Wissenschaftliche Studien
Auswirkungen von Klimaveränderungen auf Gesundheit, Sicherheit und Produktivität
Abschlussbericht „Klima wandelt Arbeit – Wie der Arbeitsschutz den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann“ Klimaveränderungen wirken sich nicht nur auf die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, sondern auch auf die Produktivität aus. Denn Gefahren durch saisonale Hitzebelastung, UV-Strahlung, Extremwetterereignisse sowie neue biologische und chemische Gefährdungen haben weitreichende Folgen für Beschäftigte und die Produktivität. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Abschlussbericht „Klima wandelt Arbeit – Wie der Arbeitsschutz den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann“ veröffentlicht. Der Bericht bündelt die Ergebnisse der zweijährigen Politikwerkstatt „Klima wandelt Arbeit“ des Programms ARBEIT: SICHER + GESUND, an der rund 280 Expertinnen und Experten aus dem Arbeitsschutz, der Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartnerschaft sowie aus der betrieblichen Praxis teilnahmen. www.bmas.de
Future Skills statt reiner Fachebene
Interview über Qualifizierung im Wandel Was müssen Fach- und Führungskräfte von morgen können? Welche Lernformate erreichen sie wirklich? Im Interview spricht das Q.V.I.W.-Projektteam über überraschende Erkenntnisse aus der Praxis, die wichtigsten Zukunftskompetenzen im Rheinischen Revier und darüber, warum klassische Weiterbildungsformate heute oft nicht mehr ausreichen. Das Projekt Q.V.I.W. (Qualifiziert. Vernetzt. Innovativ. Wirksam. – Weiterbilden im Rheinischen Revier), entwickelt zukunftsorientierte Weiterbildungsformate für Fach- und Führungskräfte der Region in fünf Programmlinien mit fachspezifischen Themen bis hin zu berufsübergreifenden Future Skills. Zum Interview
Fachkräftebedarfe der sozial-ökologischen Transformation im Wohngebäudesektor
Working Paper der Hans Böckler Stiftung Die Transformation von Wohngebäuden hin zu größerer Energieeffizienz stellt eine große Herausforderung dar. Um die Sanierungsmaßnahmen zügig umzusetzen, sind die Leistungen von Handwerker*innen besonders relevant. Die vorliegende Studie beantwortet die Frage, welche Fachkräftebedarfe im Zuge der Transformation im Wohngebäudesektor zu erwarten sind. Dazu werden die Nachfrageschocks von drei aktuellen Förderprogrammen zur energetischen Gebäudesanierung quantifiziert und deren Wirkungen hinsichtlich Wertschöpfung, Beschäftigung und Fachkräftebedarfen in der Wertschöpfungskette dargestellt. www.arbeit-der-zukunft.de
Betriebliche Mitbestimmung der nachhaltigen Transformation
Working Paper der Hans Böckler Stiftung Das Working Paper beschäftigt sich mit den Handlungsmöglichkeiten und Herausforderungen von Betriebsräten und Beschäftigten bei der Mitbestimmung von nachhaltigen Transformationen in ihren Betrieben. Mittels Fallstudien im primären und sekundären Wirtschaftssektor wird nachgezeichnet, dass Mitbestimmung vor allem an den Schnittstellen von etablierten Aufgaben von Betriebsräten und Nachhaltigkeit ansetzt. Die Studie identifiziert Handlungsfelder und Hemmnisse für Mitbestimmung und macht Vorschläge zur Stärkung von Betriebsräten als Impulsgeber betrieblicher Transformations- und Innovationsprozesse. www.arbeit-der-zukunft.de
Wie junge Erwachsene auf die Arbeitswelt blicken
Working Paper der Hans Böckler Stiftung Das Working Paper „Wir haben ein paarmal überlegt, alle gleichzeitig zu kündigen“ von Lukas Kammerlander, Alena Anstätt, Milena Schon, Caroline Krieg, Wolfgang Schröer und Andreas Walther hinterfragt das Klischee einer arbeitsunwilligen Generation. Die Untersuchung beleuchtet die Zukunftsplanung junger Erwachsener inmitten tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche. Dabei offenbart sich, warum sie sich bei strukturellen Ungerechtigkeiten im Betrieb oft alleingelassen fühlen und neue Wege der Bewältigung suchen müssen. www.arbeit-der-zukunft.de
Energiewende in Baden-Württemberg
Working Paper der Hans Böckler Stiftung Die Energiewende ist beschlossene Sache, doch wer montiert die Wärmepumpen und steuert die smarten Stromnetze? Das Working Paper „Energiewende in Baden-Württemberg: Neue Herausforderungen für Beschäftigung, Fachkräfte und Qualifizierung“ zeigt: Der Umbau zur Klimaneutralität schafft massiv Arbeitsplätze, trifft aber auf einen leergefegten Arbeitsmarkt. Eine Analyse darüber, wie aus dem Fachkräftemangel kein Bremsklotz für die Zukunft wird. www.arbeit-der-zukunft.de
Qualifizierungsbedarfe zu Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit im Handwerk
Eine Bedarfsanalyse im Rahmen des Projekts Innovative Fortbildung im Handwerk durch Microcredentials (InnoFort) Der Bericht des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) beschäftigt sich mit bestehenden Qualifizierungsbedarfen in den Themenfeldern Digitalisierung/Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit im Handwerk und damit, wie Strategien der Personalentwicklung mit diesen Bedarfen aktuell umgehen und diese in Zukunft gut aufgreifen könnten. Er basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, einer quantitativen Sekundärdatenauswertung und qualitativen Interviews mit Handwerksbetrieben unterschiedlicher Größe und Gewerken. www.f-bb.de
Die deutsche Wirtschaft auf dem Weg zur Green Economy
Studie der Bertelsmann Stiftung Jede dritte im Jahr 2025 in Deutschland ausgeschriebene Stelle hatte einen Bezug zur Green Economy – Tendenz steigend. Im Jahr 2019 war es noch jede fünfte Stelle. Bei Stellen in der Industrie ist der Anteil sogar noch höher: 44 Prozent der hier ausgeschriebenen Stellen gehören zur Green Economy, also zu Bereichen wie Kreislaufwirtschaft, Energiewende und Verkehrswende. Die aktuelle Analyse des Jobmonitors der Bertelsmann Stiftung von 70 Millionen Online-Stellenanzeigen aus den Jahren 2019 bis 2025 zeigt: Wer Industriebeschäftigung im Strukturwandel sichern will, sollte die Nachhaltigkeitstransformation stärken. www.bertelsamnn-stiftung.de
Reparaturförderung und Handwerk
Studie zu Anforderungen des Handwerks an eine Reparaturplattform Mit einer neuen Studie legt das Institut für Betriebsführung im DHI e.V. (itb) eine aktuelle Analyse zur Bedeutung von Reparaturen im Handwerk vor. Angesichts von Wirtschafts‑ und Umweltkrisen, steigender Ressourcenknappheit sowie klimapolitischer Zielsetzungen gewinnen Reparaturen als Element nachhaltigen Konsums zunehmend an Bedeutung. Durch die Verlängerung von Produktlebenszyklen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung, zur Abfallvermeidung sowie zur Umsetzung der Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie. Die Ergebnisse der Studie liefern einen praxisnahen Überblick über Chancen und Grenzen digitaler Reparaturförderung und bieten wichtige Impulse für die Weiterentwicklung politischer, gesellschaftlicher und handwerksbezogener Maßnahmen zur Stärkung einer nachhaltigen Reparaturkultur in Deutschland. www.dhi.zdh.de
Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette „Wasserstoff“
BIBB Discussion Paper Grüner Wasserstoff kann einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten und die Energieabhängigkeit reduzieren. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette Wasserstoff“ beschreibt der vorliegende Bericht anhand einer Szenarioanalyse, wie sich der Aufbau einer Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff auf die Wirtschaftsleistung und den Arbeitsmarkt bis 2040 auswirken kann. Das hier modellierte Wasserstoff-Szenario baut auf den drei vorhergegangenen Wasserstoff-Szenarien auf und stellt die vierte Analyse aufgrund fundierter und aktualisierter Annahmen mit Stand März 2025 dar. www.lit.bibb.de
