Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V.
Who is Who
Bildung als Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung
Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) ist ein wissenschaftliches Institut und eine Bürgerorganisation. Es wurde im Jahr 1990 gegründet und beschäftigt als gemeinnütziger Verein heute etwa 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hauptsitz des UfU ist Berlin, darüber hinaus unterhält es schon seit seiner Gründung eine Zweigstelle in Halle/Saale.
Das UfU macht es sich zur Aufgabe, umweltgerechte Entwicklungen und Prozesse anzustoßen. Dazu initiiert und betreut es angewandt-wissenschaftliche Projekte, Bildungsaktivitäten und Netzwerke. Wesentliche Kriterien sind hierbei die gesellschaftliche Bedeutung der Aktivitäten, klare Ziele im Sinne von Natur und Umwelt sowie die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Das UfU widmet sich in seiner Arbeit unter anderem Bildungsprojekten, die eine kritische (Selbst-)Reflexion sowie Lernprozesse anregen und das Denken erweitern können.
So schreibt ein Mitarbeiter der School of Education von der TU München:
Innerhalb weniger Tage bin ich nun schon zum zweiten Mal auf Sie und das UfU im Zusammenhang mit Bildungsangeboten zur Energiewende aufmerksam geworden. Ich bin von Ihren Initiativen sehr begeistert!
Berufsorientierung
Das UfU verfügt über vielfältige und langjährige Projekterfahrungen im Bereich der beruflichen Bildung. Gerade eine Bildung für nachhaltige Entwicklung steht für das Institut als ein zentraler Grundpfeiler hin zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Transformation. Speziell im Bereich der Berufsorientierung bietet das UfU jungen Menschen die Möglichkeit zu entdecken, wie sie eine nachhaltige Entwicklung mit ihrer eigenen beruflichen Entwicklung verbinden bzw. fördern können.
Das UfU hat im Rahmen des Projekts „Lehrerbildung EE“ zahlreiche Fortbildungsskripte für die Lehrerbildung veröffentlicht, die kostenfrei zur Verfügung stehen. Neben diversen Themen aus dem Bereich Erneuerbarer Energien gibt es hier auch Materialien zum Thema „grüne Jobs“. Des Weiteren steht ein Online-Kurs „Berufsorientierung in erneuerbaren Energien“ zur Verfügung, der über Texte und Grafiken hinaus auch Filme, Experimente und Aufgaben zum Arbeitsfeld der Erneuerbaren Energien enthält.
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modem conclusa GmbH
Who is Who
modem conclusa gestaltet Beziehungen und Unternehmenskulturen durch interne und externe Kommunikation.
Seit der Gründung der PR- und Kommunikationsagentur 1993 macht sich modem conclusa für eine sozial-ökologische Wirtschafts- und Lebensweise stark. Dabei analysiert sie ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten und setzt in den Bereichen Ökologische Verantwortung, Soziales Engagement, Wirtschaftliche Impulse geeignete Maßnahmen um. Zudem engagiert sich modem conclusa für die Sichtbarkeit von Frauen in der Wirtschaft. Nachhaltigkeit wird bei modem conclusa nicht nur in Projekten umgesetzt, sondern auch im eigenen Unternehmen gelebt. Die Agentur ist Ökoprofit-zertifiziert, nutzt zu 100 % Ökostrom und achtet auch im Büroalltag auf einen ressourcenschonenden Umgang. Das Team profitiert zudem von regelmäßigen Schulungen zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen, um die bestehende werteorientierte Unternehmenskultur intern und extern weiter zu fördern und zu verbessern.
Aus „Public Relations“ wurde vor mehr als 15 Jahren „The culture of relations”. Dahinter steht die Haltung, dass die Agentur sowohl Wissen an Stakeholder vermittelt als auch die Beziehungen durch gekonnte und kontinuierliche Kommunikation gestaltet. Intern und extern zahlen sich gute Beziehungen aus, wenn Produkte Zielgruppen nahegebracht, die Unternehmens- oder Markenbekanntheit gesteigert oder Transformation nachvollzogen und gelebt werden soll. Neben ihrer Kommunikationsexpertise bietet sie Kunden ein hohes Know-how an ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Seit über dreißig Jahren unterstützt die Agentur mittelständische und international agierende Unternehmen und Verbände aus den Bereichen Lebensmittel und Ernährung, Gesundheit und Wellness, Soziales und energieeffizientes Bauen und Wohnen dabei, nachhaltige Lösungen gesellschaftsfähig zu machen und in die breite Masse zu tragen. Dieses Wissen bietet modem conclusa auch Kund*innen an, die Nachhaltigkeit gerade für sich entdecken und sich auf den Weg machen: aus ökologischen, sozialen oder ökonomischen Gründen. Die Leistungen von modem conclusa umfassen strategische Kommunikationsberatung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, CSR- und Nachhaltigkeitsberatung sowie die Entwicklung und Umsetzung maßgeschneiderter Kommunikationskampagnen. Dazu gehören unter anderem Marken- und Change Kommunikation, Storytelling, Content Creator Kooperationen, Messe- und Eventbegleitung. Alle Leistungen sind darauf ausgerichtet, ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung wirksam zu vermitteln und nachhaltig zu verankern.
Kommunikation ist dann wirkungsvoll, wenn sie Menschen verbindet und zum Handeln inspiriert. Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Haltung, die jedes Wort und jede Handlung prägt.
Berufsorientierung
Die Förderung des Nachwuchses hat bei modem conclusa einen hohen Stellenwert. Sie sind es, die die Welt in eine nachhaltigere Zukunft führen können. Deshalb bietet die Agentur jungen Fachkräften Traineeprogramme, Praktika und Berufseinstiegsmöglichkeiten. Sie ebnet nicht nur den Weg in die nachhaltige Kommunikation, sondern bindet den Nachwuchs von Beginn an aktiv in Projekte ein. Ergänzend dazu beteiligt sich modem conclusa am bundesweiten IHK Girls’ Day und ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Arbeit einer zukunftsorientierten PR- und Kommunikationsagentur. Die Arbeit in einem kleinen, agilen Team bietet Raum für Eigeninitiative, Kreativität und die Entwicklung persönlicher Stärken.
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AggerEnergie
Who is Who
Regional verwurzeltes „Gemeinschaftsstadtwerk“ mit neutraler Klimabilanz
Der Energiedienstleister AggerEnergie setzt sich seit jeher für eine sichere und lebenswerte Zukunft für die Menschen und Unternehmen der Region ein. Dazu gehört der aktive Ausbau erneuerbarer Energien und der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ebenso wie die Förderung eines bewussteren und ressourcenschonenderen Umgangs mit dem Thema Energie. Mit großem Engagement setzt sich der der regionale Energieversorger für den Ausbau von Ökostromanlagen und die allgemeine Reduktion von Energieverbräuchen ihrer Kund/innen ein. Ebenso verpflichtet sich das Unternehmen selbst zu einem effizienten und nachhaltigen Umgang mit Energie und hat daher unter anderem ein internes Energiemanagementsystem etabliert, bei dem die aktive Beteiligung aller Mitarbeiter/innen gefordert ist.
Um für die Zukunft gerüstet zu sein, brauchen wir gut qualifizierte Fachkräfte, die wir mit Leidenschaft und bester Betreuung ausbilden. Um den steigenden Anforderungen der Energiewirtschaft gewachsen zu sein, entwickeln wir außerdem nach Bedarf zeitgemäße neue Berufsfelder. Wir bieten unseren Mitarbeiter/innen die Möglichkeit, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen und setzen bei unseren Weiterbildungsmaßnahmen einen besonderen Fokus auf den Aspekt der Nachhaltigkeit. (Frank Röttger, Geschäftsführer AggerEnergie GmbH)
Berufsorientierung
AggerEnergie bietet Interessierten verschiedene Berufsorientierungsangebote wie Informationsveranstaltungen und flexibel zu gestaltende Praktika. Das Ausbildungsangebot junger Leute ist auch breit – verschiedene Ausbildungsberufe sowie Studienabschlüsse können über das Unternehmen erzielt werden.
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BIOKON
Who is Who
Arbeiten nach dem Vorbild der Natur
BIOKON ist das deutschlandweite Netzwerk für Bionik, also für technische Lösungen nach dem Vorbild der belebten Natur. Unter dem Dach eines gemeinnützigen Vereins arbeiten in diesem Kompetenznetzwerk mehr als 100 Mitglieder zusammen. Zu ihnen zählen Einzelpersonen und Unternehmen, überwiegend aber Hochschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen. BIOKON fördert über interdisziplinäre und innovative Partnerschaften den Wissenszuwachs rund um die Umsetzung biologischer Prinzipien in die Technik und damit die Wettbewerbsfähigkeit all seiner Partner. Das Netzwerk treibt also die Bionik als Ideengeber und Innovationsmotor für Technik, Wirtschaft und Gesellschaft voran.
Das Bionik-Kompetenznetz hat sich am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ausgerichtet und will damit einen Beitrag zur Transformation hin zu einem nachhaltigen Wirtschaften leisten. Hierbei spielen die Integration systemischen Denkens und interdisziplinäre Arbeitsweisen eine besondere Rolle. BIOKON möchte überdies bionische Lehrinhalte in die Bildungsprogramme von Schulen, Ausbildungsbetrieben und Hochschulen einbringen und entsprechende Aus- und Weiterbildungsangebote befördern.
Die Integration bionischer Ansätze in die Bildung wird besonders von dem Gedanken getrieben, den Nachwuchs zu motivieren und zu befähigen, nachhaltig zu handeln. „Die Integration von Bionik-Know-how und vor allem der damit verbundenen technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Denk- und Arbeitsweisen in die Berufsbildung ermöglicht es, interdisziplinäres Wissen und Nachhaltigkeitsbewusstsein an genau die Menschen zu bringen, die unser wirtschaftliches Handeln in naher Zukunft beeinflussen“, so Dr. Rainer Erb, BIOKON-Geschäftsführer.
Gelingt es, in der Phase der beruflichen Orientierung den Blick junger Menschen auf die Notwendigkeit eines neuen, nachhaltigen Wirtschaftens zu lenken und gleichzeitig die Möglichkeiten einer aktiven Beteiligung aufzuzeigen, dann haben wir den Akteuren unseres zukünftigen Wirtschaftslebens wichtige Impulse gegeben.
Berufsorientierung
BIOKON führt eigene berufliche Bildungsprojekte für und mit Jugendlichen durch, um systemisches Denken in die Bildung zu integrieren. So zeigt beispielsweise die interaktive Wanderausstellung GREEN UP YOUR FUTURE anhand faszinierender Beispiele aus der Bionik, wie die Jobs der Zukunft aussehen: Grün, nachhaltig und sinnvoll. Mit didaktisch geführtem, crossmedialem Storytelling schlägt GREEN UP YOUR FUTURE auch direkt eine Brücke von der Bionik hin zu über 350 „grünen“ Jobprofilen.
BIOKON entwickelt zudem verschiedene Lehrformate und –module für berufsbildende Schulen, um mit Hilfe praxisnaher bionischer Beispiele jungen Menschen zu vermitteln, wie sie selbst im Rahmen ihrer Berufswahl und –ausübung aktiv mitgestaltender Teil einer lebenswerten „grünen“ Zukunft werden können.
Ab 2019 plant BIOKON in Berlin interaktive Workcamps, die jungen Erwachsenen auf spielerische und konstruktive Weise die Greening-Potenziale in Berufen erfahr- und erlebbar machen, mit denen sie zu einer zukunftsweisenden Green Economy beitragen können.
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Saaleschule für (H)alle
Who is Who
Pädagogik mit Herz, Hand und Kopf
Die Saaleschule hat sich vor gut 1,5 Jahren auf den Weg gemacht, das Siegel „Mint-freundliche“ Schule zu erhalten. Dafür wurden vielfältige Projekte entwickelt, wie zum Beispiel der MINT-Tag zu Beginn des Schuljahres in Klassenstufe 7. Dadurch bekommt die Schulgemeinschaft einerseits ein Bewusstsein für die Technik, andererseits aber auch für den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Dies wird bei Veranstaltungen wie dem Naturerlebniscamp, einem mehrtägigen Ferienlager mit zahlreichen Naturangeboten, weiter vertieft. Außerdem gibt es Projekte wie die Kräuterwoche, in der die Jugendlichen Kräuter sammeln und diese beim Kochen oder Backen verwenden oder zu Seife verarbeiten.
Darüber hinaus wird eine Imker-AG angeboten es und es finden Ausflüge zu einem Schäfer und in die Wälder der Umgebung statt. Im Fach Schulgarten wird zudem das Bewusstsein für saisonale Produkte geschärft. Und im Rahmen des Energiesparprojekts der Landesenergieagentur werden die Schülerinnen und Schüler für das Energiesparen sensibilisiert. Die Schule vertritt eine ganzheitliche Pädagogik mit Herz, Hand und Kopf und möchte die Schülerinnen und Schüler zu Selbstverantwortung und Entdeckergeist erziehen.
Der mündige Bürger des 21. Jahrhunderts ist nicht nur aufgeklärt und fähig, sein Leben eigenständig zu organisieren, damit er lebenslang lernt, sondern er schärft auch permanent sein Bewusstsein für die globalen Fragen der Menschheit. Diese Handlungskompetenz muss im Unterricht nahezu aller Fächer thematisiert und das Interesse zum notwendigen Handeln ausgebildet werden.
Berufsorientierung
Die Saaleschule für (H)alle versteht sich als Wohnortschule, die einen besonderen Fokus auf die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler legt. Bereits ab Klassenstufe 6 wird versucht, die Jugendlichen für die Thematik Berufsfindung und Stärkenausbildung zu sensibilisieren. Als Ganztagsschule besteht hier die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig und intensiv an die Erfordernisse eines lebenslangen Lernens heranzuführen. Im Schulkonzept ist zudem das freie Arbeiten im Unterricht verankert. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, projektorientiert an verschiedenen Themenfeldern zu arbeiten. Darüber hinaus findet in der 9. Klasse im Rahmen einer Projektwoche ein Unternehmertag statt. Auf dieser Veranstaltung präsentieren sich verschiedene Unternehmen an der Schule und stellen Berufe aus der grünen Arbeitswelt vor.
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Friedrich-Spee Realschule Plus
Who is Who
„Nicht Gedanken, sondern denken lernen.“
An der Friedrich-Spee Realschule plus können Schülerinnen und Schüler die Berufsreife erlangen oder den qualifizierten Sekundarabschluss I absolvieren. Neben der Vermittlung von Fachwissen legt die Schule einen besonderen Fokus auf Methoden-, Kommunikations- und Sozialkompetenz und erzieht die Jugendlichen zu eigenverantwortlichem Arbeiten. Das Schulprofil wird von diversen AGs und der Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft abgerundet.
„Der Schüler soll nicht Gedanken, sondern denken lernen; man soll ihn nicht tragen, sondern leiten, wenn man wissen will, dass er in Zukunft von sich selbst zu gehen geschickt sein soll.“ – Immanuel Kant
In diesem Sinne tragen wir unsere Schülerinnen und Schüler nicht, sondern leiten sie an, um in Zukunft selbst zu gehen. Unsere berufsorientierenden Inhalte werden im Unterricht vorbereitet, begleitet und reflektiert. Es entsteht eine Vernetzung zwischen schulischer Lebenswelt der Kinder und zukünftiger (grüner) Arbeitswelt.
Berufsorientierung
Die Friedrich-Spee-Realschule plus bietet ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Arbeitswelt während Betriebserkundungen und in Praktika unmittelbar zu erleben. Zusätzlich gibt es diverse Beratungsangebote wie den Tag der Berufs- und Studienorientierung sowie eine individuelle Potentialanalyse. Zudem hat die Schule bereits am Green Day, dem Orientierungstag für Umweltberufe, teilgenommen. Veranstaltungen wie diese geben den Jugendlichen die Möglichkeit, zu sehen, wie der Arbeitsmarkt sich auf die ökologischen und ökonomischen Veränderungen in unserer Gesellschaft einstellt. Zukunftsfähige und ökologische Technologien werden den Schülerinnen und Schülern mit praktischen Beispielen aufgezeigt und die berufliche Orientierung auch hinsichtlich neuer Technologien im Bereich der erneuerbaren Energie unterstützt.
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BBS für Technologie und Umwelt Wittlich
Who is Who
An der Lebensgrundlage kommender Generationen mitarbeiten
Als regionales Zentrum für Bildung rund um den Schwerpunkt Technologie und Umwelt bietet die Berufsbildende Schule Wittlich (BBS) unterschiedliche Schulformen und Abschlussmöglichkeiten unter einem Dach an: Hierzu zählen die Vollzeit-Schulformen Berufsvorbereitungsjahr, Berufsfachschule, Berufsoberschule und Berufliches Gymnasium mit der Fachrichtung Technik. Durch moderne Lehrpläne, Praxisorientierung und enge Kooperationen mit regionalen und überregionalen Ausbildungsbetrieben möchte die BBS ihre Schülerinnen und Schüler auf die Berufswelt vorbereiten. Allgemeinbildender und berufsbezogener Unterricht tragen hier zum Erreichen der Berufsreife und der Studierfähigkeit bei und fördern die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler.
Umwelttechnik und sozial-ökologische Fragen sind Grundprinzipien, die in jeden Unterricht mit einfließen sollen, weil sie zentrale Problemstellungen unserer heutigen Gesellschaft und die Lebensgrundlage der kommenden Generationen darstellen. Umweltökologie und Umweltökonomie werden zudem immer wichtigere Faktoren für den Wohlstand einer Region.
Berufsorientierung
In den Klassen der Berufsvorbereitung werden die Fachrichtungen Holztechnik, Farbtechnik, Metalltechnik, Ernährung/Service und Umwelttechnik angeboten. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen mindestens vier Bereiche, um einen Eindruck von den jeweiligen Fertigkeiten und Kenntnissen zu erlangen, die mit entsprechenden Berufen verbunden sind. In der Berufsfachschule findet ebenfalls eine solche berufliche Orientierung statt, wobei sich die Fachbereiche zum Teil unterscheiden. Darüber hinaus sind in allen Schulformen Umwelttechnik und sozial-ökologische Fragen Bestandteil des Unterrichts und können im Beruflichen Gymnasium und im Berufsvorbereitungsjahr als eigenständige Fächer belegt sowie als Schwerpunkte gewählt werden. Parallel zum Unterricht wird in beiden Bildungsgängen ein Praktikum durchgeführt, an dessen Vor- und Nachbereitung alle Fächer beteiligt sind. In Zusammenarbeit mit den Kammern und Unternehmen der Region werden im Rahmen des Praktikums Stellenanzeigen analysiert, Ausbildungsatlanten vorgestellt und Bewerbungsunterlagen erstellt. Im Anschluss an das Praktikum präsentieren die Jugendlichen die jeweiligen Berufe und ihre Erfahrungen. Praktisch anpacken können die Schülerinnen und Schüler aber auch in Projekten vor Ort: So planten einige Jugendliche einen eigenen Pavillon aus einheimischen Hölzern, den sie nach dem Bau selbst verkleideten und anstrichen. Und auch die Möblierung des Schulgartens wurde von Seiten der Schüler/innenschaft organisiert und durchgeführt. Die in der BBS installierte Hackschnitzelheizung wurde zudem von Jugendlichen analysiert und in Aufbau und Funktion am Tag der offenen Tür den Gästen präsentiert. Experimente zu Themen wie „Welche Qualität haben unsere Böden“ oder „Wie sauber ist unser Wasser?“ ergänzen die Praxismöglichkeiten an der BBS.
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Walther-Lehmkuhl-Schule
Who is Who
Moderne Ausbildung für eine kompetente Mitgestaltung von Arbeit, Wirtschaft und Technik
Die Walther‐Lehmkuhl‐Schule (WLS) ist das Regionale Berufsbildungszentrum für die berufliche Ausbildung in ca. 50 verschiedenen gewerblich‐technischen und gestalterischen Berufen in Neumünster. Unser Bildungsangebot richtet sich an Auszubildende der Stadt Neumünster und dem Umland. Mit den insgesamt sieben Landesberufsschulen hat die WLS darüber hinaus ein über die Landesgrenzen hinausreichendes Einzugsgebiet. Rund 2.200 Auszubildende legen hier den Grundstock für ihre berufliche Karriereplanung. Im Kern geht es um das Erlangen der notwendigen beruflichen Handlungskompetenzen, um sich in einer immer komplexer werdenden Lebens‐ und Arbeitswelt sicher bewegen und weiterqualifizieren zu können.
Ein elementarer Bereich unserer Bildungsarbeit ist dabei auch die Vermittlung von nachhaltigem Denken und Handeln. Unser praxisorientiertes Unterrichtskonzept greift die vielfältigen Zusammenhänge auf. Das gilt an der Landesberufsschule für Umwelttechnik ebenso wie für unsere Bereiche Metall‐, Elektro‐, Informations‐ und Haustechnik, Bau‐, Gestaltungs‐ und Gebäudetechnik sowie Fahrzeug‐ und Lebensmitteltechnik.
Neben Auszubildenden besuchen weitere ca. 300 Schülerinnen und Schüler in vollzeitschulischen Bildungsgängen die Walther‐Lehmkuhl‐Schule, um einen höheren Schulabschluss zu erwerben. Vom Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss, den Mittleren Schulabschluss, über die Fachhochschulreife bis hin zum Abitur über das Berufliche Gymnasium oder die Berufsoberschule ist alles möglich.
Die WLS integriert in ihren Bildungsangeboten erfolgreich das Programm Social Entrepreneurship Education (SEEd), das einen sozialunternehmerischen Ansatz an Schulen bringt und die Selbstwirksamkeit und Gestaltungskompetenzen von Jugendlichen stärkt. Kooperationen mit dem LOG‐IN Gründerzentrum der Wirtschaftsagentur Neumünster und mit Hochschulen und auch unsere langjährigen Aktivitäten im Rahmen von Erasmus+ bieten uns viele Gelegenheiten, innovative Themen einer nachhaltigen Wirtschaft in den Mittelpunkt von Bildungsarbeit zu stellen.
Sozial-ökologische Fragen sind elementarer und notwendiger Teil unserer modernen Berufsausbildung und Arbeitswelt, denn in Zeiten von Klimawandel und Globalisierung verändert sich auch die Berufswelt stetig. Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz spielen heute nicht mehr nur in der Industrie, sondern auch in vielen Handwerksberufen eine wichtige Rolle. Daher muss jungen Menschen die Möglichkeit der beruflichen Orientierung für eine nachhaltige Entwicklung gegeben werden. Aktives Mitgestalten ist im sozialen und beruflichen Kontext gefragt, denn es geht nicht nur um die persönliche, sondern um die globale Zukunft.
Berufsorientierung
Die WLS versteht sich als verlässlicher Partner – sowohl im System der dualen Berufsausbildung von Handwerk und Industrie als auch in der vollzeitschulischen Ausbildung. Wir pflegen einen offenen Umgang und Dialog mit Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Ausbildern und wurden für unsere Berufs‐ und Studienorientierung mit dem Berufswahl Siegel Schleswig‐Holstein ausgezeichnet. Unser BNE‐Team setzt mit unseren Schülerinnen und Schülern regionale und internationale Projekte erfolgreich um. Für die Verwirklichung dieser anspruchsvollen Ziele unserer Schule sind Partnerschaften mit vielen Akteuren unerlässlich. Daher steht die WLS insbesondere mit den auszubildenden Betrieben, Kammern, Innungen, überbetrieblichen Ausbildungsstätten, der Stadt Neumünster, den beruflichen sowie allgemeinbildenden Schulen der Region und auch mit unseren internationalen Partnern in engem Kontakt.
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Partnernetzwerk Medien
Who is Who
BNE-Kommunikation verstehen und gestalten
Im Partnernetzwerk Medien sind rund 20 Akteur*innen aus Bildung, Medienpraxis, Kunst und Wissenschaft organisiert, die zum Thema Nachhaltigkeit arbeiten. Das Netzwerk agiert auf zwei Ebenen. Als Gremium unterstützt es die Foren und anderen Partnernetzwerke bei der (medialen) Umsetzung des UNESCO-Programms „BNE 2030“ auf nationaler Ebene. Darüber hinaus berät es Initiativen, Organisationen und vor allem Menschen, die in Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) tätig sind.
Der Ansatz des Partnernetzwerks besteht darin, Medienkompetenz mit Gestaltungskompetenz für BNE zu verknüpfen, um die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu ermöglichen. Hierzu bietet es eine vielfältige Expertise zur medialen Kommunikation von BNE sowie der Reflexion und Beurteilung ihrer medialen Erscheinungsformen. Schwerpunktmäßig befasst es sich mit Narrativen und Erzählungen der Nachhaltigkeit und Zukunft sowie mit zentralen Herausforderungen der Digitalisierung. Das Partnernetzwerk Medien unterstützt hier forschend, beratend und umsetzend.
Rund zehn Stunden täglich nutzen wir durchschnittlich elektronische Medien. Medien prägen unseren Lebensalltag und absorbieren unsere Aufmerksamkeit. Daher muss sich auch eine Bildung für nachhaltige Entwicklung dieser medialen Herausforderung annehmen und die Möglichkeiten moderner Medienkommunikation nutzen – etwa für die Erfahrung von Selbstwirksamkeit, für das Teilen, Mitteilen und die Teilhabe (Partizipation), für die Präsentation und den Austausch von Ideen, Projekten, von wissenschaftlichem und Erfahrungswissen sowie für neue Erzählweisen einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung. Durch Medienkompetenz können Gestaltungsmöglichkeiten für nachhaltige Entwicklung eröffnet werden.
Berufsorientierung
Das Partnernetzwerk Medien lädt – beispielsweise im Rahmen seiner Workshops – zum offenen Online-Dialog ein über Konzepte, Modelle und Beispiele zur Kommunikation von Nachhaltigkeit sowie deren Bedeutung für und innerhalb von Bildungsprozessen. Berufsorientierung und BNE ist ein Feld, das in Kooperation mit dem Netzwerk Grüne Arbeitswelt weiter vertieft werden soll.
Mit Blick auf den Digitalisierungsdiskurs wird sich das Partnernetzwerk Medien zukünftig verstärkt mit der Rolle der Bildung als Triebkraft für Nachhaltigkeit auseinandersetzen und hierbei auch den Bedarf an neuen Berufsbildern für den gesellschaftlichen Transformationsprozess beleuchten.
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Technikerschule für Regenerative Energien Waldmünchen
Who is Who
Gesellschaftliche Herausforderungen mit regenerativen Energien meistern
Die Technikerschule in Waldmünchen war die erste Fachschule für regenerative Energien in Bayern. Hier werden die Studiengänge „Umweltschutztechnik und Regenerative Energien“ sowie „Maschinenbautechnik“ angeboten. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre im Vollzeitunterricht. Im Studiengang Umweltschutztechnik und regenerative Energien wird eine grundlegende systematische Ausbildung in den Bereichen Entwicklung, Planung sowie Betrieb von regenerativen Energieanlagen vermittelt. Nach einem erfolgreichen Abschluss als staatlich geprüfte/r Umweltschutztechniker/in für regenerative Energien stehen den Absolventinnen und Absolventen zahlreiche Berufsmöglichkeiten offen. Dazu gehören Unternehmen, die regenerative Energiekonzepte anbieten und vertreiben, aber auch Firmen, die umweltschutztechnische Maschinen und Anlagen herstellen oder Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten. Ebenso zählen Energieversorger mit Anlagen für erneuerbare Energien zu den potenziellen Arbeitgebern.
Die größten Herausforderungen, mit denen sich unsere Gesellschaft in Zukunft befassen muss, sind wohl Klimawandel, Energieversorgung und soziale Ungleichheit. Durch den Einsatz dezentraler regenerativer Energieanlagen kann all diesen Problemen erfolgreich begegnet werden. Jungen Menschen vermitteln wir im Bereich der beruflichen Bildung , welche gesellschaftlichen Chancen die Nutzung regenerativer Energien bietet.
Berufsorientierung
An der Technikerschule Waldmünchen wird der Bezug zur Praxis groß geschrieben. Lernorte wie eine Biogasanlage, ein Biomasse-Heizkraftwerk oder eine Photovoltaik-Anlage ermöglichen vertieftes Lernen auch außerhalb der Schule. Außerdem werden Exkursionen zu Windkraftanlagen und Wasserkraftwerken angeboten. Zusätzlich zu ihrer gewählten Ausbildungsrichtung können sich die Schülerinnen und Schüler an der Technikerschule außerdem zur Energieeffizienzexpertin oder zum Energieeffizienzexperten ausbilden lassen.
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