Berufsfelder
Biologie studieren
Studium Die wohl breiteste akademische Grundlage für eine berufliche Beschäftigung mit Tieren und Pflanzen ist ein Studium der klassischen Biologie. Wie man es aus der Schule kennt, beschäftigt sich auch die universitäre Biologie mit den Lebewesen auf der Erde – natürlich sehr viel intensiver und mit einer Vielzahl naturwissenschaftlicher Methoden und Grundlagen. Die Beschäftigungsmöglichkeiten als Biologin oder Biologe sind vielfältig, natürlich auch für den Umwelt- und Klimaschutz. Sie reichen von der Grundlagenforschung über Labortätigkeiten bis hin zu Arbeit in Behörden und Ämtern. Der Hochschulkompass, eine Informationsplattform der Hochschulrektorenkonferenz, hat die wichtigsten Informationen rund um das Biologie-Studium zusammengetragen. Ebenso findet sich hier eine sehr lange Liste unterschiedlicher Studienmöglichkeiten aus dem Bereich Biologie. www.hochschulkompass.de
Fachinformatiker/in
Ausbildung Die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in ist innerhalb der Green IT eine der am häufigsten gewählten. Es handelt sich hierbei um eine duale Ausbildung, die in der Regel drei Jahre dauert. Die meisten Ausbildungsbetriebe finden sich in der Industrie bzw. im Handel, gelegentlich wird dieser Beruf aber auch im Handwerk ausgebildet. Es gibt vier unterschiedliche Fachrichtungen für Fachinformatiker/innen: Systemintegration, Anwendungsentwicklung, Daten- und Prozessanalyse sowie Digitale Vernetzung. Auf BERUFENET, der Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, ist für jede der Fachrichtungen ein Steckbrief online verfügbar, der unter anderem Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalte, Tätigkeiten und Berufsperspektiven behandelt. Berufenet: Fachinformatiker/in Systemintegration Berufenet: Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung Berufenet: Fachinformatiker/in Daten- und Prozessanalyse Berufenet: Fachinformatiker/in Digitale Vernetzung
Ausbildungsplätze in der Energie- und Wasserwirtschaft
Ausbildung Das Webportal „Berufswelten Energie und Wasser“ informiert über Ausbildungsplätze und duale Studiengänge in der Energie- und Wasserwirtschaft. Eine Deutschlandkarte hilft bei Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz in Wohnortnähe. Betrieben wird das Portal von der Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH. www.berufswelten-energie-wasser.de
Abfallwirtschaft studieren
Studium Wenn man sich vor Augen führt, wie unterschiedlich Abfall und Altlasten wiederverwertet oder entsorgt werden müssen, dann ist klar, dass die Akademiker/innen in diesem Bereich zwangsläufig interdisziplinär arbeiten müssen. Dementsprechend sind die Studiengänge im Bereich Abfallwirtschaft auch ausgerichtet. Die Studieninhalte reichen von Untersuchungsmethoden über ökonomische und ökologische Abfallbilanzen bis hin zu technischen Fragen des Anlagenbaus. Der Wertstoffblog, eine privat betriebene Homepage, hat in einem Blogbeitrag auf dem Jahr 2016 viele Studienmöglichkeiten zusammengestellt und ausführlich beschrieben. Auch die Informationsseiten der Hochschulrektorenkonferenz bieten einen Überblick über die Studienstandorte in Deutschland. wertstoffblog.de www.hochschulkompass.de
Baumpflege
Weiterbildung Natürlich wachsen Bäume auch ohne menschliche Hilfe. Aber nicht selten müssen kranke oder beschädigte Bäume behandelt werden. Das ist der Job von Baumpflegerinnen und Baumpflegern, die in „richtiger“ Berufssprache eigentlich „Fachagrarwirte für Baumpflege und Baumsanierung“ sind. Grundlage ist eine bundesweit einheitlich geregelte Weiterbildung, die aber natürlich an verschiedenen Orten absolviert werden kann. Üblicherweise arbeiten Baumpfleger/innen in kommunalen Grünämtern oder auch bei Unternehmen im Garten- und Landschaftsbau. Das Baumpflegeportal, eine privat betriebene Webseite, führt in das Berufsbild ein. Sehr hilfreich auch ein dort verankerter Link zu entsprechenden Weiterbildungsanbietern. www.baumpflegeportal.de
Alles rund ums Schaf
Einblicke in den Alltag eines Schäfers Die Haltung von Schafen ist einer der ältesten Tier-Berufe der Menschheit. Und auch heute trifft man Menschen wie den weißhaarigen Schäfer Gwyn Thomas aus Wales an ihrem Arbeitsplatz in der Natur. Allerdings ist die Arbeit mit Schafen im 21. Jahrhundert kaum noch mit dem Leben vergangener Jahrhunderte vergleichbar. Die Möglichkeiten der Technik, aber auch die Zwänge einer industrialisierten Landwirtschaft, haben den Beruf des Schäfers sehr verändert. Nachhaltige Schafwirtschaft lässt sich aber auch heute noch betreiben, wie das Real World Learning Network in einem kurzen Steckbrief eindrucksvoll belegt. www.rwlnetwork.org
Macherinnen der Energiewende
Was erleben junge Frauen bei der Arbeit? Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen und erfahren möchte, wie der Alltag in technischen Berufen im Bereich Erneuerbare Energien aussieht, wird hier fündig. Acht junge Frauen haben der Wissenschaftsladen Bonn e.V. und die Technische Universität Dresden im Rahmen des Projekts Serena, interviewt. Darunter Svantje, die vom Erdöl zum Wind wechselte und Christina, die gerne mal eine Party in der Biogasanlage feiern würde. www.serenasupergreen.de
Abfallberatung
Weiterbildung Natürlich ist es unvermeidlich, dass unser Müll fachgerecht entsorgt und möglichst wiederverwertet wird. Noch besser aber ist es, wenn er gar nicht erst entsteht oder zumindest reduziert wird. Darum kümmern sich Abfallberaterinnen und Abfallberater, die privaten und industriellen Kunden professionelle Tipps rund um die Müllverwertung und –entsorgung geben. Am liebsten natürlich zur Müllvermeidung. Voraussetzung dafür ist zunächst einmal eine grundständige Ausbildung oder ein Studium, die dann mit viel Erfahrung und theoretischem Wissen ergänzt werden. Es handelt sich bei dem Weiterbildungsberuf des/r Abfallberaters/in also nicht um eine einheitliche Weiterbildung, sondern um den gezielten Erwerb von Zusatzkenntnissen beispielsweise zu Gefahrstoffen, gesetzlichen Vorschriften oder Umgang mit Kunden. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat einige Informationen zum Berufsbild und zu Tätigkeitsinhalten zusammengefasst. berufenet.arbeitsagentur.de
Im Wald anpacken
Das Aufgabengebiet der Forstwirt*innen Das Aufgabengebiet der Forstwirt*innen ist äußerst abwechslungsreich und geht weit über das Schwingen der Kettensäge hinaus. Natürlich braucht es auch das, aber Maßnahmen gegen Wildschaden oder Pflanzmaßnahmen setzen mehr voraus als der kundige Umgang mit schwerem Gerät. Am Beispiel des Azubis Christian Marschall gibt Berufe.TV einen Einblick in einen der wichtigsten dreijährigen Ausbildungsberuf im Wald. berufe.tv
Giftiges und Wertvolles
Arbeiten auf dem Wertstoffhof In größeren Städten und Gemeinden finden sich Anlagen, in denen private und gewerbliche Abfälle gesammelt, getrennt und weiterbehandelt werden. Diese Wertstoffhöfe werden von Abfallbetrieben bewirtschaftet und beschäftigen Menschen wie Lena, die als Expertin für Mülltrennung und Recycling in München arbeitet. Sie ist dafür zuständig, dass die angelieferten Stoffe richtig sortiert und behandelt werden. Das braucht nicht nur eine Menge Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit für den Umgang mit den Kund/innen. Lizzynet hat mit Lena ein Interview geführt und erfahren, was sie an ihrem Beruf toll und nicht ganz so toll findet. www.lizzynet.de
