VisionsForum BBNE Lobby
Holger Nielen
Gemeinsam ausbilden für morgen: Der Dialog zwischen den Generationen über Sinn und Verantwortung im Beruf
Wie kann die junge Generation für die duale Ausbildung gewonnen werden und wie macht Nachhaltigkeit den Unterschied? Das VisionsForum BBNE Lobby bringt Geschäftsführungen, Personalverantwortliche, Ausbilder*innen und alle, die die Ausbildung in ihrem Betrieb zukunftsfest gestalten wollen, in den Dialog mit Auszubildenden und jungen Fachkräften. Gemeinsam werden Antworten auf die drängenden Fragen von heute entwickelt – für die Ausbildung von morgen. Ziel ist ein authentischer Einblick: Wie kann ein Betrieb, der verantwortungsvoll und zukunftsorientiert handelt, die Motivation im Arbeitsalltag steigern und die Identifikation mit dem Beruf und dem Unternehmen fördern?
Das VisionsForum ist ein Angebot der Deutschen KlimaStiftung, das im Rahmen des Projekts BBNE Lobby umgesetzt wird. Das Projekt „BBNE Lobby“ wird im Rahmen des Programms „Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Aktuelle Trends und Berufsalltag in der Nachhaltigkeitsforschung
Podcast von NachhaltigeJobs
Was kann die Welt noch retten angesichts der multiplen gesellschaftlichen und ökologischen Krisen? Als Professor für Nachhaltigkeit beschäftigt sich Prof. Oliver Stengel an der Hochschule Bochum mit den komplexen Zusammenhängen und möglichen Lösungsansätzen für eine nachhaltige Transformation. Im Podcast von NachhaltigeJobs spricht er unter anderem über hochspannende Trends in der Nachhaltigkeitsforschung, seine Rolle als Lehrender und die Chancen und Risiken bahnbrechender technologischer Innovationen.
Berufsbild Klimapsychologie
Vom Wissen ins Handeln
Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen dieser Zeit. Wissen, Daten und Fakten gibt es genügend. Doch wie kommt man vom Wissen ins Handeln? Die Schlüsselfaktoren für nachhaltiges Handeln sind die Emotionen, die noch viel zu wenig beachtet werden. Genau diese Brücke zwischen Verstand und Gefühl schlägt die Klimapsychologie – eine noch junge Disziplin mit viel Zukunftspotenzial. Fabian Hirt ist Klimapsychologe und Trainer bei ClimateMind, der ersten internationalen Beratungsagentur für Klimapsychologie. In der Podcast-Folge von NachhaltigeJobs spricht Fabian über seinen beruflichen Werdegang, seinen Arbeitsalltag und mögliche Einstiegspfade in dieses spannende Tätigkeitsfeld.
Karriere-Kompass Zukunftsenergie
Karriereweg in die Energiebranche finden
Auch die kommunalen Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dem demografischen Wandel zu begegnen. Die Babyboomer gehen in die Rente, der Druck am Arbeitsmarkt ist hoch. Alternativen sind in dieser Situation mehr als gefragt. In ihrer Schriftenreihe stellen die Stadtwerke Heidelberg einen Lösungsbeitrag vor: das F³-Programm. „Hoch 3“ steht für Förderung von Fach- und Führungskräften. Die jungen Kolleginnen und Kollegen, die das Programm absolvieren, übernehmen schnell Verantwortung, lernen in unternehmensübergreifenden Projekten im Sinne des Gesamtunternehmens zu denken und setzen neue, unkonventionelle Ideen um. Für viele Unternehmen, nicht nur im kommunalen Rahmen, kann es ein wertvolles Vorbild sein. Das Buch der Stadtwerke Heidelberg stellt das Programm und die Erfahrungen damit vor.
Karriere-Kompass Zukunftsenergie
Karriereweg in die Energiebranche finden
Die Energiewende stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Um sie zu bewältigen, braucht es kluge Köpfe und geschickte Hände – in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Forschungslaboren.
Wer die Zukunft der Energie mitgestalten möchte, findet mit diesem Tool den passenden Karriereweg in die Energiebranche. Nach der Beantwortung verschiedener Fragen erhält man eine personalisierte Job-Empfehlung und wird auf das entsprechende Berufsprofil bei der Bundesagentur für Arbeit weitergeleitet.
Staudammstreit in Unyaku
Ein Planspiel zu Klimawandel, Energiesicherheit und globaler Gerechtigkeit
Wasserkraft gilt oft als „grüne“ Energie, obwohl sie auch gravierende negative Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Klima haben kann. Während betroffene Gemeinden, Menschenrechts- und viele Umweltorganisationen auf diese Folgen hinweisen und sich gegen Staudammprojekte wehren, wirbt die Industrie verstärkt für diese Form der Energiegewinnung mit dem Argument, damit die angesichts des Klimawandels nötige Energiewende zu befördern. Regierungen wollen mit Wasserkraft ihre Industrie und Bevölkerung mit Energie versorgen, von Öl, Gas und Kohle unabhängig sein und ihre Klimaziele erreichen.
In dem Planspiel „Staudammstreit in Unyaku“ verhandeln die Schüler*innen in verteilten Rollen darüber, ob im fiktiven Land Unyaku ein Wasserkraftwerk gebaut werden soll oder nicht. Das Spiel regt die Reflexion über damit verbundene Zielkonflikte an und sensibilisiert für die Komplexität der Herausforderungen, die Klimaschutz und Anpassung an die Erderwärmung darstellen. Es trainiert zahlreiche Kompetenzen der Spielenden, wie den Umgang mit Texten, das Einnehmen verschiedener Perspektiven, das Eintreten für Interessen und das Verhandeln darüber, die gemeinschaftliche Suche nach konsensualen Lösungen.
Carolin ist Meeresbiologin
Mission Possible
Carolin Müller ist promovierte Meeresbiologin am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und untersucht Auswirkungen von Mikroplastik auf Fische im Atlantik. Durch ihre Arbeit weiß sie, dass die Meeresbewohner*innen total unterschätzt werden und leistet einen wichtigen Beitrag, um zu verstehen, wie sehr ihnen menschliche Sorglosigkeit schadet. Sie berichtet über ihre spannende und abwechslungsreiche Arbeit und bricht eine Lanze dafür, dass sich auch Mädchen für diese faszinierende Arbeit begeistern. Das Video ist auf dem Girls‘ Day Channel veröffentlicht.
www.girls-day.de
Negar ist angehende Umweltingenieurin
Mission Possible
Negar studiert Technischen Umweltschutz an der TU Berlin und zeigt, warum ihr Fach nicht nur spannend, sondern absolut wegweisend ist: Luft- und Wasserreinhaltung, Kreislaufwirtschaft, Umweltchemie – hier geht's um Fragen, die über die Zukunft des Planeten entscheiden. Sie erzählt, wie sich Naturwissenschaften, Technik und gesellschaftliche Verantwortung verbinden lassen – und warum es so wichtig ist, dass Mädchen schon früh für MINT begeistert werden und weibliche Vorbilder sehen. Das Video ist auf dem Girls‘ Day Channel veröffentlicht.
www.girls-day.de
Experimentieren mit „MINT ist Mode“
Nachhaltigkeit in der Mode- und Textilbranche erleben
Die Mode- und Textilindustrie wandeln sich schneller als je zuvor. Digitale Gestaltung, automatisierte Fertigung, nachhaltige Verfahren und datenbasierte Entscheidungen prägen inzwischen jeden Abschnitt der textilen Wertschöpfung. Das Projekt „MINT ist Mode“ des Leipziger Bildungsunternehmens CorEdu zeigt, wie in allen Phasen der Produktion MINT-Kompetenzen unverzichtbar geworden sind. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik formen Berufe – auch wenn es oft auf den ersten Blick nicht auffällt, sind diese Wissenschaften entscheidend dafür, dass Mode innovativer, nachhaltiger und verantwortungsvoller wird. CorEdu bietet die Durchführung von MINT-Experimenten kostenfrei für Schüler*innen unterschiedlicher Klassenstufen an Gymnasien an. Dazu gibt es Kompetenzkarten als Arbeitsmaterial zum Download.
Junge Menschen denken unternehmerisch
Befragung der Bertelsmann-Stiftung
Junge Menschen in Deutschland blicken zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft und bringen genau die Haltungen mit, die in einer sich wandelnden Arbeitswelt gebraucht werden: Sie denken unternehmerisch, wollen Verantwortung übernehmen und eigene Ideen umsetzen. Das zeigt eine Befragung der Bertelsmann Stiftung zum Tag der Bildung. Zudem gibt mehr als ein Drittel der Befragten an, sich für die Lösung sozialer oder ökologischer Probleme einsetzen zu wollen. Bildungseinrichtungen, Ausbildungsbetriebe und Hochschulen sind jetzt gefragt, ihnen die nötigen Gestaltungsräume zu geben.
