Berufsfeldübergreifend
Bewerbung bei nachhaltigen und sozialen Organisationen
Tipps von Personaler*innen Im Zeitalter der „New Work“ Gesellschaft brechen immer mehr Unternehmen aus ihren starren Strukturen, um eine möglichst menschenzentrierte Arbeitsatmosphäre zu gestalten. Viele Arbeitnehmer*innen suchen einen Job mit Sinn und bevorzugen daher nachhaltige oder soziale Unternehmen oder Organisationen. Doch wie bewirbt man sich erfolgreich auf diese Jobs? Dazu hat Goodjobs Personaler*innen aus nachhaltigen und sozialen Organisationen und Unternehmen befragt. In Interviews geben sie zum Beispiel Tipps für ein authentisches Motivationsschreiben oder wie man im Vorstellungsgespräch überzeugen kann. www.goodjobs.eu Interviews
Nachhaltigkeit als Schlüssel zur Fachkräftesicherung
Praxisreport aus Brandenburg zeigt Erfolgsfaktoren für KMU im Wandel Das Zukunftszentrum Brandenburg hat im September 2025 den Praxisreport „Nachhaltigkeit zusammen gestalten“ veröffentlicht. Er zeigt, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Nachhaltigkeit erfolgreich verankern können. Im Fokus stehen konkrete Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis, die deutlich machen: Ohne Beteiligung der Mitarbeitenden und eine klare Unternehmenskultur bleibt Nachhaltigkeit Theorie. Für die grüne Arbeitswelt und die Berufsorientierung liefert die Studie spannende Anknüpfungspunkte. Praxisreport-Nachhaltigkeit
Freie Auswahl statt Pauschalangebote
Berufsorientierung in der grünen Arbeitswelt Garten, Handarbeit, Werkstatt, Küche oder doch lieber Wirtschaft? Auf dem Leonardo Da Vinci Campus Nauen können die Schüler*innen frei nach ihren Interessen wählen und sich über unterschiedliche Tätigkeiten der Arbeitswelt nähern. Dabei lernen sie in der Gesamtschule auch das Prinzip der Nachhaltigkeit kennen. Denn alles, was sie produzieren oder reparieren, wird auf dem Campus auch verwendet. Ergänzt wird dieses Angebot bspw. um Bewerbungstrainings und Praktika – flexibel und den individuellen Wünschen der Schüler*innen angepasst. www.youtu.be
Berufsbild Klimapsychologie
Vom Wissen ins Handeln Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen dieser Zeit. Wissen, Daten und Fakten gibt es genügend. Doch wie kommt man vom Wissen ins Handeln? Die Schlüsselfaktoren für nachhaltiges Handeln sind die Emotionen, die noch viel zu wenig beachtet werden. Genau diese Brücke zwischen Verstand und Gefühl schlägt die Klimapsychologie – eine noch junge Disziplin mit viel Zukunftspotenzial. Fabian Hirt ist Klimapsychologe und Trainer bei ClimateMind, der ersten internationalen Beratungsagentur für Klimapsychologie. In der Podcast-Folge von NachhaltigeJobs spricht Fabian über seinen beruflichen Werdegang, seinen Arbeitsalltag und mögliche Einstiegspfade in dieses spannende Tätigkeitsfeld. Zum Podcast
Experimentieren mit „MINT ist Mode“
Nachhaltigkeit in der Mode- und Textilbranche erleben Die Mode- und Textilindustrie wandeln sich schneller als je zuvor. Digitale Gestaltung, automatisierte Fertigung, nachhaltige Verfahren und datenbasierte Entscheidungen prägen inzwischen jeden Abschnitt der textilen Wertschöpfung. Das Projekt „MINT ist Mode“ des Leipziger Bildungsunternehmens CorEdu zeigt, wie in allen Phasen der Produktion MINT-Kompetenzen unverzichtbar geworden sind. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik formen Berufe – auch wenn es oft auf den ersten Blick nicht auffällt, sind diese Wissenschaften entscheidend dafür, dass Mode innovativer, nachhaltiger und verantwortungsvoller wird. CorEdu bietet die Durchführung von MINT-Experimenten kostenfrei für Schüler*innen unterschiedlicher Klassenstufen an Gymnasien an. Dazu gibt es Kompetenzkarten als Arbeitsmaterial zum Download. www.coredu.de MINT Kompetenz Karten Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, TechnikKlasse: GymnasiumZeit: variabelFormat: ArbeitsmaterialienReflexion ökologisch-sozialer Fragen im beruflichen KontextEinstieg ins Thema Nachhaltigkeit und ArbeitBerufsfeld: Nachhaltige Produktion, Handel und Logistik
Junge Menschen denken unternehmerisch
Befragung der Bertelsmann-Stiftung Junge Menschen in Deutschland blicken zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft und bringen genau die Haltungen mit, die in einer sich wandelnden Arbeitswelt gebraucht werden: Sie denken unternehmerisch, wollen Verantwortung übernehmen und eigene Ideen umsetzen. Das zeigt eine Befragung der Bertelsmann Stiftung zum Tag der Bildung. Zudem gibt mehr als ein Drittel der Befragten an, sich für die Lösung sozialer oder ökologischer Probleme einsetzen zu wollen. Bildungseinrichtungen, Ausbildungsbetriebe und Hochschulen sind jetzt gefragt, ihnen die nötigen Gestaltungsräume zu geben. www.bertelsmann-stiftung.de
Parcours for the Future
Die nachhaltige Arbeitswelt von morgen spielerisch erkunden Wie werden junge Menschen fit für die ökologische Transformation in der Arbeitswelt? Welches Wissen über Berufe und welche Zukunfts-Kompetenzen brauchen sie, um eine nachhaltige Arbeitswelt zu gestalten? Der Parcours for the Future von LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V. verbindet konkrete Einblicke in nachhaltiges Handeln im Beruf mit Reflexionen zu Geschlechterklischees und den eigenen Zukunftsvorstellungen. Die 14 analogen und digitalen Lernstationen werden begleitet von Handreichungen zum Nachbau und der Durchführung des Parcours. Die Lernmaterialien richten sich an Pädagog*innen und Berufsberater*innen für den Einsatz in der Berufsorientierung junger Menschen ab Klasse 8. Die Inhalte sind in fünf Sprachen verfügbar: Englisch, Italienisch, Deutsch, Mazedonisch und Rumänisch. www.paffproject.net Fächer: Arbeit-Wirtschaft-Technik, fächerübergreifendKlasse: ab 8Zeit: variabelFormat: LernstationenFörderung der Handlungskompetenz im nachhaltigen WirtschaftenSammlung von Praxiserfahrungen in grünen Tätigkeiten oder BerufenReflexion ökologisch-sozialer Fragen im beruflichen KontextBerufsfeld: berufsfeldübergreifend
Dein Handabdruck für mehr Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz
Ein Do-it-Guide für Arbeitnehmer*innen, die Veränderungen selbst in die Hand nehmen wollen. Immer mehr Berufstätige wünschen sich mehr als nur einen Job – sie suchen Sinn, Wirkung und Arbeitgeber*innen, die glaubwürdig Verantwortung übernehmen. Nachhaltigkeit ist dabei kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein zentrales Kriterium für berufliche Entscheidungen. Deshalb hat Germanwatch einen Do-it-Guide für Arbeitnehmer*innen entwickelt, die Veränderungen selbst in die Hand nehmen wollen. Der Do-it-Guide vermittelt positive Visionen davon, wie Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz wirksam vorangebracht werden kann. Er zeigt, warum der Arbeitsplatz ein wichtiger und geeigneter Ort ist, um einen Handabdruck für mehr Nachhaltigkeit zu hinterlassen, und wie man sein Engagement zielgerichtet ausrichten und Hebel identifizieren kann. www.handprint-hub.de
Nachhaltige Bildung kann Fachkräfte sichern
Vortrag der Fachstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kommunen Über 50 Prozent der Berufseinsteiger*innen achten bei der Jobwahl auf das Nachhaltigkeitsengagement eines Unternehmens. Wer hier aktiv wird, punktet im Wettbewerb um Talente. Dabei bedeutet Nachhaltigkeit mehr als Klimaschutz – sie umfasst auch familienfreundliche Arbeitsbedingungen, Mitbestimmung und betriebliche Gesundheitsförderung. All das stärkt die Bindung der Mitarbeitenden und macht Unternehmen zukunftsfähig. Auf der Regionalkonferenz Südbayern der Regionalen Entwicklungsagentur Bayern stellte die Fachstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kommunen (FABINEK) aktuelle Lösungsansätze vor. Im Fokus: Wie Nachhaltigkeit nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch Unternehmen hilft, dringend gesuchte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. www.reab-bayern.de
SHIFT NOW TAKEAWAYS
Video-Lerneinheiten zu zentralen Themen der beruflichen Orientierung Die SHIFT NOW TAKEAWAYS sind die digitale Verlängerung des SHIFT NOW Zukunftsfestivals 2025 in Hannover. Die Video-Lerneinheiten greifen Themen wie Future Skills, Berufswahl, Selbstvertrauen und Nachhaltigkeit auf. Sie bestehen aus drei interaktiven Video-Lerneinheiten, die flexibel im Unterricht ab Klasse 9 eingesetzt werden können. Jede Einheit enthält Inputs von Expert*innen, Aufgaben für die Klasse und konkrete Methoden, die Schüler*innen sofort anwenden können. Das Netzwerk Grüne Arbeitswelt hat beim dritten Takeaway mitgewirkt. Ich & meine Stärken – Der Weg zur richtigen Ausbildung Zwischen Erwartungsdruck & eigenen Entscheidungen Verantwortung übernehmen – für Umwelt & für mich selbst
