de/jobs

Nachhaltigkeit als Anreiz für die Berufsorientierung

Eine Frau bedient eine Maschine

Blogbeitrag zum Computerspiel „Serena Supergreen“

Dr. Pia Spangenberger zieht in ihrem Artikel „Nachhaltigkeit als Anreiz für die Berufsorientierung von Mädchen im Bereich Technik“ ein klares Fazit: Technische Berufe gewinnen für Mädchen an Attraktivität, wenn sie einen Nachhaltigkeitsbezug haben. Gleichzeitig sind Bildungseinrichtungen und Unternehmen gefordert, ein Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Mädchen ebenso akzeptiert fühlen wie Jungen. Denn das Engagement aller MINT-Initiativen zur Berufsorientierung von Mädchen verpufft, wenn sie in ihrem künftigen Arbeitsumfeld nicht willkommen sind.

www.serenasupergreen.de