Verkehrswende spielerisch verstehen
Mobilitätsquartett
Das Mobilitätsquartett ist ein interaktives Kartenspiel, das komplexe Fragen der Verkehrswende spielerisch und verständlich auf den Punkt bringt. Ob in geselliger Runde oder im Workshopformat – das Mobilitätsquartett bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in komplexe Themen. Es wurde gemeinsam mit verschiedenen Akteur*innen aus Unternehmen, Kommunen, Verbänden und Initiativen entwickelt. 32 Karten machen sichtbar, worum es bei der Mobilitätswende geht. Im Fokus stehen dabei drei Themenfelder: berufliche Mobilität, Steuern und Abgaben sowie ÖPNV und Infrastruktur.
Klarere Regeln für Umweltaussagen
Artikel zur EmpCo-Richtlinie
Ab dem 27. September 2026 gelten in der Europäischen Union neue Vorgaben für Umweltversprechen, Nachhaltigkeitssiegel und bestimmte Informationen zu langlebigen Produkten. Die EmpCo-Richtlinie – kurz für Empowering Consumers for the Green Transition – soll dazu beitragen, dass Verbraucher*innen Umweltinformationen besser einordnen und nachhaltigere Entscheidungen treffen können. Im Kern geht es um die Frage: Was dürfen Unternehmen über die Umweltwirkungen ihrer Produkte und Dienstleistungen sagen – und was müssen Verbraucher*innen dabei erkennen können?
„Wert?Voll!“
Playlet zur Reflexion von Werten
Teamwork, Sicherheit, Freiheit oder Mut – welche Werte zählen in unterschiedlichen Arbeitssituationen? Im neuen Playlet „Wert?Voll!“ reflektieren Jugendliche anhand typischer Szenen aus dem Arbeitsalltag ihre persönlichen Prioritäten und erkennen, was ihnen im Beruf wichtig sein könnte. Das Playlet ist niedrigschwellig aufgebaut und kann flexibel in der Beratung, im Unterricht oder im Coaching eingesetzt werden – sowohl selbstständig als auch begleitet. Es eignet sich besonders, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen: über Erwartungen an Arbeit und persönliche Prioritäten, die bei der Berufswahl eine Rolle spielen können. Eine begleitende Handreichung unterstützt Fachkräfte mit konkreten Einsatzszenarien und Impulsen, wie sie das Playlet direkt in Ihrer Praxis nutzen können.
Smart Home: Smart leben, lernen und arbeiten in Gegenwart und Zukunft
Unterrichtseinheit
Das Unterrichtsmaterial führt die Schüler*innen schrittweise die Themen Smart Home und Smart Living heran. Dabei befassen sie sich mit den Funktionen eines Smart Homes und erarbeiten, wie sich das Leben und Arbeiten in intelligent vernetzten Gebäuden verändert. Hier haben sie auch immer ihr eigenes Leben in Gegenwart und Zukunft im Blick. Neben den Vorteilen eines Smart Homes erkennen und reflektieren sie dabei auch mögliche Vorbehalte gegenüber den intelligenten Technologien. Vor dem Hintergrund des aktuellen Klimaschutzgesetzes befassen sich die Lernenden auch grundlegend mit dem Thema Smart Building. Mit dem Smart Energy Simulator untersuchen sie, wie das Energiemanagement von PV-Anlage, Speicher und Verbraucher im Smart Home funktionieren kann.
Nachhaltigkeit in der Bauwirtschaft
Podcast von Leando Talks
In dieser Episode von Leando Talks geht es um Nachhaltigkeit im Baugewerbe. Ein Thema, das die Branche stark verändert. Im Podcast geht es darum, wie nachhaltige Materialien, Kreislaufwirtschaft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Baualltag umgesetzt werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Ausbildung: Mit der neu geordneten Ausbildungsordnung für die Bauwirtschaftsberufe werden Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Umweltschutz deutlich stärker verankert - unter anderem über die modernisierten Standardberufsbildpositionen, die nachhaltiges Handeln als festen Bestandteil beruflicher Handlungskompetenz definieren.
KI in der Umwelttechnologie
Weiterbildung
KI in der Umwelttechnologie (KIUT) zeigt, wie Künstliche Intelligenz Wasserwirtschaft, Recycling und Entsorgung smarter und effizienter machen kann. In der kostenlosen und praxisnahen Weiterbildung lernen Fachkräfte Grundlagen zu Künstlicher Intelligenz, eigene KI-Anwendungen zu entwickeln und konkrete Projekte im Unternehmen umzusetzen. Das Programm richtet sich vor allem an Mitarbeitende bayerischer Unternehmen aus der Umwelttechnologie. KIUT setzt auf eine Kombination aus Grundlagenwissen, fachlicher Vertiefung und praxisnaher Anwendung und besteht aus einem Basismodul, Schwerpunktmodulen in Präsenz und Online-Peer-Groups.
Weiterbildung: „KI in der Umwelttechnologie“
Regionale Meldung
Antje.Lembach

Angebot des Umweltclusters Bayern - neue Termine für 2027
Künstliche Intelligenz kann ein wichtiger Motor für Klima- und Umweltschutz sein. Das kostenlose Weiterbildungsprogramm „KI in der Umwelttechnologie“ (KIUT) des Umweltclusters Bayern unterstützt Mitarbeitende dabei, KI gezielt für Klima- und Umweltschutz, Prozessoptimierung und Ressourceneffizienz einzusetzen.
Branchenanalyse Stahlindustrie
Working Paper Forschungsförderung
Die deutsche Stahlbranche befindet sich in einem historischen Umbruch. Das Working Paper „Branchenanalyse Stahlindustrie“ von André Küster Simić und Janek Schönfeldt, veröffentlicht bei der Hans-Böckler-Stiftung zeigt auf, warum der Weg zur klimaneutralen Produktion nicht nur technologisch, sondern vor allem ökonomisch ein beispielloser Kraftakt ist. Es geht um hohe Strompreise, fairen Wettbewerb und die entscheidende Frage, wie zehntausende tarifgebundene Arbeitsplätze bei der Umstellung auf grünen Stahl gesichert werden können.
Effekte der EEG-Reform 2023 auf den PV-Zubau
Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung
Die Solarbranche wächst, auf immer mehr privaten Dächern entsteht grüne Energie. Doch aktuelle politische Pläne könnten diesen Ausbau spürbar verlangsamen. Die Studie „Effekte der EEG-Reform 2023 auf den PV-Zubau und entsprechende Fachkräftebedarfe“ von Annika Feith, Henry Zehe, Florian Fickler und Jan Ludwig Fries im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung liefert dazu klare Zahlen. Sie rechnet vor, warum die Energiewende verlässliche Förderungen sowie gut ausgebildete Fachkräfte braucht – und was passiert, wenn finanzielle Anreize abrupt wegfallen.
Handwerk als Motor der Bioökonomie im Rheinischen Revier
Explorative Studie des itb im Auftrag des BioökonomieREVIER
Das Rheinische Revier ist eine Modellregion für nachhaltige Bioökonomie. Die Initiative BioökonomieREVIER am Forschungszentrum Jülich untersucht, wie diese Transformation aktiv gestaltet werden kann. Eine aktuelle, vom Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) realisierte Studie „Bioökonomie im Handwerk“ analysiert in diesem Zusammenhang, inwiefern Handwerksbetriebe bioökonomische Ansätze bereits nutzen, welche Innovationsfelder attraktiv sind und wo gezielte Unterstützung nötig ist. Die explorative Studie zeigt: Handwerksbetriebe leisten bereits heute wertvolle Beiträge zur Ressourceneffizienz und regionalen Wertschöpfung – oft ohne es explizit zu benennen.
