Artikel und Blogbeiträge

Kein Match: Warum die Gen Z Jobs absagt, wenn die Werte nicht stimmen

Ergebnisse einer britischen Studie Ein gutes Gehalt allein reicht heute längst nicht mehr aus, um junge Talente langfristig zu binden. Immer häufiger erteilt die Gen Z potenziellen Arbeitgebern eine Absage, wenn deren Unternehmenswerte nicht mit den eigenen Idealen übereinstimmen. Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität und eine echte Work-Life-Balance stehen ganz oben auf der Prioritätenliste und werden im Bewerbungsprozess kritisch hinterfragt. Firmen, die hier nur „Greenwashing“ betreiben, verlieren schnell den Anschluss an die Fachkräfte von morgen, die eine authentische Unternehmenskultur fordern. Eine Studie von Co-operatives UK unter 1.000 britischen Arbeitnehmer*innen zwischen 18 und 27 Jahren zeigt, dass Werte für junge Beschäftigte die Grundbedingung für die Zusammenarbeit sind. www.arbeits-abc.de


Future Skills für KMU

Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen Die Arbeitswelt verändert sich mit großer Geschwindigkeit. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und demografischer Wandel führen dazu, dass sich Berufsbilder und Tätigkeiten in allen Branchen wandeln. Dadurch gewinnen Future Skills (Zukunftskompetenzen) zunehmend an Bedeutung. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird es entscheidend, frühzeitig zu erkennen, welche Kompetenzen künftig gefragt sind und wie sie diese gezielt aufbauen. Welche Future Skills es gibt und wie KMU ihren Kompetenzbedarf ermitteln können, ist auf der Website des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) gut verständlich erklärt. www.kofa.de


Nachhaltigkeit als Chance für Personalgewinnung und Arbeitgeberattraktivität

Bericht zu einem Workshop des Paritätischen Nachhaltigkeit ist längst mehr als ein Leitbild – sie wird zum entscheidenden Faktor im Wettbewerb um Fachkräfte. Wie soziale Organisationen Nachhaltigkeit gezielt nutzen können, um Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden, zeigte der erste Workshop im Projekt WIRksam des Paritätischen. Die Ergebnisse werden in diesem Artikel zusammengefasst. www.der-paritaetische.de


Zukunftsangst bei der Gen Z – und wie Unternehmen sie in Gestaltungsmacht verwandeln

Artikel von BAUM e.V. Die Gen Z hat Angst – und das zu Recht, schreibt Karina Frochtmann, Projektmanagerin der SDG-Scouts® und bei BAUM Expertin für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Gründe sind bekannt: Hitzerekorde, Artensterben, prekäre Arbeitsverhältnisse und politische Instabilität. Doch anstatt diese Ängste als „Dramatisierung“ abzutun, sollten Unternehmen sie ernst nehmen. Denn wer die Sorgen junger Mitarbeitender ignoriert, verliert nicht nur Talente, sondern auch Innovationskraft. Der Artikel zeigt Handlungsoptionen für Unternehmen auf, um diesen Zukunftsängsten entgegenzuwirken und positive Zukunftsvisionen zu realisieren. www.baumev.de


Zukunftsberufe? Bei der Berufswahl sind differenzierte Informationen wichtiger als starre Listen

IAB-Forum Fast alle derzeit existierenden Berufe haben Zukunft, wenn sie sich verändern, wenn ihre Tätigkeitsprofile an neue technologische und andere Gegebenheiten angepasst werden. Zukünftig gebraucht werden auf jeden Fall Berufe, die zur Grundversorgung der Bevölkerung erforderlich sind oder deren Fehlen die öffentliche Sicherheit gefährden würde. Differenzierte Informationen sind deshalb die beste Grundlage für die Berufswahl. Zu den systemrelevanten Berufen gehören zum Beispiel Berufe, die die Ernährung und Versorgung mit Lebensmitteln sicherstellen, die Versorgung mit Energie (auch erneuerbare Energien), mit (Trink-)Wasser und die Beseitigung von Abwasser gewährleisten, sowie Berufe im Bauwesen und technische Produktionsberufe. www.iab-forum.de


BNE in der Ausbildung

Wie der Landkreis Lüneburg Nachhaltigkeit als Standortfaktor nutzt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kann nicht nur das Bewusstsein für globale Herausforderungen schärfen, sondern auch die Attraktivität von Ausbildungen steigern. Wie das gelingt, zeigt der Landkreis Lüneburg: Seit 2024 verankert die Kommunalverwaltung BNE systematisch in der Ausbildung der Kommunalverwaltung – mit praxisnahen Projekten, Workshops zu den 17 Nachhaltigkeitszielen und verpflichtenden Formaten für alle Auszubildenden. Verantwortlich für die Umsetzung ist die BNE-Beauftragte des Landkreises, Jeanette Braun. Im Interview berichtet sie über das Vorhaben und zeigt auf, welchen Beitrag BNE in der Ausbildung zur Fachkräftesicherung vor Ort leisten kann und warum BNE hier einen wesentlichen Standortfaktor darstellen kann. www.bne-fachstelle.de


Mehr Nachhaltigkeit, neue Strukturen: Ausbildungsberufe der Bauwirtschaft neu aufgestellt

Modernisierung reagiert auf Klima-, Umwelt- und Technologiewandel Die Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft wurden in einem der größten Neuordnungsprojekte der vergangenen Jahre umfassend modernisiert. Zum 1. August 2026 treten 19 neue Ausbildungsordnungen in Kraft – 16 dreijährige und drei zweijährige Ausbildungsberufe. Damit wird aktuellen Anforderungen an Umwelt- und Verbraucherschutz, Klimaschutz sowie an den technischen Fortschritt Rechnung getragen. Erarbeitet wurden die neuen Regelungen im Auftrag der Bundesregierung durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit Ministerien, Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis. www.bibb.de


Widersprüche der Transformation aus der Perspektive der Beschäftigten

Working Paper Forschungsförderung Für fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland ist die Transformation Arbeitsalltag. 48 Prozent geben an, von einer starken Veränderungsdynamik direkt betroffen zu sein. Sie erleben, wie sich Geschäftsmodelle wandeln und erwarten, dass sich ihre eigenen Tätigkeiten ebenfalls grundlegend verändern werden. Doch während oft das Bild einer wandelunwilligen Belegschaft gezeichnet wird, die aus „German Angst“ den Fortschritt blockiert, räumt die Studie mit diesem Vorurteil auf. Die Analyse zeigt: Die eigentliche Bremse für eine gelingende Transformation sitzt oft eine Etage höher – im Management. www.arbeit-der-zukunft.de


Bewerbung bei nachhaltigen und sozialen Organisationen

Tipps von Personaler*innen Im Zeitalter der „New Work“ Gesellschaft brechen immer mehr Unternehmen aus ihren starren Strukturen, um eine möglichst menschenzentrierte Arbeitsatmosphäre zu gestalten. Viele Arbeitnehmer*innen suchen einen Job mit Sinn und bevorzugen daher nachhaltige oder soziale Unternehmen oder Organisationen. Doch wie bewirbt man sich erfolgreich auf diese Jobs? Dazu hat Goodjobs Personaler*innen aus nachhaltigen und sozialen Organisationen und Unternehmen befragt. In Interviews geben sie zum Beispiel Tipps für ein authentisches Motivationsschreiben oder wie man im Vorstellungsgespräch überzeugen kann. www.goodjobs.eu Interviews


Junge Menschen denken unternehmerisch

Befragung der Bertelsmann-Stiftung Junge Menschen in Deutschland blicken zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft und bringen genau die Haltungen mit, die in einer sich wandelnden Arbeitswelt gebraucht werden: Sie denken unternehmerisch, wollen Verantwortung übernehmen und eigene Ideen umsetzen. Das zeigt eine Befragung der Bertelsmann Stiftung zum Tag der Bildung. Zudem gibt mehr als ein Drittel der Befragten an, sich für die Lösung sozialer oder ökologischer Probleme einsetzen zu wollen. Bildungseinrichtungen, Ausbildungsbetriebe und Hochschulen sind jetzt gefragt, ihnen die nötigen Gestaltungsräume zu geben. www.bertelsmann-stiftung.de