SüdniedersachsenStiftung
Who is Who
Gemeinsam für eine starke Region.
„Mehr Hände für die Klimawende“, lautet das Motto der Fachkräfteinitiative für Klimaberufe. Das Sensibilisierungsprojekt der SüdniedersachsenStiftung will die Wertschätzung für Klimaberufe steigern: durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit, Sichtbarmachung der Karrieremöglichkeiten und Erhöhung des Zulaufs für entsprechende Ausbildungsberufe.
Die Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen unter dem Dach der SüdniedersachsenStiftung treibt gemeinsam mit Mitgliedern und ihren Partnern die Etablierung einer regionalen grünen Wasserstoff-Wertschöpfungskette voran. Ziele sind u.a. die Steigerung der gesellschaftlichen Akzeptanz und die aktive Mitgestaltung der Energiewende, die Steigerung der Innovationsdynamik insbesondere im wissenschaftlich-technischen Bereich sowie die Unterstützung der regionalen Wirtschaft bei der Dekarbonisierung.
Darüber hinaus unterstützen regionale Netzwerke entlang der Bildungskette von der frühkindlichen bis hin zur Erwachsenenbildung, darunter:
Lokales Netzwerk der Stiftung Kinder forschen. Dieses fördert mit ihren Fortbildungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte die gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kita, Hort und Grundschule und fördert so schon früh das Interesse für klimarelevante Themen.
MINT:ZE ist ein regionales Netzwerk, das sich der Förderung des Interesses für MINT-Themen im Alter von 6-18 Jahren widmet. Ziel ist es, durch erfahrungsbasiertes Lernen in außerschulischen Lernorten die Begeisterung für nachhaltige Lösungen im MINT-Bereich zu erwecken.
Klimaberufe bzw. Tätigkeiten mit besonderer Relevanz für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sind zentrale Bausteine für unsere künftige Wirtschaftsfähigkeit. Trotzdem erfahren klimarelevante Tätigkeiten und die zugehörigen Ausbildungsberufe nicht genügend Sichtbarkeit und Wertschätzung. Daher unterstützt und fördert die SüdniedersachsenStiftung den Fokus auf Nachhaltigkeit in allen Altersklassen, damit diese befähigt werden, sich mit zukunftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen. Sie strebt danach gemeinsam mit allen interessierten Partnern dazu beizutragen, dass den hiesigen Klimaberufen mehr Aufmerksamkeit zukommt, und dass mehr junge Menschen eine Perspektive in einem klimarelevanten Beruf suchen.
Berufsorientierung
Die Vernetzung von regionalen Arbeitsmarktakteuren sowie die gemeinsame Weiterentwicklung und Multiplikation bestehender Berufsorientierungsangebote ist eines der Hauptanliegen der SüdniedersachsenStiftung. Die Fachkräfteinitiative für Klimaberufe in Südniedersachsen setzt hier an: Sie schafft Aufmerksamkeit für Klimaberufe durch PR-Aktionen bei Berufsinformationstagen, Messen und Projektwochen sowie informiert und vernetzt über verschiedene Veranstaltungsformate. Dafür nutzt die SüdniedersachsenStiftung ihre Schnittstellen mit verschiedensten Projekten innerhalb der regionalen Bildungslandschaft. Zu nennen sind:
Die Fortbildungen des lokalen Netzwerks der Stiftung Kinder forschen. Dies ermöglicht pädagogischen Fach- und Lehrkräften, sich mit Themen wie MINT, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Klimawandel auseinanderzusetzen und diese niedrigschwellig in ihren Einrichtungsalltag zu integrieren.
Das Herzstück des BMBF geförderten MINT:ZE-Projektes ist die MINT:ZE Lernortplattform, die außerschulischen Lernorten und MINT-Bildungsangeboten in Südniedersachsen eine Bühne bietet. Die Plattform schafft einen Überblick über MINT-Bildungs- und Berufsorientierungsangebote.
Kontakt

Dr. Benjamin W. Schulze
Maschmühlenweg 105
37081 Göttingen
01515 8711717

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Nachhaltiges Handeln in der pflegeberuflichen Bildung (Naht)
Who is Who
„Nachhaltigkeit ist im Pflegebereich nicht nur ein Trend“
Der Schwerpunkt des Projekts Naht liegt auf der Qualifizierung von Praxisanleitenden, da sie Auszubildende im praktischen Lernen begleiten und nachhaltiges Handeln in der Pflegepraxis weitergeben können. Dafür werden Lehr- und Lernmaterialien aus NurSus weiterentwickelt und im NahtToolkit in aktueller und ansprechender Form digital bereitgestellt. Die Inhalte unterstützen dabei, ökologische Verantwortung, die Folgen der Klimakrise und Umweltzerstörung für Gesundheit und Pflege sowie nachhaltige Pflegehandlungen in die praktische Ausbildung einzubinden. Die Kooperation mit regionalen Pflegebildungseinrichtungen fördert eine praxisnahe Umsetzung. Praxisanleitende werden in den sechs Naht-Modulen sensibilisiert und erhalten damit Impulse, um Auszubildende zu einem reflektierten und zukunftsorientierten Umgang mit Mensch und Umwelt zu befähigen und ihre Rolle als Changemaker wahrzunehmen.
Das Projekt wird von den Hochschulen Esslingen (Verbundkoordination), Hannover und Bielefeld durchgeführt und läuft von April 2024 bis März 2026. Die Förderung erfolgt im Programm „Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus).
Praxisanleitende fördern ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln in der Pflege und unterstützen Auszubildende dabei, ökologische und gesundheitliche Zusammenhänge in ihrem beruflichen Alltag zu berücksichtigen. Das dient dem Schutz des Planeten und der Menschen.
Zielgruppe
Praxisanleitende in der Pflege
Laufzeit
April 2024 bis März 2026
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Prof. Dr. Petra Wihofszky
Kanalstraße 33
73728 Esslingen am Neckar
0711 397 4523
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NiME – Nachhaltigkeit in Berufen der Metall- und Elektroindustrie
Who is Who
Fortbildung für ausbildendes Personal der Metall- und Elektroindustrie
Das Projekt hat das Ziel, das im Modellvorhaben NaReLe (Nachhaltige Resonanzräume in der Lebensmittelindustrie) entwickelte Konzept einer resonanzorientierten BBNE auf Berufe der Metall- und Elektroindustrie zu übertragen und ausbildendes Personal in diesem Sinne fortzubilden. Hierzu haben sich die Verbundpartner Universität Bielefeld, Leuphana Universität Lüneburg und als strategischer Partner die IG Metall zusammengetan. Darüber hinaus wird die Fortbildung als Selbstlernangebot über die Plattform der IG Metall angeboten. Die Fortbildung setzt dabei erstens auf eine Intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Berufspraxis im Kontext der SDG; zweitens auf eine (politische) Reflexion der betrieblichen Bedingungen zur Erreichung der Ziele (z.B. Möglichkeiten der Mitbestimmung), und drittens auf Perspektiven der eigenen Gestaltung eines nachhaltigeren beruflichen Handelns. Dabei wird stets der Blick auf mögliche Widersprüche, Konflikte und Unsicherheiten gelenkt, die mit dem Transformationsprozess einhergehen und wie sie in der Arbeit mit Auszubildenden konstruktiv behandelt werden können. Die eigene Rolle als Ausbilder*in wird dabei auch Gegenstand der Reflexion, weil sie sich durch veränderte Anforderungen im Kontext der Nachhaltigkeitstransformation gewandelt hat, die über die Vermittlung fachlicher Inhalte hinausgehen. So fördert das Vorhaben nicht nur die nachhaltigkeitsorientierte Perspektive von Fachkräften, sondern auch ihre Fähigkeit zur demokratisch-politischen Beteiligung an Gestaltungsprozessen im Betrieb und auch darüber hinaus. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Programms „Nachhaltig im Beruf“ vom Bundesministerium für Bildung, Forschung, Senioren, Familie und Jugend und wird kofinanziert vom ESF-Plus. Die fachliche Begleitung erfolgt durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
In der Metall- und Elektroindustrie bündeln sich viele nachhaltigkeitsrelevante Themen wie Klimakrise, Energieversorgung, aber auch Lieferketten, Arbeitsbedingungen im Kontext von Ressourcengewinnung und Angst vor Arbeitsplatzverlust und der Bedarf einer sozial gerechten Nachhaltigkeitstransformation. Daher müssen Fachkräfte der Zukunft einen umfassend nachhaltigkeitsorientierten Blick auf Arbeitsprozesse haben und sich aktiv und demokratisch an ihrer Transformation beteiligen können.
Zielgruppe
Ausbildendes Personal in der Metall- und Elektroindustrie; Weiterbildungspersonal
Laufzeit
Mai 2024 – Mai 2026
Kontakt

Florian Dück
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
0521 106 4694
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Energieagentur Ebersberg-München gGmbH
Who is Who
Regionale Anlaufstelle im Bereich der Energiewende
Die Energieagentur Ebersberg-München gGmbH ist regionale Anlaufstelle im Bereich der Energiewende für Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Kommunen der Landkreise Ebersberg und München. Aufgaben der Energieagentur sind die Initiierung von Projekten, Energie- und fachliche Beratungen, die Organisation von Informations- und Fachveranstaltungen, proaktives Akzeptanzmanagement, zielgruppenspezifische Projektkommunikation sowie Klimabildung. Die Beratungsangebote sind stets produktneutral, unabhängig und auf die entsprechende Zielgruppe zugeschnitten. Im Unternehmensbereich unterstützt die Energieagentur bei der Treibhausgasreduzierung und bietet mit einem eigenen Unternehmensnetzwerk die Möglichkeit zur Weiterbildung und zum Austausch zu Maßnahmen der Energieeinsparung. Die Kommunen der Region betreut die Energieagentur unter anderem bei der Erstellung einer Wärmeplanung und bei der Kommunikation rund um kommunale Windenergieprojekte.
Die Zukunft wartet nicht – wir gestalten sie. Grüne Berufe verbinden Klimaschutz mit echter Sinnhaftigkeit. Fortschritt kann nicht nur nachhaltig sein – er muss es, damit unsere Welt lebenswert bleibt. Gemeinsam mit engagierten jungen Menschen treiben wir die Energiewende voran und machen unsere Region fit für morgen.
Berufsorientierung
Der Themenschwerpunkt Klimabildung ist seit 2014 im Gesellschaftervertrag verankert. In dem seither etablierten Netzwerk an Klimaschulen und -Kitas unterstützt die Energieagentur die Einrichtungen in ihrer Bildungsarbeit rund um Energiewende und Klimaschutz. Mit den erstellten Bildungsmaterialien werden das Bewusstsein für klimafreundliches Verhalten geschärft und konkrete Handlungsmöglichkeiten im Alltag und damit auch für die persönliche berufliche Zukunft aufgezeigt. Durch das Zusammenwirken von Energieagentur, Sachaufwandsträger und (Fach-)Aufsichtsbehörden gewinnen die Bildungseinrichtungen erheblich an Bedeutung für die Energiewende.
Die Energieagentur Ebersberg-München bietet überdies Pflichtpraktikumsplätze und Tätigkeiten für Werkstudierende an. Zudem besteht die Möglichkeit, Studienabschlussarbeiten bei der Energieagentur Ebersberg-München zu verfassen.
Kontakt

Bettina Röttgers
Altstadtpassage 4
85560 Ebersberg
089 277 8089 26

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Better Sol GmbH
Who is Who
Ein zweites Leben für Solarmodule
Die Mission von Better Sol ist, die Ressourcenverschwendung in der Solarindustrie zu beenden. Hierfür prüft Better Sol die entsorgten Solarmodule und kann so die defekten von den funktionierenden trennen. Während die defekten Module recycelt werden, vertreibt Better Sol die funktionsfähigen als 2nd-Life-Module weiter. So kann die frühzeitige Entsorgung der Solarmodule vermieden werden. Durch die automatisierte Prüfung und intelligente Bewertung der Module wird die Wiederverwendung derer vorangetrieben, deren Nutzungsdauer verlängert und der Beitrag zur Erzeugung nachhaltiger Energie vergrößert. Die 2nd-Life Module vertreibt Better Sol über den eigenen Online-Shop an private und gewerbliche Kund*innen. Neben einzelnen 2nd-Life Modulen werden auch kleine vorkonfigurierte Sets für Balkon oder Garagendach angeboten.
Wir sind ein ist ein kleines, junges Team mit flachen Hierarchien und Kommunikation auf Augenhöhe. Unser täglicher Antrieb ist die Ressourcenverschwendung in der Solarindustrie zu beenden.
Berufsorientierung
Better Sol bietet Aktivitäten zur Nachwuchsförderung wie Praktikumsangebote, Tage der offenen Tür, Informations- und Bildungsangebote für Schüler*innen, Kooperationsprojekte mit Schulen etc. an.
Aktuell werden verschiedene Praktika in Bereichen wie Vertrieb, Marketing oder technischer Entwicklung angeboten.
Kontakt

Luisa Schulze
Friedrich-Seele-Straße 26
38122 Braunschweig

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Elly-Heuss-Knapp-Schule Neumünster (EHKS)
Who is Who
Vielfalt unter einem Dach
Die Elly-Heuss-Knapp-Schule Neumünster (EHKS) ist eine innovative berufsbildende Schule in Schleswig-Holstein mit den Schwerpunkten Biotechnologie, Gesundheit, Ernährung und Soziales. Neben einer fundierten fachlichen Ausbildung der Fachlehrer*innen spielt Umwelt- und Klimaschutz eine zentrale Rolle. Die EHKS vermittelt Schüler*innen nicht nur berufliche Kompetenzen, sondern auch das Bewusstsein, nachhaltig und verantwortungsvoll zu handeln – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext.
Durch Projekte, Aktionstage und schulische Initiativen fördern sie aktiv den Schutz von Klima und Umwelt. Beispiele sind z.B. das Projekt „Less CO₂“, die Einführung eines Schul-Wasserspenders oder die WWF-Pfandbox. In den Unterrichtsfächern der verschiedenen Fachrichtungen werden Themen wie Energieeffizienz, Abfallvermeidung, nachhaltige Ernährung und biologische Prozesse regelmäßig aufgegriffen und werden durch praxisnahe Lernprojekte erfahrbar.
Als Zukunftsschule Schleswig-Holstein und Lernen durch Engagement-Netzwerkschule verankert die EHKS Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fest im Schulalltag. Das Ziel ist es, junge Menschen nicht nur beruflich zu qualifizieren, sondern sie auch zu befähigen, aktiv zur Gestaltung einer umweltfreundlichen und klimabewussten Gesellschaft beizutragen.
Berufsorientierung ist dann nachhaltig, wenn sie nicht nur ganzheitlich den Weg in einen Beruf aufzeigt, sondern auch dazu befähigt, die Zukunft verantwortungsvoll und klimabewusst mitzugestalten.
Berufsorientierung
Die nachhaltige Berufsorientierung umfasst Projekte, Praktika, Workshops und Kooperationen mit regionalen Betrieben und Institutionen, die sich für klimafreundliches Handeln und Ressourcenschutz einsetzen. So lernen die Schüler*innen Berufsfelder praxisnah kennen, reflektieren aber auch die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Arbeitswelt. Beispiele hierfür sind Projekttage zu nachhaltiger Ernährung, Exkursionen zu umweltorientierten Unternehmen, die Teilnahme an berufsbezogenen Umweltaktionen sowie LdE-Projekte (Lernen durch Engagement), bei denen die Verbindung von Fachpraxis und gesellschaftlichem Engagement im Mittelpunkt steht.
Kontakt

Annika Jürgensen
Carlstraße 53
24534 Neumünster (Hauptstandort)
04321 942 48 10

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Energieagentur Schaumburg gGmbH
Who is Who
Regionale Anlaufstelle für Klimaschutz und Energie
Die Energieagentur Schaumburg ist eine zentrale Anlaufstelle für Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Landkreis Schaumburg. Als Beratungsunternehmen unterstützt sie Bürger*innen, Kommunen sowie Unternehmen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, der Steigerung der Energieeffizienz und der Entwicklung nachhaltiger Strategien. Darüber hinaus versteht sich die Energieagentur als Multiplikator und Netzwerkpartner, der Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringt und den Austausch sowie die Entwicklung gemeinsamer Angebote fördert. Die Kooperation mit dem Netzwerk Grüne Arbeitswelt erweitert diese Aktivitäten um den Bereich nachhaltige Berufsorientierung und trägt dazu bei, die Vielfalt grüner Berufsfelder sichtbar zu machen und die Fachkräftesicherung in der Region zu unterstützen.
Nachhaltigkeit bildet die Grundlage für eine lebenswerte Zukunft. Jeder Beruf kann einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten und bietet vielfältige Chancen in einer zukunftsorientierten Arbeitswelt.
Berufsorientierung
Die Energieagentur Schaumburg versteht sich als Netzwerkpartner und bringt interessierte Unternehmen, Schulen und Bildungseinrichtungen mit ihren unterschiedlichen Angeboten zusammen oder entwickelt gemeinsam mit regionalen Partnern neue Formate zur nachhaltigen Berufsorientierung. Im schulischen Bereich erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Leitstelle Klimaschutz des Landkreises Schaumburg, die Schulen bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten und der Vermittlung nachhaltiger Berufsperspektiven unterstützt. Darüber hinaus werden gemeinsam mit regionalen Unternehmen und Bildungseinrichtungen, wie der Volkshochschule Schaumburg, praxisnahe Informationsveranstaltungen, Workshops und Vorträge zu grünen Berufsfeldern angeboten.
Ein weiteres Beispiel für die regionale Vernetzung ist die Initiative „Schaumburgs Grüne Champions“, initiiert von verschiedenen regionalen Unternehmen. Diese Initiative stellt Unternehmen aus der Region vor, die sich durch besonders nachhaltiges Handeln auszeichnen und als Vorbilder für eine zukunftsfähige Wirtschaft dienen. Ergänzend stehen zielgruppengerechte Informationsmaterialien zur Verfügung, die die Vielfalt und Anforderungen der grünen Arbeitswelt anschaulich vermitteln. Durch die Kooperation mit dem Netzwerk Grüne Arbeitswelt fließen zudem bundesweite Materialien, Best-Practice-Beispiele und aktuelle Entwicklungen in die regionale Bildungsarbeit ein.
Kontakt

Verena Michalek
Am Krankenhaus 1a
31655 Stadthagen
05721 96718-60

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Agrarsoziale Gesellschaft e.V.
Who is Who
Aktiv für die Menschen in ländlichen Räumen und in der Landwirtschaft
Die ASG (gegründet 1947 in Göttingen) versteht sich als „soziale Stimme“ in den aktuellen Transformationsprozessen und möchte durch ihre Tätigkeit dazu beitragen, dass die spezifischen Bedürfnisse der Menschen, die in ländlichen Räumen leben, in Politik und Gesellschaft stärker wahrgenommen werden. Hier sucht die ASG nach praktikablen Lösungsansätzen, um die Menschen in ländlichen Räumen zur aktiven Gestaltung ihrer Lebensgrundlagen und des fortschreitenden Wandels zu ermutigen und zu befähigen. Dabei berücksichtigt die ASG sämtliche Dimensionen der Nachhaltigkeit, wozu neben sozialen Themen auch wirtschaftliche Dynamiken sowie Umwelt- und Klimaschutzbelange zählen. Mit Blick auf letzteres befasst sich die ASG derzeit intensiv mit dem Thema „Zukunft der Moore“, welches u.a. bei der nächsten ASG-Frühjahrstagung 2026 behandelt wird.
Wir sind davon überzeugt, dass die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume und der Landwirtschaft nur mit motivierten Menschen und klugen Köpfen gelingen kann. Daher sind wir seit einigen Jahren bestrebt, insbesondere junge Menschen zu fördern und entsprechende Unterstützungsangebote zur beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung zu bieten. Zu diesem Zweck haben wir unser ASG-Mentoring-Programm für Nachwuchskräfte der ländlichen Entwicklung initiiert.
Berufsorientierung
Das zentrale Angebot der ASG zur Berufsorientierung ist das ASG-Mentoring-Programm, wo junge Talente mit erfahrenen Fach- und Führungskräften aus dem Bereich der ländlichen Entwicklung zusammengebracht werden. In Tandems tauschen sich Mentor*in und Mentee über berufliche Erfahrungen, Zukunftsperspektiven und persönliche Fragestellungen aus – vertraulich, praxisnah und auf Augenhöhe. Ziel ist es, jungen Menschen in einer entscheidenden Phase ihrer beruflichen Entwicklung Orientierung zu bieten: beim Übergang vom Studium in den Beruf, während der Promotion oder in den ersten Jahren im Berufsleben.
Das Programm bietet die Möglichkeit, Wissen weiterzugeben, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam über berufliche Wege nachzudenken. Der Austausch im Tandem eröffnet nicht nur neue fachliche Einblicke, sondern schafft auch Raum für persönliche Fragen, die in klassischen beruflichen Kontexten oft wenig Platz haben. Über das Tandem hinaus profitieren die Teilnehmenden vom Netzwerk: Innerhalb der Mentee-Gruppe sowie über die Kontakte der Mentor*innen ergeben sich weitere Anknüpfungspunkte zu relevanten Themen und Akteur*innen. Außerdem bietet die ASG für Studierende Praktika an sowie Abschluss- und Projektarbeiten.
Kontakt

Dr. Oliver Klein
Kurze-Geismar-Straße 33
37073 Göttingen
0551 49 709 0

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Institut Nordic Perspectives
Who is Who
Perspektiven verbinden – Veränderungen gestalten
Nordic Perspectives ist ein Institut, dass sich für eine wertebasierte Entwicklung und nachhaltige Veränderung einsetzt. Mit Impulsen aus dem nordeuropäischen Raum, der Earth Charter als ethische Grundlage und True Storytelling™ als methodischem Kern unterstützt das Institut Unternehmen und junge Menschen mit unterschiedlicher kultureller Herkunft auf ihrem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Im Zentrum steht ein Bildungsverständnis, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern Räume für Sinn, Haltung und Verantwortung eröffnet. Besondere Aufmerksamkeit gilt ethischen Fragestellungen im Kontext von Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz.
Die Angebote von Nordic Perspectives fördern Selbstreflexion, Gemeinschaftssinn, interkulturelles Verständnis und Handlungskompetenz. Sie wenden sich auch an Menschen mit Migrationshintergrund mit dem Ziel, die Integration über Nachhaltigkeitsthemen zu fördern. Mit True Storytelling™ als erzählerische Methode werden persönliche Erfahrungen mit systemischem Denken verbunden und neue Perspektiven auf Bildung, Wirtschaft und gesellschaftliches Miteinander eröffnet. Im unternehmerischen Kontext und in der beruflichen Orientierung junger Menschen fördern die Angebote des Instituts Fähigkeiten, um einen nachhaltigen Weg bewusst und verantwortungsvoll zu gestalten.
Nachhaltige Berufsorientierung heißt nicht nur, den richtigen Weg zu finden – sondern zu wissen, wofür man diesen geht.
Berufsorientierung
Nordic Perspectives bietet Weiterbildungen und Formate für eine wertebasierte Berufsorientierung und Unternehmensentwicklung an. Im Bereich Organizing – Developing – Changing (ODC) fördern die Angebote nachhaltige Veränderungsprozesse sowohl auf persönlicher Ebene als auch innerhalb von Unternehmen. Für junge Menschen gibt es ein gruppenbasiertes Coaching-Format, das mithilfe von True Storytelling™ persönliche Sinnorientierung stärkt und zur aktiven Mitgestaltung einer nachhaltigen Arbeitswelt befähigt. In Unternehmen unterstützt die ethische Change-Management Methode die Entwicklung einer Kultur, in der Nachhaltigkeit nicht nur strategisch geplant, sondern gemeinsam getragen wird.
Ein weiteres Online-Format in Vorbereitung basiert auf der Erdcharta. Es vermittelt Wissen und Kompetenzen zur Anwendung ethischer Nachhaltigkeitsprinzipien im unternehmerischen Kontext. Ziel ist ein ganzheitliches Verständnis von Geschäftsethik und Nachhaltigkeit, das sich praxisnah umsetzen lässt.
Darüber hinaus umfasst das Angebot von Nordic Perspectives die Qualifikation zu SDG-Botschafter*innen, die sich an der SDG-Ausbildung für Lehrkräfte in Schleswig-Holstein orientiert. Sie befähigt Mitarbeitende von Unternehmen und junge Menschen dazu, globale Nachhaltigkeitsziele in ihr berufliches Handeln zu integrieren und weiterzutragen.
Kontakt

Dr. Eva Ritter
Helenenallee 4
24937 Flensburg
0172 871 4223

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Stadt Gronau
Who is Who
Bereich Klimaschutzmanagement
Das Klimaschutzmanagement der Stadt Gronau setzt sich dafür ein, das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz stärker in der lokalen Berufsorientierung zu verankern. Ziel ist es, jungen Menschen frühzeitig aufzuzeigen, welche zukunftsfähigen Perspektiven eine nachhaltige Arbeitswelt bietet und was sie selbst aktiv zum Klimaschutz beitragen können. Dafür werden bestehende Formate wie Ausbildungsmessen (z.B. „Finde deine Ausbildung“ – FIDA) und Schulkooperationen gezielt genutzt und weiterentwickelt.
Nachhaltigkeit bedeutet, Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Dafür ist es wichtig, jungen Menschen früh zu zeigen, welche zukunftsfähigen Perspektiven eine grüne Arbeitswelt bietet und welche Rolle sie selbst dabei spielen können.
Berufsorientierung
Ein besonderer Fokus liegt auf praxisnahen und interaktiven Ansätzen. In Kooperation mit dem Netzwerk Grüne Arbeitsweilt wurde beispielsweise ein Klimabingo erstellt, bei dem Schüler*innen spielerisch an Themen wie Klimaschutz, Ressourcenschonung und nachhaltige Arbeitsweisen herangeführt wurden. Dieses Bingo wurde bei der letzten FIDA angeboten. Durch diese niedrigschwellige, dialogorientierte Methode entstanden Gespräche, die über klassische Berufsorientierung hinausgehen und somit neue Perspektiven eröffnen. Gleichzeitig wurden regionale Unternehmen sichtbar gemacht, die bereits heute Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten oder sich auf den Weg dorthin machen. Somit wurde nicht nur das Interesse an grünen Berufsbildern gestärkt, sondern auch ein Beitrag zur nachhaltigen Fachkräftesicherung in der Region geleistet. Weitere Aktivitäten für die Ausbildungsmesse FIDA sind in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Gronau mbH und mit Unterstützung des Netzwerks Grüne Arbeitswelt geplant.
Kontakt

Elena Niehoff
Grünstiege 64
48599 Gronau
02562 12-356

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