Berufsfelder
Groß- und Außenhandel
Ausbildung Auch die Unternehmen im Umwelt- und Klimaschutz betreiben Handel, denn nicht alle Waren lassen sich selbst oder auch nur in unmittelbarer Nähe produzieren. Diese Aufgaben übernehmen Kaufleute im Groß- und Außenhandel, d.h. sie kaufen und verkaufen Waren oder Dienstleistungen. Grundlage dafür ist auch in der Green Economy eine dreijährige duale Ausbildung. Der Unterschied dabei ist, dass Kauffrauen und –männer in umweltschutzbezogenen Unternehmen viel stärker auch auf Nachhaltigkeitsaspekte z.B. in der Produktion oder Lieferkette achten sollten. Mehrere Berufsorientierungsportale haben Informationen zum Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. Hier finden sich allgemeine Informationen zu Ausbildungsinhalten und verbreiteten Tätigkeiten. Für die spätere Bewerbung entscheidend ist es, eine Lehrstelle in einem grünen Unternehmen zu finden. Denn nur diese können die besonderen Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutz wirklich gut vermitteln. www.ausbildung.de www.azubiyo.de www.aubi-plus.de
Ernährungswissenschaften studieren
Studium Wenn es um den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern geht, dann ist die Frage nach einer gesunden Ernährung eines der wichtigsten Themen. Hierauf spezialisiert haben sich Ernährungswissenschaftler/innen, sie kennen sich sowohl mit den körperlichen Voraussetzungen unserer Nahrungsverwertung als auch mit Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln aus. Das macht sie zu gefragten Expert/innen, denn die wenigsten Verbraucher verstehen wohl die eigentlich verpflichtenden Angaben der Nahrungsmittelindustrie. Der Hochschulkompass, eine Informationsplattform der Hochschulrektorenkonferenz, hat wesentliche Informationen zum Studium der Ernährungswissenschaften zusammengetragen und veröffentlicht. Hier findet sich auch eine Übersicht der Orte, an denen man das Fach – gelegentlich in Kombination mit Haushaltswissenschaften – studieren kann. www.hochschulkompass.de
Techniker/in Elektrotechnik
Weiterbildung Die meisten Anlagen – sei es in der Industrie, im Anlagenbau oder in Privathaushalten – werden heute elektronisch gesteuert. Und da gerade die Umwelttechnik eine hochmoderne Branche mit zahlreichen elektrotechnischen Produkten und Prozessen ist, liegt es auf der Hand, dass gerade im Umwelt- und Klimaschutz elektrotechnische Fachkräfte gesucht werden. Wer sich über die einschlägigen Ausbildungen hinaus weiterentwickeln will, muss nicht unbedingt studieren. Es gibt auch die landesrechtlich geregelte Weiterbildung zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik, und das in den drei Spezialisierungen Automatisierungstechnik, Energietechnik bzw. Information/Kommunikation. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat hierzu Informationen und Steckbriefe zusammengestellt. Die Weiterbildung dauert mindestens zwei Jahre und führt häufig zu Aufgabenfeldern, die „nur“ mit einer dualen Ausbildung nicht gut zu erledigen wären. www.arbeitsagentur.de
Berufsbildung in der Landwirtschaft
Ausbildung, Studium, Weiterbildung Die Landwirtschaft in Deutschland und in anderen hochindustrialisierten Ländern steckt tief in einem Strukturwandel. Betriebe werden immer größer, Flächenkonkurrenzen nehmen zu, und die Spezialisierung auf einzelne Produktionsschritte wird immer stärker. Auch wenn die meisten landwirtschaftlich Beschäftigten immer noch Allrounder sind und sein müssen – formal sind die beruflichen und akademischen Zugänge zur Landwirtschaft sehr unterschiedlich. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft, eine Einrichtung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung informiert in einer umfangreichen Online-Broschüre über die vielen beruflichen Wege, die in die Landwirtschaft führen. ble-medienservice.de
Biologie studieren
Studium Die wohl breiteste akademische Grundlage für eine berufliche Beschäftigung mit Tieren und Pflanzen ist ein Studium der klassischen Biologie. Wie man es aus der Schule kennt, beschäftigt sich auch die universitäre Biologie mit den Lebewesen auf der Erde – natürlich sehr viel intensiver und mit einer Vielzahl naturwissenschaftlicher Methoden und Grundlagen. Die Beschäftigungsmöglichkeiten als Biologin oder Biologe sind vielfältig, natürlich auch für den Umwelt- und Klimaschutz. Sie reichen von der Grundlagenforschung über Labortätigkeiten bis hin zu Arbeit in Behörden und Ämtern. Der Hochschulkompass, eine Informationsplattform der Hochschulrektorenkonferenz, hat die wichtigsten Informationen rund um das Biologie-Studium zusammengetragen. Ebenso findet sich hier eine sehr lange Liste unterschiedlicher Studienmöglichkeiten aus dem Bereich Biologie. www.hochschulkompass.de
Fachinformatiker/in
Ausbildung Die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in ist innerhalb der Green IT eine der am häufigsten gewählten. Es handelt sich hierbei um eine duale Ausbildung, die in der Regel drei Jahre dauert. Die meisten Ausbildungsbetriebe finden sich in der Industrie bzw. im Handel, gelegentlich wird dieser Beruf aber auch im Handwerk ausgebildet. Es gibt vier unterschiedliche Fachrichtungen für Fachinformatiker/innen: Systemintegration, Anwendungsentwicklung, Daten- und Prozessanalyse sowie Digitale Vernetzung. Auf BERUFENET, der Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, ist für jede der Fachrichtungen ein Steckbrief online verfügbar, der unter anderem Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalte, Tätigkeiten und Berufsperspektiven behandelt. Berufenet: Fachinformatiker/in Systemintegration Berufenet: Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung Berufenet: Fachinformatiker/in Daten- und Prozessanalyse Berufenet: Fachinformatiker/in Digitale Vernetzung
Ausbildungsplätze in der Energie- und Wasserwirtschaft
Ausbildung Das Webportal „Berufswelten Energie und Wasser“ informiert über Ausbildungsplätze und duale Studiengänge in der Energie- und Wasserwirtschaft. Eine Deutschlandkarte hilft bei Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz in Wohnortnähe. Betrieben wird das Portal von der Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH. www.berufswelten-energie-wasser.de
Abfallwirtschaft studieren
Studium Wenn man sich vor Augen führt, wie unterschiedlich Abfall und Altlasten wiederverwertet oder entsorgt werden müssen, dann ist klar, dass die Akademiker/innen in diesem Bereich zwangsläufig interdisziplinär arbeiten müssen. Dementsprechend sind die Studiengänge im Bereich Abfallwirtschaft auch ausgerichtet. Die Studieninhalte reichen von Untersuchungsmethoden über ökonomische und ökologische Abfallbilanzen bis hin zu technischen Fragen des Anlagenbaus. Der Wertstoffblog, eine privat betriebene Homepage, hat in einem Blogbeitrag auf dem Jahr 2016 viele Studienmöglichkeiten zusammengestellt und ausführlich beschrieben. Auch die Informationsseiten der Hochschulrektorenkonferenz bieten einen Überblick über die Studienstandorte in Deutschland. wertstoffblog.de www.hochschulkompass.de
Baumpflege
Weiterbildung Natürlich wachsen Bäume auch ohne menschliche Hilfe. Aber nicht selten müssen kranke oder beschädigte Bäume behandelt werden. Das ist der Job von Baumpflegerinnen und Baumpflegern, die in „richtiger“ Berufssprache eigentlich „Fachagrarwirte für Baumpflege und Baumsanierung“ sind. Grundlage ist eine bundesweit einheitlich geregelte Weiterbildung, die aber natürlich an verschiedenen Orten absolviert werden kann. Üblicherweise arbeiten Baumpfleger/innen in kommunalen Grünämtern oder auch bei Unternehmen im Garten- und Landschaftsbau. Das Baumpflegeportal, eine privat betriebene Webseite, führt in das Berufsbild ein. Sehr hilfreich auch ein dort verankerter Link zu entsprechenden Weiterbildungsanbietern. www.baumpflegeportal.de
Alles rund ums Schaf
Einblicke in den Alltag eines Schäfers Die Haltung von Schafen ist einer der ältesten Tier-Berufe der Menschheit. Und auch heute trifft man Menschen wie den weißhaarigen Schäfer Gwyn Thomas aus Wales an ihrem Arbeitsplatz in der Natur. Allerdings ist die Arbeit mit Schafen im 21. Jahrhundert kaum noch mit dem Leben vergangener Jahrhunderte vergleichbar. Die Möglichkeiten der Technik, aber auch die Zwänge einer industrialisierten Landwirtschaft, haben den Beruf des Schäfers sehr verändert. Nachhaltige Schafwirtschaft lässt sich aber auch heute noch betreiben, wie das Real World Learning Network in einem kurzen Steckbrief eindrucksvoll belegt. www.rwlnetwork.org
