Nachhaltige Mobilität – Tourismus – Land- und Stadtentwicklung

Wer wird E-Champion?

Schild: Nur für Elektrofahrzeuge
@ Georg Sander / pixelio.de

Interaktives Quiz zum Thema Elektromobilität Wie bei der Quizsendung „Wer wird Millionär“ hangeln sich die Schülerinnen und Schüler beim Quiz „Wer wird E-Champion?“ durch einen Fragekatalog zum Thema Elektromobilität. Das Material eignet sich für die spielerische Ergebnissicherung am Ende einer naturwissenschaftlichen Lerneinheit ab Klasse 8 in den Themenfeldern Energie, Energieumwandlung, Energienutzung oder Bewegung in Natur und Technik. Die Fragen behandeln Fachkenntnisse, die im Arbeitsfeld Elektromobilität eine Rolle spielen. Grundlage bildet eine interaktive Powerpoint-Präsentation mit integriertem, antwortspezifischem Feedback, die über Videobeamer an die Wand projiziert wird. Insgesamt sind 15 Fragen mit steigendem Schwierigkeitsgrad zu beantworten, dabei stehen jeweils vier Antwortmöglichkeiten zur Wahl. Ein leerer Akku, der durch richtig beantwortete Fragen aufgeladen werden kann, demonstriert den Spielfortschritt. Gespielt wird in Teams. E-Champion wird das Team mit den wenigsten Falschantworten, das die wenigsten Schleifen gedreht hat, um zur Lösung zu kommen. Spielanleitung Quiz


Galerie der Energiewende-Berufe

Ausstellung Galerie der Energiewende-Berufe
© Deutsches Museum Bonn

© Deutsches Museum Bonn Unterrichtskonzept zur Ausstellung Die Ausstellung des Wissenschaftsladen Bonn e.V. zeigt Berufsfelder im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Auf 17 Plakaten bietet sie einen Überblick über Ausbildungsinhalte, Tätigkeiten, Qualifikationsanforderungen und Zugänge zu den verschiedenen Berufsfeldern der Energiewende. Dargestellt werden sowohl technische als auch kaufmännische Berufe im akademischen und nicht-akademischen Bereich. Die Ausstellung ist ein Teil des Projekts „Energiewende schaffen“ und kann von Bildungseinrichtungen kostenlos ausgeliehen oder alternativ auch in virtueller Form erkundet werden. Die Unterrichtseinheit zur Galerie der Energiewende-Berufe umfasst 5 Schulstunden und beinhaltet einen Berufe-Check, Videotestimonials, Berufsfelderkundungen, Diskussions- und Reflexionsphasen sowie eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Berufsorientierung. Ziel ist die Sensibilisierung von Jugendlichen und Multiplikator/innen für die Berufsbilder der Energiewende. Unterrichtskonzept Galerie der Energiewende-Berufe Fächer: Arbeit-Wirtschaft-TechnikKlasse: 7-12Zeit: 5 SchulstundenFormat: UnterrichtseinheitErweiterung des Berufswahlspektrums in Hinblick auf die grüne ArbeitsweltFähigkeits-Interessen-Abgleich mit den Anforderungen grüner JobsEntwicklung einer Werthaltung für Nachhaltigkeit im BerufBerufsfeld: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz


Batterie- und Speichertechnik

Galerie der Energiewende-Berufe Wer mit Batterie- und Speichertechnik arbeitet, hat eine Tätigkeit mit (Hoch-)Spannung. Denn in den entwickelten Batterien und Speichern steckt ordentlich Power. Die braucht es für die Energiewende auch. Zum einen sollen Elektroautos künftig weite Strecken zurücklegen können, ohne Schadstoffe in die Luft zu pusten. Zum anderen muss die durch Wind und Sonne erzeugte Energie irgendwo „zwischengelagert“ werden können. Wer in der Schule Spaß an Physik hatte und auch Chemie nicht gescheut hat, bringt schon mal gute Voraussetzungen mit. Weitere Infos zum Arbeitsfeld Batterie- und Speichertechnik, zu möglichen Berufen und Einsatzgebieten finden sich auf dem Berufeportal „Energiewende schaffen“ des Wissenschaftsladen Bonn e.V. www.energiewende-schaffen.de


Räume planen als Beruf

Studium Man muss kein/e Expert/in sein um zu sehen, dass die Nutzung von bebauten und unbebauten Flächen sehr unterschiedlich sein kann. Es sind aber sehr wohl Fachfrauen und Fachmänner gefragt, wenn man die verschiedenen Nutzungsarten miteinander ausgleichen will. Raumplanerinnen und Raumplaner beschäftigen sich genau damit, nämlich der ständigen Konkurrenz von Bebauungen, Freiflächen oder Naturschutzräumen. Sie tun das auf der Grundlage eines Studiums und arbeiten später in Behörden oder Beratungsbüros. Der Hochschulkompass, eine Informationsplattform der Hochschulrektorenkonferenz, hat zahlreiche Informationen zum Berufsfeld Raumplanung und natürlich auch die vielen Studienstandorte zusammengetragen. Zu finden sind hier Angaben zu Studieninhalten ebenso wie Hinweise, für welche Themen man sich besonders interessieren sollte. www.hochschulkompass.de


Techniker/in Elektromobilität

Weiterbildung Nachdem in den letzten Jahren die Zahl der strombetriebenen Fahrzeuge deutlich zugenommen hat, gibt es einen immer größeren Bedarf an Fachkräften, die sich besonders gut mit der Elektromobilität auskennen. Deshalb gibt es Technikerinnen und Techniker, die sich mit einer Weiterbildung entsprechend qualifiziert haben. Grundlage ist eine meist zweijährige Vollzeit-Weiterbildung an einer Fachschule, die das Wissen beispielsweise über Elektroantriebe, aber auch Energiespeicherung und –übertragung vermittelt. Später arbeiten diese Techniker/innen dann im Fahrzeugbau oder auch bei kommunalen Stadtwerken. BERUFENET, die Informationsplattform der Bundesagentur für Arbeit für Ausbildungs- und Berufsinformationen, hat für die Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Elektromobilität einen kurzen Steckbrief online gestellt. Hierin finden sich Ausbildungsinhalte ebenso wie weiterführende Informationen. www.arbeitsagentur.de


Mehr als nur Schrauben am Drahtesel

Ausbildung Von allen Fortbewegungsmitteln, die von Motoren betrieben werden, unterscheidet sich das gute alte Fahrrad vor allem durch eins: Man braucht eigentlich nicht viel mehr als seine eigene Muskelkraft, um von A nach B zu kommen. Noch ökologischer ist eigentlich nur noch Laufen. Aber eines braucht man trotzdem hin und wieder, nämlich gut ausgebildete Fahrradmonteurinnen und –monteure. Das ist eine duale Ausbildung, die in der Regel zwei Jahre dauert. Wer noch ein weiteres Jahr drauflegt, kann sich nicht nur Fahrradmonteur/in, sondern sogar Zweiradmechatroniker/in nennen. Mehrere Berufsorientierungsportale haben Informationen zum Ausbildungsberuf Fahrradmonteur/in. Hier finden sich Informationen zu den Ausbildungsinhalten, die nicht ausschließlich technischer Art sind. Außerdem gibt es Hinweise auf Anforderungen für die Ausbildung und die eine oder andere freie Lehrstelle. www.aubi-plus.de www.azubi.de www.ausbildung.de


Nachhaltiger Tourismus

Greening der Berufe Es gibt viele Möglichkeiten, Urlaub und Reisen so zu gestalten, so zu beraten und so zu vermarkten, dass ein positiver Einfluss auf die Umwelt, Kultur, einheimische Bevölkerung und regionale ökonomische Wertschöpfung entsteht. Tourismus ist nicht unbedingt nachhaltig. Ein nachhaltiger Tourismus berücksichtigt seine gegenwärtigen und zukünftigen ökonomischen, sozialen und ökologische Auswirkungen und bezieht die Bedürfnisse der Gäste, der Industrie, der Umwelt und der Anwohner/innen ein. Weitere Infos zu Beispielunternehmen, Beschäftigungsverhältnissen und Ausbildungsberufen in der Branche finden sich auf der Website des Projekts „mach Grün! Berufe entdecken und gestalten“. Projektpartner sind Life e.V., Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V., UnternehmensGrün e.V. und VSB gGmbH. www.machgruen.de


Mein Tag als Stadt- und Verkehrsplaner

Ein typischer Tag in einem Planungsbüro Viele öffentliche Aufgaben der Stadt- und Verkehrsplanung werden heutzutage an kleinere und größere Planungsbüros verlagert, die sich fachlich auf bestimmte Aspekte spezialisiert haben. Eine dieser Planungseinrichtungen ist der Arbeitgeber von Michael Kopp, der als Projektleiter vor allem mit Verkehrs- und Mobilitätsfragen beschäftigt ist. Seine Aufgabe ist die fachliche Leitung unterschiedlicher Projekte beispielsweise für die kommunale Nahverkehrsplanung. Der WILA Arbeitsmarkt hat ihm einen Tag über die Schulter geschaut und einen Einblick in seine Arbeitsabläufe bekommen. www.wila-arbeitsmarkt.de