Berufsfelder
Groß- und Außenhandel
Ausbildung Auch die Unternehmen im Umwelt- und Klimaschutz betreiben Handel, denn nicht alle Waren lassen sich selbst oder auch nur in unmittelbarer Nähe produzieren. Diese Aufgaben übernehmen Kaufleute im Groß- und Außenhandel, d.h. sie kaufen und verkaufen Waren oder Dienstleistungen. Grundlage dafür ist auch in der Green Economy eine dreijährige duale Ausbildung. Der Unterschied dabei ist, dass Kauffrauen und –männer in umweltschutzbezogenen Unternehmen viel stärker auch auf Nachhaltigkeitsaspekte z.B. in der Produktion oder Lieferkette achten sollten. Mehrere Berufsorientierungsportale haben Informationen zum Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. Hier finden sich allgemeine Informationen zu Ausbildungsinhalten und verbreiteten Tätigkeiten. Für die spätere Bewerbung entscheidend ist es, eine Lehrstelle in einem grünen Unternehmen zu finden. Denn nur diese können die besonderen Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutz wirklich gut vermitteln. www.ausbildung.de www.azubiyo.de www.aubi-plus.de
Arbeiten für den Forst
Das Arbeitsfeld Forstwirtschaft im Wandel Auch wenn das Berufsbild der Försterin oder des Försters schon sehr alt ist, hat es sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Geblieben ist der Auftrag an die studierten Forstingenieur/innen und –wissenschaftler/innen, den Wald in Flora und Fauna zu hüten und zu pflegen. Aber diese Aufgabe ist im 21. Jahrhundert – beispielsweise durch invasive Arten oder die Folgen der Klimaerwärmung – etwas gänzlich anderes als noch vor wenigen Jahrzehnten. Ein gut recherchierter und umfangreich verlinkter Artikel von Planet Wissen zeichnet das Berufsbild nach. www.planet-wissen.de
Naturpädagogik als Beruf
Naturpädagogik als Beruf Franc Malečkar ist schon lange in der Green Economy beschäftigt, mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung bringt der slowenische Naturpädagoge mit. Heute teilt er dieses Wissen aus seiner Zeit als Höhlenforscher mit Besuchern des Dimnice Jama Höhlensystems und vermittelt ihnen das Verständnis für einen behutsamen Umgang mit solchen natürlichen Schätzen. Zugute kommt ihm dabei nicht nur seine fachliche Kompetenz, sondern auch seine kommunikativen und didaktischen Fähigkeiten. Das Real World Learning Network hat das Berufsbild des Naturpädagogen an seinem Beispiel in einem Steckbrief zusammengefasst. www.rwlnetwork.org
Giftiges und Wertvolles
Arbeiten auf dem Wertstoffhof In größeren Städten und Gemeinden finden sich Anlagen, in denen private und gewerbliche Abfälle gesammelt, getrennt und weiterbehandelt werden. Diese Wertstoffhöfe werden von Abfallbetrieben bewirtschaftet und beschäftigen Menschen wie Lena, die als Expertin für Mülltrennung und Recycling in München arbeitet. Sie ist dafür zuständig, dass die angelieferten Stoffe richtig sortiert und behandelt werden. Das braucht nicht nur eine Menge Fachwissen, sondern auch eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit für den Umgang mit den Kund/innen. Lizzynet hat mit Lena ein Interview geführt und erfahren, was sie an ihrem Beruf toll und nicht ganz so toll findet. www.lizzynet.de
Unternehmensbeispiele im Bereich Energiewende
Klein- und mittelständige Unternehmen im Portrait Auf seinem Berufeportal Energiewende schaffen stellt der Wissenschaftsladen Bonn e.V. 14 Unternehmen im Bereich Energiewende vor. Die Portraits geben einen Einblick in den Berufsalltag unterschiedlicher Berufsfelder. Es sind vor allem klein- und mittelständische Unternehmen, die über detailreiche Texte und Fotos erkundet werden können. Darunter der SHK-Handwerksbetrieb Josef Küpper Söhne aus Bonn, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg und die die Bau-Fritz GmbH & Co. KG, ein Ökohausbau-Unternehmen im Allgäu. www.energiewende-schaffen.de
Zimmerer/Zimmerin
Ausbildung Wenn es um die Verarbeitung des Rohstoffs Holz geht, dann fällt uns als einer der ersten Berufe der Zimmerer oder die Zimmerin ein. Diese Holzverarbeiter/innen findet man sowohl in der Industrie als auch im Handwerk. Sie kümmern sich um alles, was mit Holzbau zu tun hat – ob nun ganze Holzhäuser, Dachkonstruktionen oder Inneneinrichtungen. Dementsprechend robust müssen die Zimmerinnen und Zimmerer sein, denn der Werkstoff Holz wiegt durchaus ein bisschen, und auf einer Baustelle kann es auch schon mal ordentlich regnen. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat einen kurzen Steckbrief zum dreijährigen Ausbildungsberuf des Zimmerers / der Zimmerin online verfügbar. Hier finden sich u.a. Hinweise auf Fähigkeiten, die man für eine solche Ausbildung mitbringen sollte. berufenet.arbeitsagentur.de
Die Eis-Königin
Eine Meteorologin zwischen Arktis und Konferenzen Stefanie Arndt ist promovierte Meereisphysikerin und forscht für das bekannte Alfred-Wegener-Institut. Und zwar vor Ort im „ewigen Eis“, das leider durch die Klimaveränderungen nicht mehr ganz ewig ist. Stefanie Arndt, die Meteorologie studiert hat, untersucht dabei, die sich das Sonnenlicht unter dem arktischen und antarktischen Eispanzer verhält, wenn die verschneite und vereiste Oberfläche sich verändert. Was sie an ihrer Forschungsarbeit begeistert und wie sie sich für die Arbeit sowohl im Eis als auch auf wissenschaftlichen Konferenzen vorbereitet hat, das hat sie dem abi-Magazin erzählt. www.abi.de
Umweltingenieurwesen
Kombination von Technik und Umwelt Sinn und Zweck der Umwelttechnik ist, technische Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, die einerseits möglichst umwelt- bzw. klimaverträglich sind, andererseits aber auch wirtschaftlich und technisch umsetzbar sind. Klar also, dass es wirklich Expert/innen an dieser Stelle braucht, die sowohl die technische wie auch ökologische Seite im Blick haben. Umweltingenieur/innen sind solche begehrten Spezialist/innen. Sie sind so begehrt, dass die Rekrutierungsplattform „Get In Engineering“ ausführliche Informationen zum Berufsbild des/der Umweltingenieurs/in recherchiert hat, um junge Menschen mit den Studieninhalten und potenziellen Arbeitgebern zusammen zu bringen. www.get-in-engineering.de
Berufsbildung in der Landwirtschaft
Ausbildung, Studium, Weiterbildung Die Landwirtschaft in Deutschland und in anderen hochindustrialisierten Ländern steckt tief in einem Strukturwandel. Betriebe werden immer größer, Flächenkonkurrenzen nehmen zu, und die Spezialisierung auf einzelne Produktionsschritte wird immer stärker. Auch wenn die meisten landwirtschaftlich Beschäftigten immer noch Allrounder sind und sein müssen – formal sind die beruflichen und akademischen Zugänge zur Landwirtschaft sehr unterschiedlich. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft, eine Einrichtung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung informiert in einer umfangreichen Online-Broschüre über die vielen beruflichen Wege, die in die Landwirtschaft führen. ble-medienservice.de
Berufsbildung in der Forstwirtschaft
Ausbildung, Studium, Weiterbildung Mehr als eine Million Menschen in Deutschland sind direkt oder indirekt mit dem Wald und den hierauf aufbauenden Produkten beschäftigt. Die Fachkräfte im Forst, der verarbeitenden Industrie und der begleitenden Branchen haben diverse berufliche Hintergründe, sei es eine Ausbildung, eine Weiterbildung oder ein entsprechendes Studium. Der ehemalige aid infodienst informiert über die grundständige und akademische Ausbildungswege sowie Einsatzfelder in der Forstwirtschaft in einer ausführlichen Broschüre. ble-medienservice.de