Berufsfelder

Naturpädagogik als Beruf

Naturpädagogik als Beruf Franc Malečkar ist schon lange in der Green Economy beschäftigt, mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung bringt der slowenische Naturpädagoge mit. Heute teilt er dieses Wissen aus seiner Zeit als Höhlenforscher mit Besuchern des Dimnice Jama Höhlensystems und vermittelt ihnen das Verständnis für einen behutsamen Umgang mit solchen natürlichen Schätzen. Zugute kommt ihm dabei nicht nur seine fachliche Kompetenz, sondern auch seine kommunikativen und didaktischen Fähigkeiten. Das Real World Learning Network hat das Berufsbild des Naturpädagogen an seinem Beispiel in einem Steckbrief zusammengefasst. www.rwlnetwork.org


Studium der Meteorologie

Studium Wenn heute über den Klimawandel gesprochen wird, dann sind es häufig Meteorologinnen und Meteorologen, die als Expert/innen befragt werden. Das ist auch sehr sinnvoll, denn wer Meteorologie studiert hat, kann wesentlich mehr als einfach nur eine Wetterprognose erstellen. Und selbst das ist schon schwer genug. Aber Meteorolog/innen überblicken nicht nur die sichtbaren Wetterphänomene in der Atmosphäre, sondern auch deren physikalische Grundlagen und die korrespondierenden Fragen aus Chemie, Biologie und Geowissenschaften. Grundlage für das alles ist ein Studium der Meteorologie, das man an verschiedenen Orten in Deutschland absolvieren kann. Die Zeitschrift Spektrum Campus führt in das Thema ein und listet auch einige Studienstandorte auf. Da Meteorologie ein sehr klares Studienfach ist, lohnt sich bei der Suche nach Studienmöglichkeiten auch ein Blick auf die großen Studiengangsübersichten, z.B. bei Studis Online. www.spektrum-campus.de www.studis-online.de


Die Geschichte eines „Neorurals“

Einstieg in die nachhaltige Landwirtschaft Mit jedem neuen Lebensmittelskandal intensiviert sich die Diskussion, wie wir unsere Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion eigentlich aufstellen wollen. Soll das Fleisch wirklich möglichst billig sein, und machen dreißig Prozent höhere Milchpreise die Verbraucher/innen wirklich arm? Es gibt allerdings Menschen, die diese Fragen längst für sich entschieden haben und auch ihre berufliche Existenz entsprechend ausgerichtet haben. Sie gründen Betriebe im Öko-Landbau und nehmen dafür in Kauf, damit nicht reich zu werden. Selbst völlig unerfahrene Hofgründer – in Frankreich „Neorurals“ genannt – sind hier dabei. Zeit Online lässt einen dieser Ökolandbauern selbst zu Wort kommen. www.zeit.de


Berufe in der Landwirtschaft

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Ausbildung Die traditionelle Landwirtschaft hat ein engeres Verständnis von „grünen Berufen“ und zählt hierzu insgesamt 14 Ausbildungsberufe. Der Bildungsserver Agrar – das Internetportal der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zu Ausbildungs- und Bildungsfragen – beschreibt diese vierzehn Tätigkeiten, die Ausbildungsinhalte und die Voraussetzungen, die man dafür mitbringen sollte. Vom Fischwirt über die Pflanzentechnologin bis hin zur Fachkraft Agrarservice sind viele wichtige Inhalte, auch als Online-Broschüren und Videos, abrufbar. Als Sahnehäubchen gibt es noch eine Liste von potenziellen Ausbildungsbetrieben und freien Ausbildungsplätzen. www.bildungsserveragrar.de


Die Eis-Königin

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Example Photo Eine Meteorologin zwischen Arktis und Konferenzen Stefanie Arndt ist promovierte Meereisphysikerin und forscht für das bekannte Alfred-Wegener-Institut. Und zwar vor Ort im „ewigen Eis“, das leider durch die Klimaveränderungen nicht mehr ganz ewig ist. Stefanie Arndt, die Meteorologie studiert hat, untersucht dabei, die sich das Sonnenlicht unter dem arktischen und antarktischen Eispanzer verhält, wenn die verschneite und vereiste Oberfläche sich verändert. Was sie an ihrer Forschungsarbeit begeistert und wie sie sich für die Arbeit sowohl im Eis als auch auf wissenschaftlichen Konferenzen vorbereitet hat, das hat sie dem abi-Magazin erzählt. www.abi.de


Strahlenschutzfachkraft

Weiterbildung Auch wenn die Gefahr unsichtbar ist – Strahlung kann extreme Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben. Nicht umsonst gibt es strenge Regelungen für Unternehmen und Betriebe, die mit radioaktiver oder ionisierender Strahlung umgehen müssen. Zuständig hierfür sind Strahlenschutzfachkräfte, die im Rahmen einer Weiterbildung bei Industrie- und Handelskammern dafür geschult sind, mit den Risiken umzugehen. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Überwachung auch Entsorgung entsprechend kontanimierter Materialien und im Notfall natürlich auch schnelle Störungseinsätze. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, stellt zum Weiterbildungsberuf der Strahlenschutzfachkraft einen kompakten Steckbrief zur Verfügung. Hier erführt man einiges über Ausbildungsinhalte sowie Inhalte der unterschiedlich geregelten Weiterbildungseinheiten. berufenet.arbeitsagentur.de


Konzepte für Energiesparhäuser entwerfen

Gebäudeplanung als Beruf Der Film stellt den Berufsbereich Gebäudeplanung im Kontext von Energieeffizienz anschaulich dar. Wer arbeitet in diesem Bereich? Zwei junge Ingenieur*innen der Averdung Ingenieurgesellschaft in Hamburg, Fenja und Roman, zeigen wie sie Energiesparhäuser planen und entwerfen. Diese Häuser können Energie aus Erneuerbaren Energien selbst erzeugen und möglichst energieeffizient nutzen. Die beiden Gebäudeplaner*innen haben ein Studium absolviert, wie sehr viele, die in der Gebäudeplanung arbeiten. Man kann aber auch mit einer Ausbildung in dem Job arbeiten. Der Film ist im Rahmen Projektes „Energiewende schaffen“ des Wissenschaftsladens Bonn entstanden. 5:23 min.


Nachhaltiges Bauen an Hochschulen

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Studium Wenn sich nachhaltiges Bauen von konventionellen Bautechniken unterscheidet, dann liegt es nahe, dass man sich hier auch entsprechend qualifizieren sollte. Natürlich lernt man auch in traditionellen Studiengängen aus den Bereichen Architektur, Bauphysik und Konstruktion eine Menge über ökologische Bauansätze. Aber manche Studiengänge und Lehrverantwortliche sind nun einmal etwas weiter auf diesem Weg, weshalb sich künftige Baufachleute unbedingt mit diesen Studienmöglichkeiten auseinandersetzen sollten. Der Bonner Bauexperte Holger Wolpensinger hat in akribischer Kleinarbeit eine Liste von Studienstandorten und Professor/innen zusammengestellt, die sich besonders mit dem Thema Nachhaltiges Bauen beschäftigen. Neben der unten verlinkten Übersicht lohnt sich auch ein Blick auf die Mainpage www.siedlungen.eu, die zahlreiche nachhaltige Bau- und Siedlungsprojekte vorstellt. www.oekosiedlungen.de


Kurse Energieberatung im Test

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Weiterbildung Für Fachkräfte aus Architektur und Ingenieurwesen, aber auch Technikerinnen und Handwerker, ist die Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater/in eine attraktive Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung. Angeboten werden diese Weiterbildungen vor allem von lokalen Handwerkskammern, gelegentlich aber auch freien Bildungseinrichtungen. Ziel dabei ist es, nach mehrwöchigen oder gar mehrmonatigen Kursen die Fähigkeit nachzuweisen, staatlich geförderte Energieberatungen für Gebäude aller Art anzubieten. Im Jahr 2002 hat sich die Stiftung Warentest einige der Bildungsangebote kritisch angeschaut und ein ernüchterndes Fazit gezogen. Es gab zumindest zum damaligen Zeitpunkt eine Tendenz, viel zu viele Inhalte in die Weiterbildung als Energieberater/in reinzupacken und damit die Kursteilnehmer/innen massiv zu überfordern. Auch wenn der Test nun schon ein paar Jahre zurückliegt und die Bildungsanbieter aus dieser Kritik hoffentlich gelernt haben, lohnt sich immer noch ein Blick darauf – allein schon die Checkliste und Tipps der Tester machen den online und auch als pdf verfügbaren Überblick sehr hilfreich. www.test.de


Umweltschutztechnische/r Assistent/in

Ausbildung Umweltschutztechnische Assistent/innen sind vor allem eines: Allrounder. Denn die Überschrift über diesem zweijährigen schulischen Bildungsgang ist zwar klar, aber was die „UTA“ – so eine weit verbreitete Abkürzung – genau machen, hängt von dem Betrieb ab, in dem sie arbeiten. Gelernt haben sie vieles, nämlich zahlreiche Analyse- und Messverfahren, Labortechnik und naturwissenschaftlich-technische Grundlagen. Einsetzbar sind sie beispielsweise in Forschungseinrichtungen, in Behörden oder auch Privatunternehmen der Umweltwirtschaft. Der Verband Deutscher Chemotechniker und Chemisch-technischer Assistenten hat eine Übersicht zu Bildungsstätten für die staatlich anerkannten Umweltschutztechnischen Assistent/innen erstellt. Anders als bei einer dualen Ausbildung wird diese Ausbildung an einer spezialisierten Berufsfachschule und nicht direkt im Betrieb angeboten. www.vdc-cta.de