Wie passt Nachhaltigkeit an Deutschlands bekannteste Business-School?
Der „Geil Montag“-Podcast von GoodJobs
Deutschlands Wirtschaftsunis, allen voran die WHU in Vallendar bei Koblenz, waren bisher nicht unbedingt bekannt dafür, sich im Rahmen ihrer Forschung und Lehre über Themen wie Social Business, verantwortungsvolles Unternehmertum oder Nachhaltigkeit Gedanken zu machen. Aber der breite gesellschaftliche Diskurs zu Kapitalismuskritik und Klimaschutz ist auch an den selbsternannten Elite-Hochschulen nicht spurlos vorbei gegangen. Freddi Lange berichtet im „Geil Montag“-Podcast über sein Studium, seine ersten Gründer-Erfahrungen in Bielefeld und seine Aufgaben bei der SensAbility Konferenz.
Ist der Wunsch nach einem sinnvollen Job ein Luxusproblem?
Der „Geil Montag“-Podcast von GoodJobs
Immer mehr Menschen in Deutschland möchten gerne einem sinnvollen Job nachgehen und wären dafür sogar bereit, auf Gehalt zu verzichten. Im „Geil Montag“-Podcast berichtet Paul von seinem Unternehmen GoodJobs, dass er zusammen mit seinem Co-Gründer David 2016 ins Leben gerufen hat. Das Ziel von GoodJobs ist klar: People mit Purpose zu verbinden und damit möglichst viele Menschen auf dem Weg zu einer sinnvollen Tätigkeit zu unterstützen.
Computerspiel „Serena Supergreen“

Berufsorientierung im Arbeitsfeld Erneuerbaren Energien
Serena Supergreen ist ein Abenteuerspiel zur Berufsorientierung im Arbeitsfeld Erneuerbare Energien, entwickelt vom Wissenschaftsladen Bonn, der TU Dresden und the Good Evil. Eingebettet in eine spannende Story können Jugendliche berufliche Handlungen wie das Abseilen von einer Windkraftanlage, Verschalten von Solarmodulen oder Entschlüsseln von Schaltplänen spielerisch erproben. Ziele des Spiels sind die Erweiterung des Berufswahlspektrums insbesondere von Mädchen durch Nachhaltigkeitsbezug, die Stärkung des Fähigkeitsselbstkonzepts im Bereich Technik und ein spielerischer Zugang zur Berufswahl. Begleitend zum Spiel stehen Lehrkräften eine Berufsorientierungseinheit und weitere Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
Konzepte für Energiesparhäuser entwerfen
Gebäudeplanung als Beruf
Der Film stellt den Berufsbereich Gebäudeplanung im Kontext von Energieeffizienz anschaulich dar. Wer arbeitet in diesem Bereich? Zwei junge Ingenieur/innen der Averdung Ingenieurgesellschaft in Hamburg, Fenja und Roman, zeigen wie sie Energiesparhäuser planen und entwerfen. Diese Häuser können Energie aus Erneuerbaren Energien selbst erzeugen und möglichst energieeffizient nutzen. Die beiden Gebäudeplaner haben ein Studium absolviert, wie sehr viele, die in der Gebäudeplanung arbeiten. Man kann aber auch mit einer Ausbildung in dem Job arbeiten. Der Film ist im Rahmen Projektes „Energiewende schaffen“ des Wissenschaftsladen Bonn entstanden. 5:23 min.
Greening der Berufe
Arbeitswelt im Wandel
Was ist das „Greening der Berufe“? Unsere Arbeitswelt befindet sich mitten im Wandel. Immer mehr Unternehmen und Organisationen achten auf eine umweltfreundliche und sozial nachhaltige Arbeitsweise. Und auch bestehende Arbeitsplätze werden dadurch immer nachhaltiger. Die Vergrünung der Wirtschaft erstreckt sich auf die gesamte Wirtschaft und bezieht alle Wirtschaftssektoren und Branchen ein. Green Jobs sind viel mehr als die traditionell als „grüne Berufe“ bezeichneten Jobs wie Gärtner/in, Landwirt/in und Förster/in. Der Animationsfilm ist im Rahmen des Projekts „mach Grün!“ entstanden, das gemeinsam von LIFE e.V., VSB gGmbH, Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V. und UnternehmensGrün e.V. umgesetzt wird. 2:03 min.
Netzwerk Grüne Arbeitswelt bei der NKI-Aktionswoche
Netzwerk Grüne Arbeitswelt bei der NKI-Aktionswoche
#MeineGrueneArbeitswelt

Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) wird 10 Jahre alt und wir feiern mit. Vom 17. bis 23. September 2018 möchten wir über Instagram im Rahmen der NKI-Aktionswoche auf den Klimaschutz aufmerksam machen. Hier sind Berufstätige, ebenso gefragt wie Auszubildende, Studierende, Schülerinnen und Schüler.
Berufe mit Klimaschutz verbinden? Klar doch!
Ob du im Beruf stehst oder kurz davor: Zeig uns, was die Arbeitswelt „grüner“ macht oder wie du schon aktiv mit anpackst. Schick dein Foto an info@gruene-arbeitswelt.de und poste es auf Instagram. #GrueneArbeitswelt #sogehtklimaschutz
Entwicklungshelfer/in
Ausbildung
Für das Berufsbild der Entwicklungshilfe gibt es kein klares Profil, denn die Probleme der Welt sind vielfältig und abhängig von den Bedingungen vor Ort. Wo es an der einen Stelle an Know-how in handwerklichen oder technischen Fragen fehlt, braucht es an einem Ort eher Unterstützung in Planungs- und Verwaltungsabläufen. Dementsprechend gibt es auch nicht die eine Berufsausbildung, die für die Entwicklungszusammenarbeit qualifiziert- mal wird ein Handwerker gesucht, mal eine Technikerin. Voraussetzung sind aber fast immer ein paar Jahre Berufserfahrung, die man mitbringen muss. Arbeitgeber sind in der Regel die großen Entsendeorganisation GIZ, AGEH oder EED. Eine Übersicht zu den Entsendeorganisationen führt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Bei den hier verlinkten Organisationen lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die aktuellen Jobs. Eine kurze Einführung in die formalen und nicht formalen Voraussetzungen eines/einer Entwicklungshelfers/in bietet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
Was sind grüne Jobs?
Besser für uns alle
Eine anschauliche Beschreibung dazu, was grüne Jobs überhaupt sind, liefert der Verband für Interkulturelle Arbeit e.V. auf seiner Projektwebseite „Bau Berufe Greening“: Zu den „grünen“ Berufen zählen diejenigen, die direkt oder indirekt positive Auswirkungen auf den Umwelt- und Klimaschutz haben. Jobs sind „grün“, wenn sie dazu beitragen, nachhaltige Unternehmen und eine nachhaltige Wirtschaft zu schaffen.
Berufsorientierung im Arbeitsfeld Erneuerbare Energien

Unterrichtseinheit zum Computerspiel „Serena Supergreen“
Beim Computerspiel Serena Supergreen handelt es sich um ein Abenteuerspiel zur gendersensiblen Berufsorientierung. In einer fiktiven Spielwelt haben die Spielerinnen und Spieler technische Aufgaben zu bewältigen, die in Ausbildungsberufen im Bereich Metall, Elektrotechnik, Anlagenmechanik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Informatik, KFZ-Technik oder auch Chemietechnik relevant sind. Die zum Spiel konzipierte Unterrichtseinheit umfasst 4 Schulstunden und kann ab Jahrgangstufe 9/10 eingesetzt werden. Zum Einstieg wird zunächst das Spiel selbst in den Mittelpunkt gerückt. Das Konfrontieren der Jugendlichen mit den technischen Tätigkeiten im Spiel und die erfolgreiche Bewältigung der Aufgaben führen dazu, dass das Thema Technik nach der Spielerfahrung positiv besetzt ist. Dieser erste Schritt im Berufsorientierungsprozess zielt darauf ab, Offenheit für Technik zu erreichen und einer grundsätzlich ablehnenden Haltung entgegen zu treten. Im weiteren Unterrichtsverlauf wird durch praktisches Experimentieren ein Realitätsbezug zu den Spielinhalten und -erfahrungen hergestellt. So verlöten die Jugendlichen beispielsweise Solarzellen miteinander, testen die Energieaufnahme verschiedener Elektrogeräte und isolieren Kabel ab. Im nächsten Schritt bewerten sie die technischen Tätigkeiten über ein Online-Tool und ordnen sie ausgewählten Berufen aus dem Arbeitsfeld der Erneuerbaren Energien zu. Abschließend informieren sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer geleiteten Internetrecherche über einen ihren Interessen entsprechenden Ausbildungsberuf.

