Erfahrungen und Eindrücke
Naturpädagogik als Beruf
Naturpädagogik als Beruf Franc Malečkar ist schon lange in der Green Economy beschäftigt, mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung bringt der slowenische Naturpädagoge mit. Heute teilt er dieses Wissen aus seiner Zeit als Höhlenforscher mit Besuchern des Dimnice Jama Höhlensystems und vermittelt ihnen das Verständnis für einen behutsamen Umgang mit solchen natürlichen Schätzen. Zugute kommt ihm dabei nicht nur seine fachliche Kompetenz, sondern auch seine kommunikativen und didaktischen Fähigkeiten. Das Real World Learning Network hat das Berufsbild des Naturpädagogen an seinem Beispiel in einem Steckbrief zusammengefasst. www.rwlnetwork.org
Netzwerken für den Klimaschutz
Einblicke in den Arbeitsalltag einer Klimanetzwerkerin Nicht jedem Unternehmen oder jeder Kommune ist klar, was man konkret für den Klimaschutz tun kann. Sie zu überzeugen und zu beraten, ist Aufgabe der Klimanetzwerkerin Carina von der Energieagentur NRW. Für Carina ist das Netzwerken rund um den Klimaschutz eine Herzensangelegenheit. Für das Projekt „Energiewende schaffen“ erzählt sie in einem Video, was alles zu ihrem Beruf dazu gehört und warum das wirklich ihr Traumberuf ist. 4:32 min
Die Eis-Königin
Eine Meteorologin zwischen Arktis und Konferenzen
Stefanie Arndt ist promovierte Meereisphysikerin und forscht für das bekannte Alfred-Wegener-Institut. Und zwar vor Ort im „ewigen Eis“, das leider durch die Klimaveränderungen nicht mehr ganz ewig ist. Stefanie Arndt, die Meteorologie studiert hat, untersucht dabei, die sich das Sonnenlicht unter dem arktischen und antarktischen Eispanzer verhält, wenn die verschneite und vereiste Oberfläche sich verändert. Was sie an ihrer Forschungsarbeit begeistert und wie sie sich für die Arbeit sowohl im Eis als auch auf wissenschaftlichen Konferenzen vorbereitet hat, das hat sie dem abi-Magazin erzählt.
www.abi.de
Im Wald anpacken
Das Aufgabengebiet der Forstwirt*innen Das Aufgabengebiet der Forstwirt*innen ist äußerst abwechslungsreich und geht weit über das Schwingen der Kettensäge hinaus. Natürlich braucht es auch das, aber Maßnahmen gegen Wildschaden oder Pflanzmaßnahmen setzen mehr voraus als der kundige Umgang mit schwerem Gerät. Am Beispiel des Azubis Christian Marschall gibt Berufe.TV einen Einblick in einen der wichtigsten dreijährigen Ausbildungsberuf im Wald. 6:27 min berufe.tv
Für einen nachhaltigen Web-Auftritt
Von Open Source und Hardware-Recycling Kaum jemand macht sich beim Start des Computers Gedanken darüber, dass auch das Konsequenzen für die Umwelt und das Klima hat. Denn Computer bestehen aus aufwändig produzierter Hardware, die vernetzte Welt braucht riesige Mengen an Energien und selbst die Programmierung von Websites ist alles andere als klimaneutral. Umso wichtiger ist es, dass Menschen wie der britische Web-Entwickler Tom Buckley-Houston sich um Nachhaltigkeit in der Programmierung kümmern. Warum Open-Source-Produkte nachhaltiger sind und warum Hardware-Recycling ein wichtiger Ansatz ist, das schildert das kompakte Berufsporträt des Real World Learning Networks. www.rwlnetwork.org
Alles rund ums Schaf
Einblicke in den Alltag eines Schäfers Die Haltung von Schafen ist einer der ältesten Tier-Berufe der Menschheit. Und auch heute trifft man Menschen wie den weißhaarigen Schäfer Gwyn Thomas aus Wales an ihrem Arbeitsplatz in der Natur. Allerdings ist die Arbeit mit Schafen im 21. Jahrhundert kaum noch mit dem Leben vergangener Jahrhunderte vergleichbar. Die Möglichkeiten der Technik, aber auch die Zwänge einer industrialisierten Landwirtschaft, haben den Beruf des Schäfers sehr verändert. Nachhaltige Schafwirtschaft lässt sich aber auch heute noch betreiben, wie das Real World Learning Network in einem kurzen Steckbrief eindrucksvoll belegt. www.rwlnetwork.org
Giftiges und Wertvolles
Arbeiten auf dem Wertstoffhof In größeren Städten und Gemeinden finden sich Anlagen, in denen private und gewerbliche Abfälle gesammelt, getrennt und weiterbehandelt werden. Diese Wertstoffhöfe werden von Abfallbetrieben bewirtschaftet und beschäftigen Menschen wie Lena, die als Expertin für Mülltrennung und Recycling in München arbeitet. Sie ist dafür zuständig, dass die angelieferten Stoffe richtig sortiert und behandelt werden. Das braucht nicht nur eine Menge Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit für den Umgang mit den Kund/innen. Lizzynet hat mit Lena ein Interview geführt und erfahren, was sie an ihrem Beruf toll und nicht ganz so toll findet. www.lizzynet.de
Von Zertifikaten und Umweltstandards
Nachhaltige Produktion koordinieren In der Europäischen Union werden Produktionsabläufe auch heute schon von gesetzlichen Umweltstandards bestimmt. Zudem wollen immer mehr Verbraucher/innen auch Waren und Produkte konsumieren, deren Entstehung mit Hilfe von Labels und Zertifikaten transparent und glaubwürdig dokumentierbar sind. Das ist die Aufgabe des Öko-Koordinators Marco Pizzinat, der für einen italienischen Küchen-Hersteller die Anforderungen rund um das Thema Nachhaltigkeit überwacht und steuert. Das Real World Learning Network hat zu seinem Berufsbild in der Nachhaltigen Produktion einen kurzen Steckbrief veröffentlicht. www.rwlnetwork.org
Taschen nachhaltig produziert
Aus dem Alltag einer grünen Designerin Dass Daniela Bravi heute Taschen aus Recyclingmaterialien produziert und vermarktet, hätte sich die junge Italienerin wohl vor einigen Jahren noch nicht vorstellen können. Aber nachdem sie in ihrem ursprünglichen Job zunehmend unzufrieden wurde, beschloss sie, sich selbständig zu machen und all die Nachhaltigkeitsideale in die Praxis umzusetzen, die ihr zuvor lange gefehlt hatten. Heute produziert die von ihr mitbegründete Firma GarbageLab nachhaltige Taschen, und Daniela kümmert sich sowohl um die Designentwürfe als auch um den Vertrieb der Waren. Das Real World Learning Network hat ihr Berufsbild in einem kurzen Steckbrief zusammengefasst. www.rwlnetwork.org
Macherinnen der Energiewende
Was erleben junge Frauen bei der Arbeit? Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen und erfahren möchte, wie der Alltag in technischen Berufen im Bereich Erneuerbare Energien aussieht, wird hier fündig. Acht junge Frauen haben der Wissenschaftsladen Bonn e.V. und die Technische Universität Dresden im Rahmen des Projekts Serena, interviewt. Darunter Svantje, die vom Erdöl zum Wind wechselte und Christina, die gerne mal eine Party in der Biogasanlage feiern würde. www.serenasupergreen.de
