Berufsfeldübergreifend

Zukunftsangst bei der Gen Z – und wie Unternehmen sie in Gestaltungsmacht verwandeln

Artikel von BAUM e.V. Die Gen Z hat Angst – und das zu Recht, schreibt Karina Frochtmann, Projektmanagerin der SDG-Scouts® und bei BAUM Expertin für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Gründe sind bekannt: Hitzerekorde, Artensterben, prekäre Arbeitsverhältnisse und politische Instabilität. Doch anstatt diese Ängste als „Dramatisierung“ abzutun, sollten Unternehmen sie ernst nehmen. Denn wer die Sorgen junger Mitarbeitender ignoriert, verliert nicht nur Talente, sondern auch Innovationskraft. Der Artikel zeigt Handlungsoptionen für Unternehmen auf, um diesen Zukunftsängsten entgegenzuwirken und positive Zukunftsvisionen zu realisieren. www.baumev.de


Zukunftsberufe? Bei der Berufswahl sind differenzierte Informationen wichtiger als starre Listen

IAB-Forum Fast alle derzeit existierenden Berufe haben Zukunft, wenn sie sich verändern, wenn ihre Tätigkeitsprofile an neue technologische und andere Gegebenheiten angepasst werden. Zukünftig gebraucht werden auf jeden Fall Berufe, die zur Grundversorgung der Bevölkerung erforderlich sind oder deren Fehlen die öffentliche Sicherheit gefährden würde. Differenzierte Informationen sind deshalb die beste Grundlage für die Berufswahl. Zu den systemrelevanten Berufen gehören zum Beispiel Berufe, die die Ernährung und Versorgung mit Lebensmitteln sicherstellen, die Versorgung mit Energie (auch erneuerbare Energien), mit (Trink-)Wasser und die Beseitigung von Abwasser gewährleisten, sowie Berufe im Bauwesen und technische Produktionsberufe. www.iab-forum.de


Förderprogramme und -initiativen in Bund, Ländern und EU

Datenbank bei ueberaus.de Die Fachstelle überaus verfolgt kontinuierlich das förderpolitische Geschehen im Bereich Übergang Schule – Beruf. Dazu sammelt und bündelt sie aktuelle Informationen zu Förderprogrammen aus Bund, Ländern und EU rund um Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Ausbildung, Übergänge und Nachqualifizierung. In der Datenbank lässt sich gezielt nach passenden Angeboten suchen. Der Bestand wird laufend aktualisiert und erweitert. www.ueberaus.de


Transformation: Auswirkungen auf die berufliche Bildung

Auswahlbibliografie Die neue Version der BIBB-Auswahlbibliografie zur Transformation in der beruflichen Bildung bietet einen aktuellen Überblick über Forschung und Publikationen zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, KI oder Fachkräftebedarf und enthält zahlreiche neue Literaturhinweise aus den Jahren 2023 bis 2025. Die rund 50 Auswahlbibliografien des Bundesinstituts geben jeweils einen Überblick über den aktuellen Diskurs zu einem Berufsbildungsthema. Sie werden regelmäßig aktualisiert und seit 2020 im VET Repository gespeichert. res.bibb.de


Nachhaltigkeit im Handwerk

Empirische Befunde aus dem nachhaltigkeitscheck 360° Wie wird Nachhaltigkeit aktuell in Handwerksbetrieben umgesetzt? Mit dieser Frage befasst sich das Projekt „Nachhaltigkeit im Handwerk – empirische Befunde aus dem Nachhaltigkeitscheck 360°“ des LFI München. Ziel der Studie ist es, auf Basis vorhandener Beratungsdaten erste empirische Einblicke in den Umsetzungsstand von Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu gewinnen. Repräsentative Aussagen für das gesamte Handwerk sind damit ausdrücklich nicht verbunden. Grundlage der Auswertung sind Sekundärdaten aus 95 Nachhaltigkeitschecks der Handwerkskammern aus dem Zeitraum 2022 bis 2025. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Betriebe bereits einzelne Nachhaltigkeitsmaßnahmen umsetzen. Häufig genannt werden soziale Themen wie Gesundheit, Arbeitsschutz, Vergütung oder Gleichstellung. In ökologischen Bereichen fallen die Umsetzungsraten dagegen geringer aus. www.lfi-muenchen.de


Widersprüche der Transformation aus der Perspektive der Beschäftigten

Working Paper Forschungsförderung Für fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland ist die Transformation Arbeitsalltag. 48 Prozent geben an, von einer starken Veränderungsdynamik direkt betroffen zu sein. Sie erleben, wie sich Geschäftsmodelle wandeln und erwarten, dass sich ihre eigenen Tätigkeiten ebenfalls grundlegend verändern werden. Doch während oft das Bild einer wandelunwilligen Belegschaft gezeichnet wird, die aus „German Angst“ den Fortschritt blockiert, räumt die Studie mit diesem Vorurteil auf. Die Analyse zeigt: Die eigentliche Bremse für eine gelingende Transformation sitzt oft eine Etage höher – im Management. www.arbeit-der-zukunft.de


Strukturwandelrelevante Berufsorientierung im Übergangssektor

Impulspapier des Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier Mit dem Kohleausstieg verändert sich das Rheinische Revier tiefgreifend: Neue Berufsfelder entstehen, andere wandeln sich oder verschwinden. Gerade für junge Menschen im Übergang von Schule zu Beruf wird Orientierung komplexer – und gezielte Unterstützung und Begleitung wichtiger denn je. Wie kann Berufsorientierung junge Menschen im Übergangssektor wirksam auf die Chancen und Herausforderungen des Strukturwandels vorbereiten? Diese Frage und die Perspektive der Schüler*innen hat das Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier in der Publikationsreihe „BildungsRAUM – Berufsorientierung im Übergangssektor“ beleuchtet. Sie bündelt Erkenntnisse aus Gruppendiskussionen mit Schüler*innen aus dem Übergangssektor. Als Abschluss dieser Reihe wurden praxisorientierte Impulse für eine Berufsorientierung im Strukturwandel für Schüler*innen im Übergangssektor entwickelt. Das Impulspapier ist die Quintessenz eines intensiven Forschungs- und Reflexionsprozesses, der die unterschiedlichen Perspektiven miteinander in den Dialog gesetzt hat. www.bildung-rheinisches-revier.de


Berufsorientierung im Übergangssektor V

Themenbericht des Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier Das Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier (NBR) hat in der Broschüre „Berufsorientierung im Übergangssektor V – Zielgruppenspezifische Inhalte und Formate“ die Perspektiven von Schüler*innen an Berufskollegs gesammelt, die nach der Schule keine direkte berufliche Anschlussmöglichkeit haben. In Gruppendiskussionen berichteten die Jugendlichen, welche Inhalte, Formate und Begleitungen ihnen helfen, eine fundierte Berufswahl zu treffen – von authentischen Einblicken und persönlicher Beratung über Peer-to-Peer-Angebote bis hin zu zielgruppengerechten digitalen Formaten. Die Broschüre richtet sich an Fachkräfte der Berufsorientierung, Lehrkräfte und Akteur*innen der regionalen Bildungslandschaft. Sie bietet praxisnahe Einblicke und Anregungen, wie junge Menschen im Übergangssektor unterstützt werden können, Orientierung zu finden, Entscheidungskompetenzen zu stärken und Perspektiven für eine sich wandelnde Arbeitswelt zu entwickeln. www.bildung-rheinisches-revier.de


Arbeit und Qualifizierung in der sozial-ökologischen Transformation

Studie des Umweltbundesamtes Die sozial-ökologische Transformation kann ohne qualifizierte Fachkräfte nicht erfolgreich umgesetzt werden. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht deshalb zentrale Branchen und Berufe, die aktiv an der Gestaltung dieser Transformation beteiligt sind. Sie analysiert dabei Engpässe, regionale Unterschiede und Arbeitsbedingungen und formuliert daraus Anforderungen an Bildung, Weiterbildung sowie politische Rahmenbedingungen. Analysiert wurden unter anderem Stellenanzeigen, Unternehmensbefragungen, Erwerbstätigendaten und Expert*inneninterviews. www.umweltbundesamt.de


Bewerbung bei nachhaltigen und sozialen Organisationen

Tipps von Personaler*innen Im Zeitalter der „New Work“ Gesellschaft brechen immer mehr Unternehmen aus ihren starren Strukturen, um eine möglichst menschenzentrierte Arbeitsatmosphäre zu gestalten. Viele Arbeitnehmer*innen suchen einen Job mit Sinn und bevorzugen daher nachhaltige oder soziale Unternehmen oder Organisationen. Doch wie bewirbt man sich erfolgreich auf diese Jobs? Dazu hat Goodjobs Personaler*innen aus nachhaltigen und sozialen Organisationen und Unternehmen befragt. In Interviews geben sie zum Beispiel Tipps für ein authentisches Motivationsschreiben oder wie man im Vorstellungsgespräch überzeugen kann. www.goodjobs.eu Interviews