PeerFarm
Antje.Lembach
Praxiswissen teilen für die Landwirtschaft von morgen.
Das Projekt verankert Peer-to-Peer-Lernen in der beruflichen Bildung landwirtschaftlicher Betriebe, um Praxiswissen digital zugänglich zu machen und Kreislaufwirtschaft zu fördern (Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Resilienz). Weiterhin werden die Vernetzung der Betriebe gestärkt, Landwirte in die Entwicklung der Inhalte eingebunden und digitales Microlearning erprobt. Die Module werden in das Curriculum eingebunden, erweitert und auf einer E-Learning-Plattform strukturiert bereitgestellt. Zielgruppen sind Landwirt*innen, Beratungs- und Weiterbildungseinrichtungen der Agrarbranche. Die Ergebnisse – eine offene Bildungsplattform mit interaktiven Lernmodulen, Leitfäden und Austauschformaten – stehen allen zur freien Nutzung zur Verfügung.
Projektdurchführung: inter 3 GmbH, Berlin (Verbundkoordination); Slow Food Deutschland e.V., Berlin
NABIT
Antje.Lembach
Nachhaltige IT-Praxis zum Standard in Unternehmen machen.
Das Projekt adressiert den Zielkonflikt zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit in kleinen und mittleren Unternehmen. Es etabliert die „Twin Transformation“ – die integrierte Umsetzung digitaler Innovationen und nachhaltiger Praktiken – als zentrales Leitprinzip. Der Fokus liegt auf ressourcenschonender IT (Green IT) und dem Einsatz von Informationssystemen zur Unterstützung nachhaltiger Geschäftsprozesse (Green IS). Mit praxisorientierten Bildungsangeboten und einem innovativen Beratungskonzept werden KMU in die Lage versetzt, ihre IT-Infrastrukturen nachhaltig zu gestalten und die Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive zu erfüllen.
Projektdurchführung: Berufliche Hochschule Hamburg (Verbundkoordination); Heartprint GmbH, Aying; Europa-Universität Flensburg
Kreislaufcaptains
Antje.Lembach
Qualifizieren, vernetzen, gemeinsam umsetzen – Mit Kreislaufcaptains zur zirkulären Wirtschaft.
Das Projekt unterstützt Unternehmen insbesondere der Metall- und Elektrobranche bei der sozial-ökologischen Transformation durch die gezielte Förderung von Kreislaufwirtschaft. Zentraler Bestandteil ist die Qualifizierung betrieblicher „Kreislaufcaptains“ – Mitarbeitende, die als Multiplikator*innen Nachhaltigkeitsinitiativen in ihren Unternehmen vorantreiben. Sie erhalten praxisnahe Schulungen und entwickeln konkrete innerbetriebliche Projekte zur Kreislaufwirtschaft. Parallel dazu ermöglicht die „Kreislaufliga“ einen strukturierten Austausch zwischen Unternehmen, um Best Practices zu teilen und innovative Ansätze weiterzuentwickeln. In einem Innovationswettbewerb präsentieren die Unternehmen ihre Lösungen. Die Inhalte, Methoden und Instrumente des Förderprojektes werden erprobt, evaluiert und u.a. in einer Tool-Box für eine langfristige Nutzung aufbereitet.
Projektdurchführung: RKW Sachsen-Anhalt GmbH Rationalisierungs- und Innovationszentrum (Verbundkoordination); RKW Baden-Württemberg GmbH; RKW Bayern Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Bayerischen Wirtschaft e.V.; RKW Bremen GmbH; RKW Nord GmbH; RKW Sachsen GmbH Dienstleistung und Beratung
GRiNS
Antje.Lembach
Green Skills für zirkuläres Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen in KMU und Handwerk
Das Projekt qualifiziert Fachkräfte in KMU für kreislauffähiges, ressourcenschonendes Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Miscanthus, Paulownia, Hanf, Stroh). Es entwickelt und erprobt, gemeinsam mit Praxisakteuren wie Handwerks- und Architektenkammern sowie Bauunternehmen, einen modularen Zertifikatslehrgang im Blended-Learning-Format. Ein Grundlagenmodul vermittelt Basiswissen, Vertiefungsmodule zu Rohstoffen, Kreislaufkonzepten oder Betriebswirtschaft werden online absolviert. Im Praxismodul kommen Exkursionen, Laborübungen und digitale Simulationen zum Einsatz. Ein Werkstattprojekt bildet den Abschluss. Die Module werden entlang des Design Thinking Ansatzes entwickelt, erprobt und durch Evaluation optimiert. Eine digitale Lernplattform bündelt Selbstlernmaterialien, Kollaboration und Leistungsnachweise.
Projektdurchführung: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Verbundkoordination); bio innovation park Rheinland e.V., Rheinbach
FUTURE KMU
Antje.Lembach
Ressourceneffizienz praxisnah im Betriebsalltag von Gastronomie und Einzelhandel verankern
Das Projekt unterstützt KMU in Gastronomie und Einzelhandel, ihre Mitarbeitenden praxisnah für Nachhaltigkeit zu qualifizieren. Diese Branchen haben einen hohen Ressourcenverbrauch und stehen durchsteigende Nachhaltigkeitsanforderungen unter Druck. Gleichzeitig fehlen oft Wissen, Kompetenzen und Ressourcen für eine eigenständige Transformation. FUTURE KMU setzt auf ein ganzheitliches Qualifizierungskonzept für Fach- und Führungskräfte und verbindet informelle Lernangebote am Arbeitsplatz mit modularen Schulungen zu branchenspezifischen Inhalten und formalen Qualifizierungseinheiten auf einer Lernplattform. Auf Betriebsebene begleiten Peer-Learning, Coachings und Netzwerkangebote die Umsetzung im Arbeitsalltag. Ein BBNE-Monitor und Zertifizierungen der Qualifizierung unterstützen die Verankerung von Nachhaltigkeit im Betrieb.
Projektdurchführung: Lust auf besser leben gGmbH, Frankfurt am Main (Verbundkoordination); Gemeinnützige Frankfurter Frauen-Beschäftigungsgesellschaft (GFFB) gGmbH, Frankfurt am Main
E2K: Energie und Zukunft für KMU
Antje.Lembach
KMU für Energiewende und Klimamanagement qualifizieren
E2K entwickelt ein Bildungs- und Begleitformat, das Beschäftigte in KMU dabei unterstützt, eigene Energiewendeprojekte in ihrem Betrieb zu planen und umzusetzen – von Energieeffizienz über erneuerbare Energien bis zu nachhaltigen Geschäftsprozessen mit kompetenter Unterstützung von KI. Es wird eine praxisorientierte Qualifikation zum/zur „Energie- und Klimamanager*in (IHK/HWK)“ entwickelt und umgesetzt, ergänzt durch ein digitales KMU-Energieforum. Das Forum bietet Austauschmöglichkeiten, sowie ein KI-unterstütztes Coaching. Dabei werden auch „Future Skills“ wie kritisches Denken, Innovationskompetenz und kooperative Zusammenarbeit gefördert, um nachhaltige, ressourcenschonende Lösungen zu realisieren und den betrieblichen Wandel langfristig zu sichern.
Projektdurchführung: Pädagogische Hochschule Freiburg (Verbundkoordination); Handwerkskammer Münster; Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, Münster
Kreislaufwirtschaft und Energiewende in der beruflichen Bildung
Überregionale Meldung
Antje.Lembach

Neues Förderprogramm „Nachhaltig im Beruf“ erfolgreich gestartet
17 Vorhaben sind bis April 2026 in der bis dato größten Förderperiode des Programms „Nachhaltig im Beruf“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gestartet. Fachlich gelenkt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung – und das Netzwerk Grüne Arbeitswelt unterstützt über seine Zentrale im Wissenschaftsladen Bonn die Förderlinie im Rahmen eines größeren Begleitprojekts.
Kreislaufwirtschaft und Energiewende in der beruflichen Bildung
Überregionale Meldung
Antje.Lembach

Neues Förderprogramm „Nachhaltig im Beruf“ erfolgreich gestartet
17 Vorhaben sind bis April 2026 in der bis dato größten Förderperiode des Programms „Nachhaltig im Beruf“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gestartet. Fachlich gelenkt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung – und das Netzwerk Grüne Arbeitswelt unterstützt über seine Zentrale im Wissenschaftsladen Bonn die Förderlinie im Rahmen eines größeren Begleitprojekts.
Strukturwandelrelevante Berufsorientierung im Übergangssektor
Impulspapier des Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier
Mit dem Kohleausstieg verändert sich das Rheinische Revier tiefgreifend: Neue Berufsfelder entstehen, andere wandeln sich oder verschwinden. Gerade für junge Menschen im Übergang von Schule zu Beruf wird Orientierung komplexer – und gezielte Unterstützung und Begleitung wichtiger denn je. Wie kann Berufsorientierung junge Menschen im Übergangssektor wirksam auf die Chancen und Herausforderungen des Strukturwandels vorbereiten? Diese Frage und die Perspektive der Schüler*innen hat das Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier in der Publikationsreihe „BildungsRAUM – Berufsorientierung im Übergangssektor“ beleuchtet. Sie bündelt Erkenntnisse aus Gruppendiskussionen mit Schüler*innen aus dem Übergangssektor.
Als Abschluss dieser Reihe wurden praxisorientierte Impulse für eine Berufsorientierung im Strukturwandel für Schüler*innen im Übergangssektor entwickelt. Das Impulspapier ist die Quintessenz eines intensiven Forschungs- und Reflexionsprozesses, der die unterschiedlichen Perspektiven miteinander in den Dialog gesetzt hat.
www.bildung-rheinisches-revier.de
Berufsorientierung im Übergangssektor V
Themenbericht des Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier
Das Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier (NBR) hat in der Broschüre „Berufsorientierung im Übergangssektor V – Zielgruppenspezifische Inhalte und Formate“ die Perspektiven von Schüler*innen an Berufskollegs gesammelt, die nach der Schule keine direkte berufliche Anschlussmöglichkeit haben. In Gruppendiskussionen berichteten die Jugendlichen, welche Inhalte, Formate und Begleitungen ihnen helfen, eine fundierte Berufswahl zu treffen – von authentischen Einblicken und persönlicher Beratung über Peer-to-Peer-Angebote bis hin zu zielgruppengerechten digitalen Formaten. Die Broschüre richtet sich an Fachkräfte der Berufsorientierung, Lehrkräfte und Akteur*innen der regionalen Bildungslandschaft. Sie bietet praxisnahe Einblicke und Anregungen, wie junge Menschen im Übergangssektor unterstützt werden können, Orientierung zu finden, Entscheidungskompetenzen zu stärken und Perspektiven für eine sich wandelnde Arbeitswelt zu entwickeln.
www.bildung-rheinisches-revier.de
