Berufswahl ohne Schubladen

21
Apr
10-12 Uhr
online

Antje.Lembach

Neues Format „OloV live – Impulse für die Praxis“

Berufliche Orientierung bleibt vielerorts hinter den Erwartungen zurück: Noch immer prägen Geschlechterklischees und mangelnde Sensibilität für die Lebenswelten jenseits heteronormativer Geschlechtsidentitäten den Weg junger Menschen im Übergang von Schule zu Beruf. Ausgehend von einer Forschungsarbeit zu Erfahrungen queerer junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf lädt OloV Hessen zu einem Erfahrungs- und Praxisaustausch ein.

In der ersten Veranstaltung im neuen Format „OloV live – Impulse für die Praxis“ wird das Thema „Berufswahl ohne Schubladen – Gendersensibilität und Klischeefreiheit in der Beruflichen Orientierung“ in den Blick genommen. Gemeinsam werden Perspektiven und konkrete Ideen für eine gendersensible Praxis der BO erarbeitet. Diskutiert werden unter anderem unbewusste Geschlechterklischees in der Berufsorientierung, wie eine gendersensible und klischeefreie Berufsorientierung gestaltet werden kann und welche Schulungsbedarfe Fachkräfte haben.

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1. Nationaler Klimahände Dialog

18
Juni
9:30-12 Uhr
online

Antje.Lembach

Gemeinsame Veranstaltung von SüdniedersachsenStiftung und Netzwerk Grüne Arbeitswelt

Unter dem Motto „Mehr Hände für die Klimawende“ organisiert das Netzwerk Grüne Arbeitswelt gemeinsam mit der Fachkräfteinitiative für Klimaberufe in Südniedersachsen (FIFKISS) bei der SüdniedersachsenStiftung den 1. Nationalen Klimahände-Dialog. Ziel der Veranstaltung ist es, in den Austausch zu treten, voneinander zu lernen und Impulse zur Fachkräftesicherung in Klimaberufen zu setzen. Hierfür werden lokale, regionale und nationale Initiativen und Projekte gesucht, die sich für Klimaberufe engagieren und ihre Erfahrungen präsentieren möchten.

Initiativen, die ihre Erfahrungen teilen möchten, können sich für einen der begrenzten Vortragsslots bewerben. Gesucht werden praxisnahe Beiträge, die Stärken, Erfahrungen, Herausforderungen und ausdrücklich auch mögliche Fehler in der Projektarbeit sichtbar machen. Angesprochen sind Initiativen auf Bundesebene, regionaler Ebene und Lokalebene. Bewerbungen für einen zehnminütigen Vortragsslot können bis zum 30.04.2026 mit einem maximal zweiseitigen Pitch eingereicht werden an: fifkiss@suedniedersachsenstiftung.de

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Strukturwandelrelevante Berufsorientierung im Übergangssektor

Impulspapier des Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier

Mit dem Kohleausstieg verändert sich das Rheinische Revier tiefgreifend: Neue Berufsfelder entstehen, andere wandeln sich oder verschwinden. Gerade für junge Menschen im Übergang von Schule zu Beruf wird Orientierung komplexer – und gezielte Unterstützung und Begleitung wichtiger denn je. Wie kann Berufsorientierung junge Menschen im Übergangssektor wirksam auf die Chancen und Herausforderungen des Strukturwandels vorbereiten? Diese Frage und die Perspektive der Schüler*innen hat das Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier in der Publikationsreihe „BildungsRAUM – Berufsorientierung im Übergangssektor“ beleuchtet. Sie bündelt Erkenntnisse aus Gruppendiskussionen mit Schüler*innen aus dem Übergangssektor.

Als Abschluss dieser Reihe wurden praxisorientierte Impulse für eine Berufsorientierung im Strukturwandel für Schüler*innen im Übergangssektor entwickelt. Das Impulspapier ist die Quintessenz eines intensiven Forschungs- und Reflexionsprozesses, der die unterschiedlichen Perspektiven miteinander in den Dialog gesetzt hat.

www.bildung-rheinisches-revier.de


Berufsorientierung im Übergangssektor V

Themenbericht des Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier

Das Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier (NBR) hat in der Broschüre „Berufsorientierung im Übergangssektor V – Zielgruppenspezifische Inhalte und Formate“ die Perspektiven von Schüler*innen an Berufskollegs gesammelt, die nach der Schule keine direkte berufliche Anschlussmöglichkeit haben. In Gruppendiskussionen berichteten die Jugendlichen, welche Inhalte, Formate und Begleitungen ihnen helfen, eine fundierte Berufswahl zu treffen – von authentischen Einblicken und persönlicher Beratung über Peer-to-Peer-Angebote bis hin zu zielgruppengerechten digitalen Formaten. Die Broschüre richtet sich an Fachkräfte der Berufsorientierung, Lehrkräfte und Akteur*innen der regionalen Bildungslandschaft. Sie bietet praxisnahe Einblicke und Anregungen, wie junge Menschen im Übergangssektor unterstützt werden können, Orientierung zu finden, Entscheidungskompetenzen zu stärken und Perspektiven für eine sich wandelnde Arbeitswelt zu entwickeln.

www.bildung-rheinisches-revier.de


Arbeit und Qualifizierung in der sozial-ökologischen Transformation

Studie des Umweltbundesamtes

Die sozial-ökologische Transformation kann ohne qualifizierte Fachkräfte nicht erfolgreich umgesetzt werden. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht deshalb zentrale Branchen und Berufe, die aktiv an der Gestaltung dieser Transformation beteiligt sind. Sie analysiert dabei Engpässe, regionale Unterschiede und Arbeitsbedingungen und formuliert daraus Anforderungen an Bildung, Weiterbildung sowie politische Rahmenbedingungen. Analysiert wurden unter anderem Stellenanzeigen, Unternehmensbefragungen, Erwerbstätigendaten und Expert*inneninterviews.

www.umweltbundesamt.de


Stadtwerke Heidelberg

© Stadtwerke Heidelberg

Praktikum im technischen und kaufmännischen Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge

Aufgaben:
Während eines Praktikums bei uns erhältst du Einblicke in den Arbeitsalltag unterschiedlicher Berufsbilder im technischen und kaufmännischen Bereich – vom Elektroniker bis zur Industriekauffrau.

Anforderungen:
Unser Praktikumsangebot richtet sich an alle, die uns und unsere Arbeit kennenlernen wollen. Wir bieten Plätze für die fünftägige Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium (BOGY) und für die Berufsorientierung an der Realschule (BORS). Studierende, die praktische Erfahrungen sammeln möchten, können sich für Praktika, als Werkstudierende und für Abschlussarbeiten bei uns bewerben.

Arbeitgeber:
Die Stadtwerke Heidelberg versorgen über 200.000 Menschen in Heidelberg und der Region jeden Tag verlässlich mit Strom, Wasser, klimaschonender Wärme sowie schnellem Internet und betreiben die Bergbahnen, die Schwimmbäder und Parkhäuser.

Kontakt:
Layla Lux
06221 513 4120

Mehr Infos:
www.sowillicharbeiten.de


24. BilRess Netzwerkkonferenz: Ressourcenbildung – Demokratiebildung

17
März
10:30-17 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

Antje.Lembach

Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und Demokratie zusammendenken

Mit der im Dezember 2024 verabschiedeten Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) hat die Bundesregierung einen wichtigen Schritt unternommen, um Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Biodiversitätsschutz stärker zu verzahnen. Ziel ist es, Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten, Abhängigkeiten zu verringern und damit die Rohstoffsouveränität Deutschlands zu stärken. Im Rahmen der 24. BilRess-Netzwerkkonferenz sollen unter anderem die folgenden Fragen erörtert werden: Wie kann dieses Ziel gesellschaftlich verankert werden? Welche Bildungsprozesse befähigen Menschen, die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu verstehen, kritisch zu reflektieren und aktiv mitzugestalten? Und welche Rolle spielt Demokratiebildung, wenn es darum geht, Ressourcenfragen als gemeinsame Gestaltungsaufgabe in einer nachhaltigen Gesellschaft zu begreifen? Welche Kompetenzen benötigen Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Beschäftigte und Lehrende, um in einer zirkulären Wirtschaft verantwortungsvoll zu handeln?

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Girls’Day

23
Apr
ganztägig
bundesweit

Antje.Lembach

Mädchen-Zukunftstag

Am Girls’Day lernen Mädchen Berufe oder Studienfächer kennen, in denen der Frauenanteil unter 40 Prozent liegt, z. B. in den Bereichen IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik. Dazu gehören auch Berufe der Grünen Arbeitswelt wie Forstwirtin oder Ingenieurin für Umwelttechnik. Am Aktionstag können erste Eindrücke und praktische Erfahrungen gesammelt werden. Zudem bekommen die Schülerinnen die Möglichkeit, Role Models kennenzulernen und sich direkt vor Ort ein Bild von dem Unternehmen oder der Institution zu machen. Für Arbeitgebende bietet sich die Chance, zukünftige Praktikantinnen und Mitarbeiterinnen zu gewinnen. Der Girls´Day ist ebenso wie der Boys´Day eine Aktion des Kompetenzzentrum Technik Diversity Chancengleichheit .

Mehr Infos und Anmeldung für Arbeitgebende


Tag der offenen Tür

20
Juni
8-17 Uhr
Universität Witten/Herdecke
Alfred-Herrhausen-Str. 50 58455 Witten

Antje.Lembach

Infotag für Studieninteressierte an der Universität Witten/Herdecke

Die Universität Witten/Herdecke bietet Studiengänge in den Bereichen BWL & VWL, Management, Recht, Politik, Philosophie, Psychologie, Humanmedizin, Zahnmedizin, Pflege sowie Nachhaltigkeit. Am Infotag am 20.06.2026 können sich Studieninteressierte über die Studiengänge und das Studium in Witten informieren. Der Tag bietet die Chance, Kontakte mit Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden zu knüpfen und in Vorträgen und Probeseminaren wertvolle Einblicke in das einzigartige Lehrkonzept sowie in die Services und Einrichtungen der Universität zu erhalten. Studieninteressierte haben außerdem die Möglichkeit, sich umfassend zu dem gewünschten Studiengang beraten zu lassen und alle Fragen rund ums Studium und Studierendenleben zu stellen.

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Fachtag Zukunftskompetenz

28
Apr
12-17:30 Uhr
Bergische VHS Wuppertal
Auer Schulstraße 20, 42103 Wuppertal

Antje.Lembach

Berufliche Bildung in der Transformation

Beim Fachtag „Zukunftskompetenz – Berufliche Bildung in der Transformation” erleben die Teilnehmenden spannende Keynotes und Diskussionen über zukunftsorientierte Kompetenzentwicklung im unternehmerischen Kontext. Es werden verschiedene Sessions zu Good Practices und Angeboten aus der Beruflichen Bildung angeboten. Auf dem Markt der Möglichkeiten können sich die Teilnehmenden vernetzen und am Buffet mit anderen Unternehmen und Akteur*innen ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „BBNE Lobby“ der NGA-Mitglieder Neue Effizienz und Deutsche KlimaStiftung. Das Projekt BBNE Lobby hat zum Ziel, Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial – stärker in der beruflichen Bildung zu verankern.

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