Hintergrundwissen

Betriebliche Mitbestimmung der nachhaltigen Transformation

Working Paper der Hans Böckler Stiftung Das Working Paper beschäftigt sich mit den Handlungsmöglichkeiten und Herausforderungen von Betriebsräten und Beschäftigten bei der Mitbestimmung von nachhaltigen Transformationen in ihren Betrieben. Mittels Fallstudien im primären und sekundären Wirtschaftssektor wird nachgezeichnet, dass Mitbestimmung vor allem an den Schnittstellen von etablierten Aufgaben von Betriebsräten und Nachhaltigkeit ansetzt. Die Studie identifiziert Handlungsfelder und Hemmnisse für Mitbestimmung und macht Vorschläge zur Stärkung von Betriebsräten als Impulsgeber betrieblicher Transformations- und Innovationsprozesse. www.arbeit-der-zukunft.de


Wie junge Erwachsene auf die Arbeitswelt blicken

Working Paper der Hans Böckler Stiftung Das Working Paper „Wir haben ein paarmal überlegt, alle gleichzeitig zu kündigen“ von Lukas Kammerlander, Alena Anstätt, Milena Schon, Caroline Krieg, Wolfgang Schröer und Andreas Walther hinterfragt das Klischee einer arbeitsunwilligen Generation. Die Untersuchung beleuchtet die Zukunftsplanung junger Erwachsener inmitten tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche. Dabei offenbart sich, warum sie sich bei strukturellen Ungerechtigkeiten im Betrieb oft alleingelassen fühlen und neue Wege der Bewältigung suchen müssen. www.arbeit-der-zukunft.de


Energiewende in Baden-Württemberg

Working Paper der Hans Böckler Stiftung Die Energiewende ist beschlossene Sache, doch wer montiert die Wärmepumpen und steuert die smarten Stromnetze? Das Working Paper „Energiewende in Baden-Württemberg: Neue Herausforderungen für Beschäftigung, Fachkräfte und Qualifizierung“ zeigt: Der Umbau zur Klimaneutralität schafft massiv Arbeitsplätze, trifft aber auf einen leergefegten Arbeitsmarkt. Eine Analyse darüber, wie aus dem Fachkräftemangel kein Bremsklotz für die Zukunft wird. www.arbeit-der-zukunft.de


Quereinstieg Schiene

Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Ab sofort wird die branchenweite Ausbildung im Nahverkehr auf der Schiene in Nordrhein-Westfalen bei einer zentralen Organisation gebündelt: Die VDV Academy & Training GmbH koordiniert unternehmensübergreifend die Qualifizierung neuer Fachkräfte im Regionalverkehr. Damit stellt das Land Nordrhein-Westfalen die Weichen für die Fachkräftesicherung der Zukunft. Bis zu zwölf Qualifizierungskurse mit rund 150 Teilnehmenden sollen 2026 starten. Ziel ist es auch, mehr Quereinsteiger*innen und mehr Frauen für den Beruf zu gewinnen. www.umweltwirtschaft.nrw.de


Welche Qualifikationen braucht das SHK-Handwerk?

Neue Erkenntnisse aus dem Projekt ZukunftSHandwerK Welche Qualifikationen braucht das SHK-Handwerk künftig – und wie können Betriebe ihre Personalentwicklung darauf ausrichten? Das InnoVET PLUS-Projekt ZukunftSHandwerK liefert dazu zentrale Erkenntnisse und Ansatzpunkte. Ein aktueller Fachbeitrag knüpft an die bereits vorliegende Bedarfsanalyse im SHK-Handwerk an und fasst zentrale Ergebnisse zusammen. Der Beitrag des FBH Köln von André Schreckenberg beleuchtet veränderte Tätigkeitsprofile sowie zukünftige Qualifizierungsbedarfe im Berufsfeld Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Dabei werden insbesondere technologische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Ausbildung und Weiterbildung herausgearbeitet. Die Publikation ist in der Zeitschrift des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB) erschienen. www.kiosk.bvlb.de


Qualifizierungsbedarfe zu Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit im Handwerk

Eine Bedarfsanalyse im Rahmen des Projekts Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials (InnoFort) Der Bericht des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) beschäftigt sich mit bestehenden Qualifizierungsbedarfen in den Themenfeldern Digitalisierung/Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit im Handwerk und damit, wie Strategien der Personalentwicklung mit diesen Bedarfen aktuell umgehen und diese in Zukunft gut aufgreifen könnten. Er basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, einer quantitativen Sekundärdatenauswertung und qualitativen Interviews mit Handwerksbetrieben unterschiedlicher Größe und Gewerken. www.f-bb.de


Arbeitsmarkt Green Economy

Neuer Bereich im Jobmonitor der Bertelsmann Stiftung Im Jobmonitor gibt es ab sofort einen neuen Bereich, der die Auswirkungen des ökologischen Wandels auf den Arbeitsmarkt aufzeigt. Hier werden aktuelle Informationen rund um die Entwicklung der Green Economy, der Nachfrage nach grünen Berufen und die regionale Arbeitsmarktentwicklung von der Verkehrswende bis zur Kreislaufwirtschaft gebündelt. Damit erweitert der Jobmonitor sein Angebot um ein zentrales Zukunftsthema und schafft eine neue Anlaufstelle für alle, die sich für Beschäftigung, Qualifikationen und Trends im Kontext nachhaltigen Wirtschaftens interessieren. Zum Jobmonitor


Die deutsche Wirtschaft auf dem Weg zur Green Economy

Studie der Bertelsmann Stiftung Jede dritte im Jahr 2025 in Deutschland ausgeschriebene Stelle hatte einen Bezug zur Green Economy – Tendenz steigend. Im Jahr 2019 war es noch jede fünfte Stelle. Bei Stellen in der Industrie ist der Anteil sogar noch höher: 44 Prozent der hier ausgeschriebenen Stellen gehören zur Green Economy, also zu Bereichen wie Kreislaufwirtschaft, Energiewende und Verkehrswende. Die aktuelle Analyse des Jobmonitors der Bertelsmann Stiftung von 70 Millionen Online-Stellenanzeigen aus den Jahren 2019 bis 2025 zeigt: Wer Industriebeschäftigung im Strukturwandel sichern will, sollte die Nachhaltigkeitstransformation stärken. www.bertelsmann-stiftung.de


Kein Match: Warum die Gen Z Jobs absagt, wenn die Werte nicht stimmen

Ergebnisse einer britischen Studie Ein gutes Gehalt allein reicht heute längst nicht mehr aus, um junge Talente langfristig zu binden. Immer häufiger erteilt die Gen Z potenziellen Arbeitgebern eine Absage, wenn deren Unternehmenswerte nicht mit den eigenen Idealen übereinstimmen. Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität und eine echte Work-Life-Balance stehen ganz oben auf der Prioritätenliste und werden im Bewerbungsprozess kritisch hinterfragt. Firmen, die hier nur „Greenwashing“ betreiben, verlieren schnell den Anschluss an die Fachkräfte von morgen, die eine authentische Unternehmenskultur fordern. Eine Studie von Co-operatives UK unter 1.000 britischen Arbeitnehmer*innen zwischen 18 und 27 Jahren zeigt, dass Werte für junge Beschäftigte die Grundbedingung für die Zusammenarbeit sind. www.arbeits-abc.de


NKU-Selbstchecks zur betrieblichen Klimaanpassung

Checklisten des Netzwerk Klimaanpassung & Unternehmen.NRW Der Klimawandel betrifft bereits heute direkt oder indirekt auch viele Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Die möglichen Auswirkungen sind vielfältig: von Hitzebelastungen bei Arbeiten im Freien oder in schlecht belüfteten Räumen über gesundheitliche Beeinträchtigungen durch hohe Temperaturen oder UV-Strahlung bis hin zu Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen durch Starkregen oder Sturmereignisse. Um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben, ist es notwendig, sich auf diese Veränderungen vorzubereiten und geeignete Anpassungsstrategien zu entwickeln. Zu diesem Zweck stellt das Netzwerk Klimaanpassung & Unternehmen.NRW eine branchenübergreifende Checkliste für Unternehmen und einige branchenspezifische Checklisten für Handwerksbetriebe, Logistikbetriebe und Kulturveranstaltungen als Einstiegshilfe zur Verfügung. www.klimaanpassung-unternehmen.nrw