Berufsfeldübergreifend
Beschäftigung in den erneuerbaren Energien: Entwicklung und politische Reformen
Focus Paper Arbeitsmarkt der Bertelsmann Stiftung Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien sind vielfältige Beschäftigungsfelder entlang unterschiedlicher Wertschöpfungsketten entstanden. Solarenergie, Windenergie an Land, Windenergie auf See, Biomasse, Wärmepumpen, tiefe Geothermie und Wasserkraft unterscheiden sich dabei erheblich. Manche Techno logien sind in Deutschland stark industriell geprägt, andere besonders handwerks- und installationsintensiv. Das Focus Paper untersucht, wie energiepolitische Rahmenbedingungen die Beschäftigung in den erneuerbaren Energien in Deutschland in den vergangenen Jahren geprägt haben. www.bertelsmann-stiftung.de
Auftakttagung der Transformationsprojekte im NIB-Programm
Berufsfeldübergreifend Tagungsdokumentation Am 27. Mai 2026 trafen sich rund 140 Teilnehmende aus Wissenschaft, betrieblicher Praxis, der Aus- und Weiterbildung sowie der Politik zur Auftakttagung der Transformationsprojekte im Bundesinstitut für Berufsbildung. Die Dokumentation der Tagung ist auf der Homepage des BIBB verfügbar. Bestandteil der Dokumentation sind die Präsentationen der Vorträge, Projektposter zu den 17 Transformationsprojekten und dem Metavorhaben sowie die Dokumentationen der fünf Workshops. Die Workshops zu den Themen „Künstliche Intelligenz“ / „Kompetenzen für die nachhaltige Transformation“ / „Green IT und Green IS“ / „Qualifizierungsstrategien speziell für KMU“ / „Lernen im Betrieb über innovative Ansätze“ wurden jeweils im Tandem von zwei Projekten konzipiert und durchgeführt. Zur Dokumentation
Das Leitbild einer nachhaltigen Kernberuflichkeit
Berufsfeldübergreifend Leitbild für die Berufsbildung Wie kann Berufsbildung langfristig tragfähig bleiben – in einer digitalisierten, vernetzten und dynamischen Arbeitswelt? Unter dem Titel „Das Leitbild einer nachhaltigen Kernberuflichkeit“ skizzieren Matthias Becker, Stefan Nagel, Georg Spöttl und Lars Windelband Merkmale einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Berufsbildung und betonen dabei die enge Verbindung von Beruf und Berufsbildung. Zur Publikation
Sozialpolitik im Klimawandel
Artikel im sozialpolitikblog des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung Der Klimawandel wird oft als Umweltproblem beschrieben, manchmal als Innovationsaufgabe, immer häufiger auch als Verteilungsfrage. Im Kern geht es jedoch um einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Strukturwandel. Die Sozialpolitik muss Statussorgen ernst nehmen, ohne Statusängste zur Leitwährung von Politik zu machen, argumentiert Katharina Zimmermann, Juniorprofessorin für Soziologie des wirtschaftlichen Handelns an der Universität Hamburg. www.difis.org
Auswirkungen von Klimaveränderungen auf Gesundheit, Sicherheit und Produktivität
Abschlussbericht „Klima wandelt Arbeit – Wie der Arbeitsschutz den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann“ Klimaveränderungen wirken sich nicht nur auf die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, sondern auch auf die Produktivität aus. Denn Gefahren durch saisonale Hitzebelastung, UV-Strahlung, Extremwetterereignisse sowie neue biologische und chemische Gefährdungen haben weitreichende Folgen für Beschäftigte und die Produktivität. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Abschlussbericht „Klima wandelt Arbeit – Wie der Arbeitsschutz den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann“ veröffentlicht. Der Bericht bündelt die Ergebnisse der zweijährigen Politikwerkstatt „Klima wandelt Arbeit“ des Programms ARBEIT: SICHER + GESUND, an der rund 280 Expertinnen und Experten aus dem Arbeitsschutz, der Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartnerschaft sowie aus der betrieblichen Praxis teilnahmen. www.bmas.de
Future Skills statt reiner Fachebene
Interview über Qualifizierung im Wandel Was müssen Fach- und Führungskräfte von morgen können? Welche Lernformate erreichen sie wirklich? Im Interview spricht das Q.V.I.W.-Projektteam über überraschende Erkenntnisse aus der Praxis, die wichtigsten Zukunftskompetenzen im Rheinischen Revier und darüber, warum klassische Weiterbildungsformate heute oft nicht mehr ausreichen. Das Projekt Q.V.I.W. (Qualifiziert. Vernetzt. Innovativ. Wirksam. – Weiterbilden im Rheinischen Revier), entwickelt zukunftsorientierte Weiterbildungsformate für Fach- und Führungskräfte der Region in fünf Programmlinien mit fachspezifischen Themen bis hin zu berufsübergreifenden Future Skills. Zum Interview
Betriebliche Mitbestimmung der nachhaltigen Transformation
Working Paper der Hans Böckler Stiftung Das Working Paper beschäftigt sich mit den Handlungsmöglichkeiten und Herausforderungen von Betriebsräten und Beschäftigten bei der Mitbestimmung von nachhaltigen Transformationen in ihren Betrieben. Mittels Fallstudien im primären und sekundären Wirtschaftssektor wird nachgezeichnet, dass Mitbestimmung vor allem an den Schnittstellen von etablierten Aufgaben von Betriebsräten und Nachhaltigkeit ansetzt. Die Studie identifiziert Handlungsfelder und Hemmnisse für Mitbestimmung und macht Vorschläge zur Stärkung von Betriebsräten als Impulsgeber betrieblicher Transformations- und Innovationsprozesse. www.arbeit-der-zukunft.de
Wie junge Erwachsene auf die Arbeitswelt blicken
Working Paper der Hans Böckler Stiftung Das Working Paper „Wir haben ein paarmal überlegt, alle gleichzeitig zu kündigen“ von Lukas Kammerlander, Alena Anstätt, Milena Schon, Caroline Krieg, Wolfgang Schröer und Andreas Walther hinterfragt das Klischee einer arbeitsunwilligen Generation. Die Untersuchung beleuchtet die Zukunftsplanung junger Erwachsener inmitten tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche. Dabei offenbart sich, warum sie sich bei strukturellen Ungerechtigkeiten im Betrieb oft alleingelassen fühlen und neue Wege der Bewältigung suchen müssen. www.arbeit-der-zukunft.de
Qualifizierungsbedarfe zu Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit im Handwerk
Eine Bedarfsanalyse im Rahmen des Projekts Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials (InnoFort) Der Bericht des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) beschäftigt sich mit bestehenden Qualifizierungsbedarfen in den Themenfeldern Digitalisierung/Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit im Handwerk und damit, wie Strategien der Personalentwicklung mit diesen Bedarfen aktuell umgehen und diese in Zukunft gut aufgreifen könnten. Er basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, einer quantitativen Sekundärdatenauswertung und qualitativen Interviews mit Handwerksbetrieben unterschiedlicher Größe und Gewerken. www.f-bb.de
Arbeitsmarkt Green Economy
Neuer Bereich im Jobmonitor der Bertelsmann Stiftung Im Jobmonitor gibt es ab sofort einen neuen Bereich, der die Auswirkungen des ökologischen Wandels auf den Arbeitsmarkt aufzeigt. Hier werden aktuelle Informationen rund um die Entwicklung der Green Economy, der Nachfrage nach grünen Berufen und die regionale Arbeitsmarktentwicklung von der Verkehrswende bis zur Kreislaufwirtschaft gebündelt. Damit erweitert der Jobmonitor sein Angebot um ein zentrales Zukunftsthema und schafft eine neue Anlaufstelle für alle, die sich für Beschäftigung, Qualifikationen und Trends im Kontext nachhaltigen Wirtschaftens interessieren. Zum Jobmonitor
