Berufsfeldübergreifend
Berufe und Umweltschutz
Lernpfad auf Umwelt im Unterricht Umwelt- und Klimaschutz spielen mittlerweile in vielen Berufen eine wichtige Rolle, nicht nur in klassischen Umweltberufen. Grundsätzlich können alle im Berufsalltag etwas dazu beitragen, Umwelt und Klima zu schützen, beispielsweise in den Bereichen Energieeffizienz und Abfallvermeidung. Doch wie hängt der Alltag in „ganz normalen“ Berufen mit Umwelt- und Klimaschutz zusammen? Anhand von drei ausgewählten Berufen erkunden die Lernenden, wie umweltfreundliches und klimaschonendes Handeln im Arbeitsalltag aussehen kann und lernen den Begriff „Greening“ kennen. In einem Rollenspiel schlüpfen sie in unterschiedliche Berufe und setzen sich damit auseinander, wie sie selbst in ihrem Wunschberuf einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können. Das Unterrichtsmaterial wird ergänzt durch zwei Hintergrundtexte: Berufe und grüne Kompetenzen und Berufe für die Klimawende. www.umwelt-im-unterricht.de Fächer: Ethik, Gesellschaftswissenschaften, Politik, DeutschKlasse: 4-6Zeit: 90 minFormat: UnterrichtseinheitReflexion ökologisch-sozialer Fragen im beruflichen KontextErweiterung des Berufswahlspektrums im Hinblick auf die grüne ArbeitsweltEntwicklung einer Werthaltung für Nachhaltigkeit im BerufBerufsfeld: berufsfeldübergreifend
Berufe für die Klimawende
Hintergrundtext Umwelt im Unterricht Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden. Damit dieses Ziel erreicht wird, ist eine Anpassung von Gesellschaft und Wirtschaft wichtig: Gebäude werden energetisch saniert, erneuerbare Energien ausgebaut, Produktionsprozesse in der Industrie umgestellt, Kreislaufwirtschaft etabliert. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Umweltbundesamt (UBA) betonen deshalb: Die sozial-ökologische Transformation ist ohne ausreichend qualifizierte Fachkräfte nicht umsetzbar. Dieser Text stellt vor, welche Berufe und Branchen für die Transformation besonders zentral sind. Dabei zeigt sich, dass neben technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen auch vor allem soziale, kommunikative und pflegerische Berufe für den Wandel zentral sind. www.umwelt-im-unterricht.de
Wie lässt sich Nachhaltigkeit prüfen?
Standardberufsbildpositionen in Prüfungen Standardberufsbildpositionen beschreiben berufsübergreifende Kompetenzen, die Auszubildende während der gesamten Ausbildung erwerben sollen. Sie sind verbindlicher Bestandteil aller Ausbildungsordnungen, die seit August 2021 modernisiert wurden. Für alle anderen sind sie ebenfalls empfohlen. Zu den Standardberufsbildpositionen gehört auch die Position „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“. Für die Prüfungspraxis stellt sich die Frage: Wie können solche berufsübergreifenden Inhalte praxisnah und nachvollziehbar geprüft werden? Dafür müssen sie je nach Beruf konkretisiert werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich ein Artikel bei Leando. www.leando.de
Vom Transitions- zum Finanzierungsplan
Berufsfeldübergreifend Ein Leitfaden für KMU zur Begleitung ihrer Transformation Dieser Leitfaden ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts des Unternehmensnetzwerks Klimaschutz (UNK), des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) und der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Sie soll Deutschlands kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Transformation unterstützen. Denn mit dem Ziel, Deutschland bis 2045 klimaneutral aufzustellen, ist Dekarbonisierung zunehmend eine Frage der Zukunftsfähigkeit. Gerade KMU brauchen Hilfestellung bei der Planung des eigenen Pfads Richtung Netto-Null-Emissionen. Das vorliegende Dokument möchte KMU eine Orientierung bei der Erstellung ihres Transitionsplans bieten, der eine Grundlage für eine tragfähige Investitions- und Finanzierungsplanung bilden kann. Zum Leitfaden
Wachstum durch Wandel
Umweltwirtschaftsbericht NRW 2026 Grüne Technologien schaffen neue wirtschaftliche Chancen, attraktive Arbeitsplätze und neue Exportmärkte. Das sind die Ergebnisse des diesjährigen Umweltwirtschaftsberichtes für Nordrhein-Westfalen. Demnach entstehen besonders dynamische Entwicklungschancen in den Bereichen Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und Klimafolgenanpassung. Welche Berufe besonders gefragt sind und wo zusätzlicher Fachkräftebedarf entsteht, stellte das Wirtschaftsforschungs-Institut Prognos erstmals in einer begleitenden Studie vor. Darin errechneten die Forscher den zusätzlichen Fachkräftebedarf bis 2035 – insbesondere in Berufen, die für den Ausbau von Wind- und Solarenergie, Stromnetzen, Speichern, klimafreundlicher Mobilität und Gebäuden gebraucht werden. Insgesamt stieg die Zahl der Arbeitsplätze in der Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen seit 2010 um rund 134.000 auf insgesamt 650.000 Beschäftigte. Das entspricht einem Wachstum von rund 26 Prozent. Zum Download
Arbeit der Zukunft
Wissensplattform der Hans-Böckler-Stiftung Das Team der Forschungsstelle Arbeit der Zukunft steht hinter der inhaltlichen Planung der jährlich stattfindenden LABOR.A®. Sie sind Teil der Forschungsförderung in der Hans-Böckler-Stiftung. Mit der Wissensplattform bietet die Stiftung ein Angebot für die Debatten um die Zukunft der Arbeit. Zu den Themen gehören Nachhaltigkeit, Transformation, Gerechtigkeit, Mitbestimmung, Demokratie. Auf den Seiten der Hans-Böckler-Stiftung sind zusätzlich alle wissenschaftlichen Publikationen aus der Abteilung Forschungsförderung zu finden. www.arbeit-der-zukunft.deZur Publikationsübersicht
„Lona“ der ArBOT der Zukunft
Bilder zur Arbeitswelt der Zukunft mit KI generieren Wie sieht der Arbeitsplatz eines Schaustellers im Jahr 2040 aus und wie der von Beschäftigten in der Werkshalle? Wie wird Pflege in Zukunft organisiert und wie arbeiten Mensch und Technik dabei zusammen? Wie kommunizieren Menschen miteinander und womit kommen sie zur Arbeit? Welche Lösungen gibt es für Vereinbarkeit und wie divers ist die Arbeitswelt in fünfzehn Jahren? „Lona“ ist ein Bot, der eine bildgenerierende KI nutzt, um Ideen für die Arbeit zur Zukunft zu visualisieren. Auf der LABOR.A® 2026 konnte Lona erstmalig von allen angemeldeten Konferenzteilnehmer*innen ausprobiert werden, mehr als 100 Zukunftsbilder sind so entstanden. Jetzt steht der Bot allen Interessierten offen, um eigene Zukunftsbilder zu generieren. www.arbeit-der-zukunft.de
SDGs im Unternehmen
Interview mit Lina Weigel von den SDG-Scouts Immer mehr Unternehmen entdecken: Wer die SDGs strukturiert ins Unternehmen bringt, verändert etwas – in den Köpfen der Mitarbeitenden, in den Prozessen, in der Wettbewerbsfähigkeit. Nicht als Feigenblatt, sondern als echtes Entwicklungswerkzeug. Florian Kondert von connectSHub hat mit Lina Weigel von BAUM e.V. über das Projekt SDG-Scouts gesprochen: Warum sollte ein Mittelständler unter Wettbewerbsdruck überhaupt an SDGs denken? Was verändert sich nach dem Programm wirklich im Betrieb? Und für wen ist der Einstieg gerade jetzt der richtige Schritt? www.connectshub.de
„Wert?Voll!“
Playlet zur Reflexion von Werten Teamwork, Sicherheit, Freiheit oder Mut – welche Werte zählen in unterschiedlichen Arbeitssituationen? Im neuen Playlet „Wert?Voll!“ reflektieren Jugendliche anhand typischer Szenen aus dem Arbeitsalltag ihre persönlichen Prioritäten und erkennen, was ihnen im Beruf wichtig sein könnte. Das Playlet ist niedrigschwellig aufgebaut und kann flexibel in der Beratung, im Unterricht oder im Coaching eingesetzt werden – sowohl selbstständig als auch begleitet. Es eignet sich besonders, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen: über Erwartungen an Arbeit und persönliche Prioritäten, die bei der Berufswahl eine Rolle spielen können. Eine begleitende Handreichung unterstützt Fachkräfte mit konkreten Einsatzszenarien und Impulsen, wie sie das Playlet direkt in Ihrer Praxis nutzen können. www.zynd.de
Handwerk als Motor der Bioökonomie im Rheinischen Revier
Explorative Studie des itb im Auftrag des BioökonomieREVIER Das Rheinische Revier ist eine Modellregion für nachhaltige Bioökonomie. Die Initiative BioökonomieREVIER am Forschungszentrum Jülich untersucht, wie diese Transformation aktiv gestaltet werden kann. Eine aktuelle, vom Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) realisierte Studie „Bioökonomie im Handwerk“ analysiert in diesem Zusammenhang, inwiefern Handwerksbetriebe bioökonomische Ansätze bereits nutzen, welche Innovationsfelder attraktiv sind und wo gezielte Unterstützung nötig ist. Die explorative Studie zeigt: Handwerksbetriebe leisten bereits heute wertvolle Beiträge zur Ressourceneffizienz und regionalen Wertschöpfung – oft ohne es explizit zu benennen. www.dhi.zdh.de
